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Samstag, 18. Januar 2020
Fleischlos glücklich oder doch nicht? Mein Rückblick auf 8 Monate fast ohne Fleisch
Dies ist der 2. Teil meiner Gedanken zum Leben ohne Fleisch. Den 1. Teil meiner Ernährungsumstellung vom Fleischesser zum Pescetarier habe ich hier gepostet. Mittlerweile ist das auch schon wieder 5 Monate her, die Zeit vergeht.
Insgesamt sind seit meinem Entschluss kein Fleisch mehr zu essen 8 Monate vergangen. Aber es hat sich ein bisschen relativiert. Ich esse viel mehr Fisch als früher, keine Wurst mehr morgens zum Frühstück oder abends aufs Brot, verzichte fast ganz auf Schweinefleisch (ich habe seit 8 Monaten kein Schnitzel mehr gegessen). Aber ab und zu esse ich doch Fleisch, es geht doch nicht ganz ohne. Allerdings achte ich sehr auf Qualität und wo das Fleisch her kommt.
Die letzten 6 Monate habe ich an Fleisch gegessen
Juli
1x beim Auswärts Essen eine Vorspeisenvariation, die Fleisch enthalten hat
August
1x Wurstsalat im Restaurant
September
1x Französische Salami auf einem Provence Markt
Oktober
1x Fleischkäsebrötchen vom Metzger
1x Pfälzer Teller in einem Restaurant
November
1x Linsensuppe mit Wiener Wurst
1x Heißer Stein mit Rinderfilet
je 1x Leberknödel, Saumagen, Hüftsteak, Lammsteak
2x Hühnersuppe selbstgemacht
1x Ragout Fin aus Hühnerfleisch
Dezember
1x Kotelett vom Schwäbisch Hallischen Schwein an Nikolaus
1x Salami zum Raclette an Heiligabend
1x Heißer Stein mit Rinderfilet an Silvester
2x Bratwurstbrötchen auf dem Weihnachtsmarkt
1x Lammkoteletts
1x Lammmaultaschen
1x Rumpsteak im Grillrestaurant
an Wurst 1x Salami, je 1x roher und gekochter Schinken und Achtung Rückfall 1x Fleischwurst
Ich habe verzichtet auf Hackfleisch, Kalb, Reh, Hirsch, Hase, Kaninchen, Gans, Ente, Fasan, Wildgulasch, Schnitzel, Schweinesteak, Gulasch, Pute und auf alles was ich in der Adventszeit sonst so gegessen habe wie Pastete, geräucherte Entenbrust, geräucherte Gänsebrust,gegrilltes Hähnchen, Hähnchenbrust.
Ich hatte es ja befürchtet, dass im Dezember der Fleischverzicht nicht geht. Aber ich bin trotzdem zufrieden. Alleine der Verzicht auf Wurst, Schnitzel, Schweinesteak und Hähnchenbrust macht über ein ganzes Jahr gesehen unglaublich viel aus. Komischerweise kaufe ich automatisch Käse und gucke zur Fleischtheke gar nicht hin. Zum Metzger gehe ich nur, wenn ich gezielt etwas einkaufen möchte zu besonderen Anlässen, wie Nikolaus, Weihnachten, Silvester, Geburtstag. Und dann kaufe ich gezielt und nur das, was auf meinem Einkaufszettel steht. Also eine Wiener Wurst so zum Reinschieben wegen Hunger, das gibt es nicht mehr.
Das ist also der Stand heute. Ich bin schon auf den Sommer gespannt und freue mich auf vegetarisches Grillen. Und auf Spargel im Frühling.
Ab und zu wird es sicher Rezepte mit Fleisch geben. Ganz verzichten möchte ich nicht, aber es werden weniger Rezepte dazu kommen. Dafür umso mehr vegetarische oder Rezepte mit Fisch und Meeresfrüchten.
Jetzt fragt ihr euch sicher noch, was ich so gegessen habe, guckt mal. Die Rezepte, die auf dem Blog vorhanden sind, habe ich verlinkt, einfach draufklicken, dann kommt ihr zum Rezept. Es ist natürlich nur eine Auswahl über das letzte halbe Jahr. Pasta geht in Abwandlung bei mir immer und natürlich habe ich viel viel mehr Nudeln gegessen und auch Fisch, Meeresfrüchte, Reis, Körner, Gemüse, Obst, Milchprodukte, Brot, Müsli, Porridge, Kuchen, Eis, Dessert und Süßes.
Pasta mit Pesto, Parmesan und Gurkensalat
Rucola mit Ziegenkäse und Baguette
Bibbelchesbohnesupp und Kirschpfannkuchen
Forelle in Alufolie, Rosmarinkartoffeln und Ratatouille
Bohnensalat
Blumenkohlsuppe
Matjes mit Joghurt-Schmand-Sauce und Pellkartoffeln
Überbackenen Schafskäse
Scampis mediterranée
Pasta mit Gorgonzolasauce
Salat mit Thousand Island Dressing
Penne mit Auberginen-Tomaten-Sugo
Zwetschgenkuchen mit Schlagsahne
Lachs gegrillt mit Karotten und Kartoffelgratin
Clafoutis mit Mirabellen
Zuchinipuffer mit Tzaziki
Veggie Burger mit Aubergine
Spaghetti mit Tomatensauce und Eisbergsalat
Spaghetti frutti di mare
Rösti mit Lachs
Überbackene Champignons
Vegetarisch gefüllte Paprikaschoten
Selbst gemachte Pommes
Portobellopilz im Kartoffelmantel mit Pfeffersauce
Toast Hawai vegetarisch mit Cheddarkäse
Spaghetti mit Tomaten, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ziegenkäsesauce
Karotten-Kartoffelsuppe
Blätterteigquiche mit Ziegenkäse und Tomaten
Gnocchi mit Salbeibutter und Parmesan und grüner Salat mit süßem Sahnedressing
Matjes, Heringssalat, Pellkartoffeln und Butter
Maiskolben gegrillt und Baguette mit Knoblauchöl und Munsterkäse in Alufolie gegrillt
Pasta mit Paprika-Rucola-Frischkäsesauce
Tomatensuppe
Scampis mit Cocktailsauce und Baguette
Pfifferlinge in Sahnesauce mit Klößen
Polenta mit Spinat und Champignons
Polenta-Gratin mit Bergkäse und Tomaten-Auberginen-Sugo
Wok vegetarisch
Salade piemontaise
Fischstäbchen mit Kartoffelsalat und Gurkensalat
Risotto Milanese
Moussaka vegetarisch
Apfelpfannkuchen
Backfischburger mit Kartoffel-Gurken-Salat
Pasta mit Garnelen
Lauch-Kartoffel-Steinpilz-Auflauf
Piementos de Patron, Ratatouille vom Grill, Tzaziki
Kürbisflammkuchen
Kürbissuppe
Rotbarschfilet mit Meerrettichkruste, Kartoffeln und Schmorgurken
Veggie Frikadellen mit Kartoffel-Karotten-Püree
Kartoffel-Karotten-Auflauf
Miesmuscheln französische Art
Miesmuscheln in Cidre
Halloween Rezepte und Kürbis-Taboulé
Blumenkohlauflauf
Kohlroulade mit veggie Füllung
Vegetarische Enchiladas mit rote Zwiebeln, Champignons, Tomaten, Knoblauch
Kartoffeln mit Senfeier
Welsfilet und Sauerkraut
Rosenkohl-Auflauf
Maronengnocchi mit Gorgonzolasauce
Paella
Spaghetti mit Miesmuscheln in Tomatensauce
Spinat, Kartoffel, Spiegelei
Käsespätzle und Kopfsalat
Linsensuppe
Auberginen und Champignon-Auflauf in Tomatensauce mit Käse überbacken
Backfisch, Endiviensalat mit Kartoffeldressing
Heißer Stein
Käsefondue
Sauerkrautsuppe
Saumagen, Sauerkraut, Kartoffelpüree
Omelette provencale und Feldsalat
Kartoffelsuppe
Raclette
Hühnersuppe
Ragout fin
Pfannkuchen mit Pilzfarce
Lammkoteletts, grüne Bohnen, Kartoffelgratin
Erbsensuppe
Milchreis
Käsetoast
und einiges mehr
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Kolumne
Dienstag, 31. Dezember 2019
Jahresrückblick, meine Foodblogbilanz 2019
Das Jahr ist in 10 Stunden zu Ende und ich habe mich gerade entschlossen auf den letzten Drücker bei der Foodblogbilanz 2019 mitzumachen. Spontan kann ich ;)
Die Foodblogbilanz ist ein Bloggerevent und das findet dieses Jahr zum 6. Mal statt. Und ich habe bisher noch nichts davon mitbekommen. Aber jetzt, die Idee finde ich nämlich super und früher habe ich auf meinem Blog auch immer einen Jahresrückblick geschrieben. 2019 mache ich es jetzt mal wieder und unter vielen anderen Foodbloggern auf das Jahr zurück zu blicken, das ist doch wirklich eine schöne Idee. Ausgerichtet wird dieses Event dieses Jahr von dem Blog Feed me up before you go_go Übrigens ein sehr schöner Blog, wer ihn noch nicht kennt, schaut mal rein. Welche anderen Blogs noch mitmachen, seht ihr hier
Es gilt 8 Fragen zu beantworten. Also los geht es.
1. Was war 2019 dein erfolgreichster Blogartikel?
Ich muss erst mal gucken. Bin mal kurz in der Blogstatistik.
Na sowas, es war der Kartoffelsalat nach Frank Rosin.
Dieses Rezept ist auch auf Pinterest ein sehr gut geklickter Pin. Und ich finde das jetzt irgendwie wirklich witzig. Ich habe nämlich lange überlegt, ob ich diesen Kartoffelsalat posten kann. Da ist nix drin außer fetter Mayonnaise, Gurken und Gurkenwasser. Aber leider schmeckt der Salat lecker. Sehr sehr lecker. So lecker, dass es ihn morgen zum Neujahrstag gibt. Kein Witz.
2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Uiiihhh schwierig. Moment ich muss mal gucken, was ich alles verbloggt habe.
Nummer 1: Mein provenzalischer Sommerabend. Ein Gartenfest an einem wahnsinnig schönen Sommertag, den ich für meine Mädels der Rhein-Neckar-Blogger veranstaltet habe. Im Rahmen unseres monatlichen Stammtisches, den wir sehr oft im Zuhause des jeweiligen Gastgebers feiern. An diesem Abend war ich dran. Und es war so so schön. Alles war perfekt, von dem Essen, der Deko, dem Ambiente bis zum Hammer Wetter. Das war einfach so traumhaft schön, dass ich mich fast nicht traue es zu wiederholen.
Nummer 2: Meine Gedanken vom Fleischesser zum Pescetarier
Ist immer noch aktuell, aber es verändert sich. Ich werde noch einen extra Blogartikel dazu verfassen.
Nummer 3 und eigentlich unangefochten die Nummer 1 ist der Abschiedspost an meinen Hund. Ich bin immer noch völlig fertig und traurig.
3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
ÄÄh das ist jetzt etwas peinlich aber ich weiß es nicht. Ich habe 2019 kaum Blogs gelesen. Und so auf Anhieb fällt mir jetzt auch nichts ein.
4. Welches der Rezepte, die du 2019 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Kochen kann man das nicht nennen, aber es war mein Bohnen-Mais-Schafskäse-Salat. Und warum? Weil er vegetarisch ist, Bohnen ein perfekter Ersatz als Proteinquelle für Fleisch sind, ich ihn vorbereiten kann und er auch nach 2 Tagen noch schmeckt und weil der Salat einfach lecker ist.
5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2019 beschäftigt? Und hast du es gelöst?
Blogproblem nicht, da hatten wir alle 2018 auch genug davon. Es war wohl das Problem einen Ersatz für Fleisch zu finden. Und meine Lieblings Hausmannskost Rezepte vegetarisch umzuwandeln.
Mein größtes Problem war meine geliebten Hackfleischfrikadellen auf vegetarisch zu trimmen und ja, es hat geklappt.
Das Rezept der vegetarischen Frikadelle ist einfach perfekt.
6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Da muss ich nicht lange überlegen, es war der Portobellopilz als Ersatz für Rinderfilet.
7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?
anne1113 anneris
Was ist das? Ist das was zum Essen? Ansonsten bin ich wohl eher unlustig unterwegs. Die meisten Leser kommen immer noch über die Google Suche auf mich und zwar, wenn sie konkrete Rezeptbegriffe eingeben. Spannend finde ich auch immer, dass man ganz genau die Jahreszeit erkennen kann. Im Frühling Spargel etc, im Herbst Kürbis und im Winter Kohl oder ähnliches. Ich bin wohl sehr gediegen unterwegs und dank meiner über 800 Rezepte bei google auch gut aufgestellt. Das merke ich auch immer, wenn ich mal weniger blogge. Meine Zahlen gehen kaum zurück, sind sehr konstant. Das freut einen als Blogger natürlich sehr.
Kochen kann man das nicht nennen, aber es war mein Bohnen-Mais-Schafskäse-Salat. Und warum? Weil er vegetarisch ist, Bohnen ein perfekter Ersatz als Proteinquelle für Fleisch sind, ich ihn vorbereiten kann und er auch nach 2 Tagen noch schmeckt und weil der Salat einfach lecker ist.
5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2019 beschäftigt? Und hast du es gelöst?
Blogproblem nicht, da hatten wir alle 2018 auch genug davon. Es war wohl das Problem einen Ersatz für Fleisch zu finden. Und meine Lieblings Hausmannskost Rezepte vegetarisch umzuwandeln.
Mein größtes Problem war meine geliebten Hackfleischfrikadellen auf vegetarisch zu trimmen und ja, es hat geklappt.
Das Rezept der vegetarischen Frikadelle ist einfach perfekt.
6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Da muss ich nicht lange überlegen, es war der Portobellopilz als Ersatz für Rinderfilet.
7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?
anne1113 anneris
Was ist das? Ist das was zum Essen? Ansonsten bin ich wohl eher unlustig unterwegs. Die meisten Leser kommen immer noch über die Google Suche auf mich und zwar, wenn sie konkrete Rezeptbegriffe eingeben. Spannend finde ich auch immer, dass man ganz genau die Jahreszeit erkennen kann. Im Frühling Spargel etc, im Herbst Kürbis und im Winter Kohl oder ähnliches. Ich bin wohl sehr gediegen unterwegs und dank meiner über 800 Rezepte bei google auch gut aufgestellt. Das merke ich auch immer, wenn ich mal weniger blogge. Meine Zahlen gehen kaum zurück, sind sehr konstant. Das freut einen als Blogger natürlich sehr.
8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2020?
Mir und meiner Familie Gesundheit und für meinen Blog nix. Ich wünsche mir, dass ich auch im 10. Blogjahr 2020 meine Lust am Bloggen nicht verliere.
Kann eigentlich nicht passieren, ich habe da nämlich eine sichere Bank, meine Rhein-Neckar-Blogger, die schaffen es einen aus jedem Blogtief zu ziehen.
2019 gab es übrigens 57 Blogbeiträge. Kam mir gar nicht so viel vor.
Ich wünsche euch allen ein sagenhaft tolles 2020.
Mir und meiner Familie Gesundheit und für meinen Blog nix. Ich wünsche mir, dass ich auch im 10. Blogjahr 2020 meine Lust am Bloggen nicht verliere.
Kann eigentlich nicht passieren, ich habe da nämlich eine sichere Bank, meine Rhein-Neckar-Blogger, die schaffen es einen aus jedem Blogtief zu ziehen.
2019 gab es übrigens 57 Blogbeiträge. Kam mir gar nicht so viel vor.
Ich wünsche euch allen ein sagenhaft tolles 2020.
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Dienstag, 6. August 2019
Wolkenfees Küchenwerkstatt goes Vegetarisch und Fisch, vom Fleischesser zum Pescetarier
Ein langer Blogpost mit viel Text. Der schwere Weg meiner Essensumstellung vom Fleischesser zum Verzicht darauf. Könnte Werbung unbezahlt und unbeauftragt enthalten, da die Region auf Bildern und im Text zu erkennen ist.
Wir schreiben Mai anno 2019. Ein Tag wie jeder andere, nur, dass ich mich morgens um 9.30 Uhr mit Wanderschuhen an den Fußen und mit Nordic Walking Stöcken bewaffnet, einen Berg im Allgäu hoch schleppe.
Ich keuche, es ist ein steiler Anstieg, das Herz pumpt und ich fluche vor mich hin. Warum tue ich mir das an? Doch dann stehe ich vor 2 Burgruinen und alle Mühsal ist zack vergessen.
Ich liebe die Berge und ich liebe die Alpen. Dieses Hochlaufen, bis man mal oben ist auf dem Berg, liebe ich noch nicht. Das ändert sich aber grade. Dieser Blick von oben herunter entschädigt einen für alles. Für mich ist es Entschleunigung pur, dieser Blick in eine weite Landschaft.
Diese Ruhe am frühen Morgen und Kühe, Allgäuer Kühe, sonst ist niemand unterwegs. Die Kühe stehen auf dem Berg, grasen was und wo sie wollen und sind untereinander freundlich, fürsorglich und liebevoll.
Mein Wolkenmann machte Muh und 5 Kühe muhten zurück und kamen freudig näher. Da machte es irgendwie klick so tief in mir drin.
Wir gingen den Berg wieder runter und kehrten in eine Berghütte ein. Ich bestellte ein Schnitzel Wiener Art mit Bratkartoffeln und Salat. Was dann serviert wurde war ein Tiefkühlschnitzel mit Fertigpanade noch gefroren in der Friteuse gegart (ob es ein Pressfleisch war, da bin ich mir nicht sicher), latschige, weiche, null gewürzte Bratkartoffeln mit zuviel Fett und ein Salat mit Kartoffelsalat, Blattsalat und Gurke, angemacht mit zuviel Essig. Mein Wolkenmann bekam 2 Weisswürste, eine trockene Brezel und 2 Tuben Weisswurstsenf in Plastik verpackt.
Ja sind wir denn eigentlich noch zu retten, in unseren Körper so einen Mist reinzustopfen (und dafür noch teuer zu bezahlen), Tiere zu töten, billigste Nahrungsmittel zu konsumieren und dann schmeckt es nur nach nix, macht dick, liefert null Nährstoffe und macht uns krank.
Mich ganz besonders, ich habe viel zu hohes Cholesterin, das sind hauptsächlich die Gene, aber wenn ich ehrlich bin auch der viele Fleischkonsum. Seit Jahren teste ich alle Arznei durch, die es dafür gibt. Statine vertrage ich nicht, egal in welchem Medikament. Und jetzt ist Schluss. Nachdem mir beim Laufen die Beine wegsackten, ich Muskelschmerzen habe, besonders in den Oberschenkeln und sich das jetzt beide Beine entlang zieht vom Po bis zu den Waden, habe ich das Medikament abgesetzt. Die Muskelschmerzen sind fast weg und ich schaffe es einen Berg hoch zu laufen ohne zusammenzuklappen, weil die Muskeln schmerzen. (Anmerkung bitte nicht nachmachen ohne ärztliche Kontrolle, das ist kein Gesundheitstipp sondern ganz alleine meine Entscheidung und es lag auch daran, dass die Medikamentendosis in der Höhe verdoppelt wurde und der Cholesterinwert noch schlimmer wurde)
Ich mag das alles nicht mehr, diesen ganzen Fleischwahnsinn und ich esse viel Fleisch, alleine das Grillen im Sommer fast jeden Tag Fleisch und fast jeden Tag Wurst oder Salami oder Schinken aufs Brot. Damit ist jetzt Schluss, ab heute esse ich kein Fleisch mehr. Ich muss und ich will. Ich muss wegen meiner Cholesterinwerte und dem Weglassen der Medikamente und ich will, weil ich die Tiere lebend sehen will und nicht tot auf meinem Teller und weil ich nicht mehr will, dass sie leiden müssen.
Die Kühe im Allgäu haben noch ein schönes Leben im Freien aber das ist wohl die Ausnahme. Auf der Autobahn auf der Hinfahrt haben wir zwei Schweinetransporter überholt, in 3,5 Stunden, das ist doch nicht zu fassen.
Adios Schweineschnitzel, Hähnchen, Kalb (esse ich sowieso nicht mehr seit Monaten), Wild (esse ich 2x im Jahr, kann weg), Hase und Kaninchen (esse ich seit 30 Jahren nicht), Ente (Entenbrust adieu), Rinderfilet (das fällt mir schwer, denn das liebe ich wirklich, mal schauen, ob ich es vermissen werde, gab es eh nur maximal 4x im Jahr, kann also eigentlich weg)
Wiener Würstchen, Schinken roh und gekocht, Lyoner, Salami, Pilzwurst... oha das wird schlimm. Aber damit fange ich sofort an. Wenn es ohne nicht geht, dann muss eine vegetarische Alternative her. Grillen im Sommer mit nur Gemüse, das wird eine Herausforderung.
Meiner Gesundheit und den Tieren zuliebe, ich starte jetzt, heute, sofort und immer wenn ich rückfällig zu werden drohe, dann erinnere ich mich an eine Situation, die sich mir tief ins Gedächtnis eingeprägt hat. Wolkenmann steht auf einer Almwiese vor Kühen und ruft sie. Sie kommen bis an den Zaun und eine Kuh leckt ganz vertrauensvoll seine Hand ab. Da sagte mein Mann "Du bist mein Freund und ich esse keine Freunde".
Diese Entscheidung ist mittlerweile 3 Monate her, es hat sich eingependelt das Essen ohne Fleisch, aber leicht fiel es mir nicht. Und zwei Rückfälle hatte ich auch. Was ich sofort umsetzen konnte, ich habe auf Wurst verzichtet und das fiel mir erstaunlicherweise leicht. Ich esse sowieso sehr gerne Käse oder Quark.
Seit 3 Monaten lebe ich vegetarisch, allerdings esse ich Fisch und Meeresfrüchte, ich bin jetzt also ein Pescetarier, ha, hört sich doch gut an.
Ich liebe Pasta und habe schon immer sehr viel Nudeln gegessen. Ohne Nudeln oder Kartoffeln oder Reis zu essen und ohne Fisch und Meeresfrüchte würde ich das Essen ohne Fleisch auch gar nicht schaffen.
Da ich Ersatzprodukte für Fleisch nicht besonders lecker finde und ich meinen Ernährungsstil nicht sehr ändern möchte, war es und ist es auch jetzt noch nicht einfach lecker zu kochen und zu essen. Aber, ich habe mittlerweile einige leckere Rezepte entwickelt, das fehlt Fleisch gar nicht. Und tataaaa auch für Rinderfilet jawoll.
In meinem Blog gibt es natürlich schon viele vegetarische Rezepte, 328 um genau zu sein. Ihr findet sie rechts in der Sidebar auf dem Blog unter dem Label vegetarisch oder hier klick
Aber Rezepte mit vegetarischem Ersatz für Fleisch, ohne Fertigprodukte zu verwenden, die gibt es noch nicht viele. Ich teste und koche und probiere aus und wenn ich ein leckeres Rezept gekocht habe, dann kommt es auf den Blog.
Bisherige vegetarische Rezepte mit pflanzlichen Ersatz für Fleisch
Veggie Bolognese, vegetarische Bolognese ohne Hackfleisch
Grünkernfrikadelle, der vegetarische Hamburger
Vegetarische Enchiladas
Chili sin Carne
Wok vegetarisch
Wolkenfee goes vegetarisch & Fisch. Ihr wundert euch vielleicht, warum ich erst 3 Monate nach diesem Entschluss das poste. Ganz einfach, ich war mir nicht sicher, ob ich es wirklich schaffe ohne Fleisch zu leben.
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Mittwoch, 31. Juli 2019
Tu es einfach oder lass es bleiben aber denke nicht immer nur darüber nach. Ein ganz persönlicher Post
Tja, nun sitze ich hier vor meinem Computer und habe keine Ahnung, was ich jetzt schreiben werde. Das passiert mir oft, aber die Hauptsache ist, ich sitze hier und schreibe jetzt einfach los.
Denn mir ist in den letzten Monaten eines ganz klar geworden. "Tu es einfach oder lass es". Aber denke nicht ewig drüber nach und tu nix. Ich bin nämlich so ein "Ewig Denker und nix tun Mensch". Weil ich denke.... bis ich denke das wird nix. Wer das jetzt versteht der versteht mich, Glückwunsch. Man muss das nicht verstehen, ich habe es kapiert, das passt dann schon.
Die Frage ist weiter Bloggen oder sein lassen. Und ich weiß, das ist jetzt nichts Neues, aber ihr dürft nicht vergessen, dass es sauviel Arbeit, Zeit, Energie und Liebe kostet das Bloggen und wenn man es so wie ich ohne Kooperationen und für Null Geld macht, dann muss man schon sehr viel Liebe dafür habe. Also darf man ab und zu mal drüber nachdenken, nech.
Es hat sich viel verändert, seit ich im April 2010 diesen Blog angefangen habe zu schreiben. Ich habe euch so viele Rezepte hier gelassen und ich weiß, dass viele von euch einige meiner Rezepte sehr lieben. Das ist aber auch kein Wunder, denn ich sage das jetzt aus vollem Herzen und meinetwegen auch voller Arroganz, meine Rezepte sind gut, sehr gut, wenn man den gleichen Essensgeschmack hat wie ich. Denn, nicht alles schmeckt jedem, das ist völlig normal.
Was ich aber aus vollem Herzen sagen kann, alle Rezepte, die ihr hier in meinem Blog findet, die sind für mich super, ich mag sie alle, liebe sehr viele, koche oder backe viele immer wieder. Alle meine Rezepte sind Rezepte, die ich immer wieder kochen oder backen würde. Ich muss das jetzt mal so sagen, denn ich hätte viel viel viel viel mehr posten können, wenn ich einfach alles, was ich gekocht oder gebacken habe gebloggt hätte. Das war aber nie der Sinn meines Blogs. Ich wollte eine Rezeptebank, auf die ich zugreifen kann mit meinen Rezepten sonst nix.
Und ihr werdet es nicht glauben, aber ich greife auf meinen Blog und die Rezepte zu. Wenn ich im Supermarkt oder auf dem regionalen Markt stehe und ich die derzeit saisonalen Zutaten sehe, dann kommt mir ein Rezept in den Sinn und ich gehe auf meinen Blog, suche das Rezept und kaufe die fehlenden Zutaten dazu ein.
Also ich sags mal so "Blogziel für mich erreicht"
Könnte also aufhören, wenn es nur um mich gehen würde.
Aber irgendwie kommt ja immer was dazwischen muahaha.
Bei mir war es der wöchentliche Abstecher auf ein Bücherregal in einem Kaff, in der Nähe von uns. Öffentliche Bücherregale gibt es ja viele in Deutschland aber meistens sind sie lieblos. Da sind die Leute froh, wenn sie Bücher anno 1970 los werden und so sehen die meistens auch aus. Dieses öffentliche Bücherregal hat neue Bücher, und alte nie benutzte Bücher und Kochbücher. KOCHBÜCHER. Nur durchgeblättert und nie angeguckt. Ich habe ja den Verdacht, das ist die gleiche Person, die so langsam ihren Bücherschrank räumt. Wer weiß es.
Jedenfalls kam es wie es kommen musste, Schicksal halt. Ich traf Bocuse. Den Meister in Buchform. Bocuse à la Carte heißt das Buch. Anno 1985.
Ein Minikochbuch in Menueform. Mit Zitaten und die haben es in sich.
Das hier hat mich erwischt tief ins Herz
"Es ist nicht nur das Geld, das im Leben eines Menschen eine wichtige Rolle spielt sondern auch, und das ist meine ganz persönliche Ansicht, dass man mit Erfolg anderen Menschen Erfahrung und Wissen vermittelt. Wenn nur eines meiner Rezepte weiterlebt, weil ich es einem anderen Menschen näher gebracht habe, dann bin ich sehr glücklich." (Werbung unbezahlt Zitat aus dem Buch Bocuse à la Carte Französisch Kochen mit dem Meister Falken Verlag 1985)
Als Blogger weiß man gar nix, was das angeht, was rüberkommt. Zahlen bedeuten nix. Was nutzt es mir 1 Mio Betrachter auf Pinterest zu haben und keiner klickt auf den Blog. Oder Facebook, grummel, dazu sag ich nix, aber die Reichweite ist unter aller Sau, genauso wie Instagram. Reglementiert es sei denn du zahlst. Zahlst für neue Follower, für Reichweite, für Werbung für deine Posts.
Das hat mich schon irgendwie gelähmt diese Ungerechtigkeit. So ist das Leben.
Aber es kommt ja immer darauf an, ob ich da mitmache. Nein mag ich nicht. Was nutzt mir denn, wenn ich täglich zig Klicks auf meinen Blog habe, aber keiner liest was ich schreibe. Weil Klick von Social Media drauf, zack auf dem Blog und zack weg.
Und was ist die Moral von der Geschicht (oder meinem Gelaber wie Wolkenmann sagen würde, der hört es sich aber tapfer an seit 25 Jahren :))
Ich hatte soviel Spaß mit Bloggen die ersten Jahre. Wo ist die Freude, die Leidenschaft und die Liebe dazu geblieben?
Ist sie noch da, tief in mir drin?
Ich bin bereit dies zu ergründen, meine Bloglust wieder zu entdecken. Und ich würde mich freuen, wenn ihr mich begleitet.
Und ich weiß, ich habe tolle Leser, Leser, die mich seit Beginn verfolgen, Leser die irgendwann dazu gekommen und geblieben sind. Ich weiß heutzutage kommentiert kaum jemand noch. Da ist o.k. Wenn nix negatives kommt ist alles gut.
Ich habe mich verändert und der Blog verändert sich auch. Näheres dazu im nächsten Post. Haha so baut man Spannung auf.
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Donnerstag, 31. Januar 2019
Gedanken zu Flüssigkeitsaufnahme und Wasser bei einer Diät, Tagesplan Diät Woche 3 Tag 3
Heute gibt es Resteessen, den Rest Thunfisch-Lasagne von gestern. Deshalb fällt Kochen heute aus und ich habe Zeit für......Wasser.
Die Flüssigkeitszufuhr ist nicht nur jeden Tag wichtig sondern ganz wichtig bei einer Diät. Mindestens 2,5 Liter Wasser braucht der Mensch täglich im Ruhezustand. Treibt man Sport dann an den Sporttagen mindestens 1 Liter mehr.
Ca. 1 Liter davon nimmt man über die Nahrung auf. Wenn man während einer Diät viel Obst und Gemüse zu sich nimmt, dann klappt das auch. Und auch Suppen enthalten viel Flüssigkeit.
Also bleiben 1,5 Liter, die man am Tag mindestens trinken sollte. Plus das, was dazukommt, wenn man sich viel bewegt. Also wenn ihr täglich joggt, dann solltet ihr mindestens 2,5 Liter am Tag trinken.
Mir geht es wie vielen anderen auch so, dass ich mich mit Trinken unglaublich schwer tue. Ich mag keinen Tee, Wasser pur finde ich langweilig und ständig vergesse ich zu trinken, wenn nicht gerade Sommer ist und ich Durst bekomme.
Kaffee schwarz dürft ihr euch als Flüssigkeit anrechnen, somit wären bei mir, bei 2-3 Tassen Kaffee morgens, bereits 400-600 ml täglich getrunken.
Bleiben noch 1-2 Liter und das ist machbar. Ich mische mir 2x täglich einen Schorle im Weizenbierglas. 20-50 ml Traubensaft hinein geben und den Rest mit Wasser auffüllen. Somit wäre 1 Liter getrunken.
Mittags und Abends trinke ich zum Essen ein Glas Wasser dazu, das sind wieder 400 ml. Tomatensaft oder Säfte zählen auch. Die muss man sich aber als Kalorien anrechnen.
Ich stelle mir das Weizenbierglas so hin, dass ich täglich oft daran vorbei laufen muss. Und immer wenn ich das tue, trinke ich einen Schluck.
Also, tägliches Wasser trinken nicht vergessen.
Zuckerhaltige Getränke, Softdrinks und Alkohol solltet ihr lassen. Zu viele Kalorien und nicht gut für den Fettabbau, weil der Insulinspiegel in die Höhe geht.
Tagesplan Woche 3 Tag 3
Frühstück
Heute war ich in einem bekannten Möbelhaus und habe dort gefrühstückt.
1 Brötchen mit 3 kleinen Scheiben Graved Lachs, Dill-Senf-Sauce und gemischtem Salat
2 Tassen Kaffee
367 kcal
Anschließend war ich 1 Stunde Schwimmen, Kalorien wieder abtrainieren.
Mittagessen
Thunfisch-Lasagne
252 kcal
AbendessenEiweißbrot mit Ziegenfrischkäse, Chicoree und Heidelbeeren
275 kcal
Snacks und Getränke
50 ml Traubensaft um Aromatisieren von Wasser
Dienstag, 22. Januar 2019
Gedanken zu Sport bei einer Diät, Tagesplan Diät Woche 2 Tag 1
Heute gibt es Resteessen. Ich habe gestern die doppelte Portion Rippchen mit Sauerkraut gekocht. Deshalb fällt Kochen heute aus und ich habe Zeit für......Sport.
Abnehmen geht auch ohne Sport zu machen, nur durch die Ernährungsumstellung, aaaaaber..... es ist nicht so effektiv. Schließlich macht es Sinn, nicht nur Gewicht zu verlieren, sondern auch den Körper zu straffen, Muskeln aufzubauen und ein besseres Körpergefühl zu bekommen.
Man muss ja nicht gleich wie verrückt loslegen und sich völlig überfordern. Langsame Schritte führen auch zum Ziel.
Ich gehe je 1x in der Woche Schwimmen und in eine Pilates-Stunde. Außerdem mache ich momentan Bauchübungen, das geht prima auch vor dem Fernseher.
Und Sport hat noch einen Vorteil. Ihr verbrennt Kalorien, die ihr wieder essen dürft. Zum Beispiel mit Süßem, oder einem Brot mehr.
Beispiel gefällig?
Schwimmen 30 Minuten 169 kcal
Pilates 1 Stunde 191 kcal
Joggen 30 Minuten 223 kcal
Nordic Walking 30 Minuten 153 kcal und zügig 303 kcal
Power Yoga 30 Minuten 127 kcal
Radfahren 30 Minuten 204 kcal
und vieles mehr
Da kann man schon mal ein bisschen mehr leckere Dinge essen, wenn man Sport macht.
Zu den Rezepten. Die Rezepte, die sich wiederholen, verlinke ich. Für die Anleitung dann bitte dort nachschauen.
Tagesplan Woche 2 Tag 1
Frühstück
Porridge mit Sojajoghurt Pfirsich, Heidelbeeren, Apfel, Banane (3 EL Haferflocken zart, 4 EL Sojajoghurt Pfirsich, 1 Banane, 1 geriebenen Apfel, 8 Heidelbeeren)
2 Tassen Kaffee
270 kcal
Mittagessen
Rippchen mit Sauerkraut
432 kcal
AbendessenEiweißbrot mit Frischkäse, Tomaten und Kräuter (2 Scheiben Eiweißbrot, 1 EL Frischkäse 0,2%, 2 Tomaten, frische Kräuter)
252 kcal
Snacks und Getränke
100 ml Traubensaft um Aromatisieren von Wasser
66 kcal
Freitag, 31. August 2018
White Chocolate Kokos Ananas Eis in Cupcakes Formen ohne Eismaschine schnell gezaubert
Huch meine Rezepte Benennung war auch schon irgendwie besser öhmja. "White Chocolate Kokos Ananas Eis in Cupcakes Formen ohne Eismaschine schnell gezaubert" Aber dieses Eis ist auch gar nicht so einfach zu beschreiben. Man könnte es auch als Creme essen, wenn man es nicht ganz durchfrieren lässt. Oder als kleines Törtchen, wenn man es in entsprechenden Formen wie z.B. Cupcakes Förmchen einfriert. Oder man kann es als geeisten Guglhupf servieren, wenn man es in einer Guglhupfform einfriert....
Ihr seht schon, deshalb diese etwas eigenartige Beschreibung für ein tataaaa mega schnell gemachtes, leckeres Eis, was man auch als Creme essen kann, ähm ja etwas chaotisch.
Ich rappel mich übrigens gerade aus einer absoluten Blogunlust raus. Die letzten Monate mit Datenschutz und diesem ganzen hinter den Kulissen Gedöns haben mich mehr geschafft als ich dachte. Aber es haben genug tolle Blogs deswegen aufgehört, da muss ich mich nicht auch noch anschließen und einfach so aufgeben. Und nachdem ich zuerst einen neuen Blog aufmachte, nur um schnell zu merken, dass was ich mir da so vorstelle ist Schleichwerbung, bin ich back to the roots. Dem neuen Blog jaule ich nach, ich fand das Konzept so super und hätte es wirklich gerne gemacht.
Also wieder zurück zu meinem Küchenblog. Wo ich wochenlang alle über 700 Blogposts einzeln durchgearbeitet habe, alle Links raus, You tube Videos raus, alles was irgendwie nur nach Werbung riechen könnte raus, alle Kochbuchhinweise raus (und das hat mir echt das Herz gebrochen, ich hatte immer den Rezeptehinweis drin und jetzt musste das alles raus, sowas von vollpfosten dämlich grrr) Alles Werbung auch wenn du nur im Hintergrund eines Bildes eine erkennbare Marke abgebildet hast, wehe da steht eine Flasche tralala rum oder du trägst ein T-Shirt mit NAMEN, was auf dem Foto zu erkennen ist.
Nun ist es ja so, ändern kann man das nicht. Entweder man lebt damit oder hört auf zu bloggen. Die Großen machen eh weiter, war immer schon so, die juckt es null, ob der Blog oder die Homepage abgesichert ist mit https und Datenschutzhinweisen und Wettbewerbskonform. Da findest du immer noch Homepages mit www und einem netten Ausrufezeichen davor. Wen interessiert es? Und wenn die Abmahnung kommt, dann zahlen die halt. Tut ja nicht weh, haben ja jahrelang verdient.
So soviel dazu. Ich mache hier weiter und hoffe das beste. Übrigens musste ich meinen alten Facebook Account auch löschen. Ich hatte nicht mehr die Nerven dazu, das auch noch zu bearbeiten. Bei den ganzen Produktempfehlungen und Kochbuch, Restaurant und sonstiger angeblicher Werbung ne sorry, das ging einfach nicht mehr.
Aber jetzt gibt es ein mega Eisrezept, und da nächste Woche ja nochmal der Sommer zurück kommen soll, ist es noch nicht zu spät, gelle.
White Chocolate Kokos Ananas Eis in Cupcakes Formen ohne Eismaschine schnell gezaubert
ca. 12 kleine oder 6-8 große Cupcakes
75 g weiße Schokolade mit 400 ml Kokosmilch und 100 ml Sahne in einem Kochtopf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Vom Herd ziehen und 100 g gesiebten Puderzucker dazu geben und unter Rühren auflösen lassen. Die Masse abkühlen lassen.
1/4 frische Ananas schälen, klein würfeln und untermischen.
Ein Muffinsblech mit Muffinsförmchen auskleiden und die Masse in den Förmchen gleichmäßig verteilen.
Frische Himbeeren und Heidelbeeren waschen, abtropfen lassen und vorsichtig auf den Förmchen verteilen. Sofort in die Gefriertruhe geben, damit die Beeren nicht einsinken. Ca. 3-4 Stunden frieren lassen.
Ich habe Cupcakesförmchen aus Pappe benutzt und musste die Förmchen einzeln in den Gefrierschrank stellen, da die Muffinsform nicht hinein gepasst hat. Das hat super funktioniert. Papierförmchen würde ich dazu nicht verwenden, die kippen sicher um und das wäre ja schade drum.
Wer jetzt so ungeduldig ist wie mein Wolkenmann, der isst die Dinger nach 2 Stunden hmpff. Dann sind sie cremig und leicht angeeist. Angeblich der Hammer laut Wolkenmann.
Durchgefroren muss man die Förmchen einige Minuten antauen lassen, sonst bekommt man das Eis nicht gegessen. Oder man stülpt sie auf einen Teller, haut einen Stab rein und isst sie als Eis am Stil. Wer die Idee wohl hatte? Ich ungeduldige Küchenfee ich.
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