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Sonntag, 25. Oktober 2026

Herbstlicher Flammkuchen mit Feigen und roten Zwiebeln

 

Flammkuchen liebe ich und ich bereite ihn super gerne zu. Für den Herbst habe ich mal ein neues Rezept ausprobiert und ich sage nur yammi.

Den Teig mache ich immer gleich. Ich benutze einen Pizzastein. Das klappt auf dem Grill und im Backofen. Ihr müsst den Pizzastein gut vorheizen, dann könnt ihr beim Backen die Temperatur etwas reduzieren, damit der Boden nicht schwarz wird. Das ist mir auf dem Grill schon passiert. 








Flammkuchen mit Feigen und roten Zwiebeln

Für 4 Flammkuchen

Für den Teig

250 g Mehl, 1/2 TL Salz, 1/2 Pck. Trockenhefe, 1/2 TL Zucker und 4 EL Olivenöl vermischen. Nach und nach unter Rühren 100 ml kaltes Wasser zugeben, bis der Teig eine schöne Konsistenz hat. Ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig in 4 Portionen teilen. Jedes Teil auf einem runden dem Pizzastein angepassten Backpapier ausrollen. 

Für den Belag

1 Becher Schmand mit 1 Ei verrühren. Klein geschnittene Petersilie und Dill unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Den Teig mit der Schmandcreme bestreichen.

Belegen mit roten Zwiebeln in Streifen geschnitten, Speckwürfeln, Pinienkernen und 3-4 geviertelten Feigen.

Auf einem Pizzastein im vorgeheizten Grill oder Backofen bei 250 Grad Ober-Unterhitze ca. 8-10 Minuten knusprig backen. Dabei auf dem Grill eventuell die Temperatur reduzieren, um anbrennen zu verhindern.

Weitere Flammkuchenrezepte:










Montag, 27. Juni 2016

Pizza vom Grill




Zum Pizzabacken im Backofen verwende ich gerne meinen quadratischen Pizzastein. Zur Verwendung lege ich ihn auf den Gitterrost in die mittlere Stufe und erhitze meinen Backofen bei Ober-Unterhitze auf 250 Grad ca. 40 Min bis 1 Stunde. Währenddessen teile ich den Hefeteig in mehrere Stücke. Jedes Stück rolle ich rund aus, passend für den Pizzastein und lege den geformten Pizzateig auf Backpapier. Belegen nach Wunsch und dann mit dem Backpapier auf den Pizzastein geben. Ca. 12 Minuten backen und fertig ist eine knusprige Pizza. Das ganze mache ich genauso mit Flammkuchen. Bisherige Rezepte findet ihr hier (was für ein Service :)

Grundrezept und Pizzavariationen
It`s Pizzatime
Pizza mit Lachs, Tomaten und Rucola
Kürbisflammkuchen
Bärlauchflammkuchen
Elsässer Flammkuchen
Pizza aus Nizza


Warum ich euch das so ausführlich erzähle? Weil ich im Sommer Pizza auf dem Grill zubereite. Und dies funktioniert völlig anders. Pizza vom Grill ist hipp. Und praktisch, und lecker. Die Pizza schmeckt wie beim Italiener frisch aus dem Holzofen. Allerdings habe ich zig Versuche hinter mir und mehrere Nervenzusammenbrüche. Alle Rezepte, youtube Videos und Selbstversuche haben erstmal überhaupt nicht funktioniert. Man sollte den Pizzastein auf dem Grill erhitzen und dann die belegte Pizza draufgeben. Die liebevoll dekorierte Pizza bekam ich nicht auf den heißen Pizzastein auf dem Grill, alles zusammengeknüddelt, hmpfff. Beim nächsten Versuch bekam ich die Pizza nicht mehr vom Stein runter, festgeklebt. Zu roh, zu dunkel, Mehl mit dem ich den heißen Pizzastein bestäubte verbrannte und einiges mehr. Aber dann half mir der Zufall in Form von meinem Wolkenmann. Der hatte nämlich keine Lust sich die Finger zu verbrennen und gab den Teig auf den kalten Pizzastein, legte den Pizzastein mit der belegten Pizza auf den heißen Gasgrill, Deckel drauf, ca. 6-10 Minuten und fertig. Ich dachte noch, das wird nie was... aber dann, tataaaa die Pizza war perfekt. 

Anfang des Jahres habe ich zwei Pizzasteine gekauft. Rund und nicht so dick, wie mein Pizzastein für den Backofen. Ich benutze einen großen Gasgrill, ob es mit einem Holzkohlegrill mit Deckel genauso funktioniert müsst ihr einfach ausprobieren.

Und so habe ich die Pizza vom Grill zubereitet.





Pizza

für 4 Pizzen

Pizzateig

500 g Mehl
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Trockenhefe
ca. 325 ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten zu einem Hefeteig verkneten. Das klappt am besten in einer Küchenmaschine. Die Teigschüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und mindestens 30 Minuten gehen lassen. 

Tomatensoße

Für die Tomatensoße 200 ml passierte Tomaten, ca. 1-2 EL Tomatenmark, 2 kleingeschnittene Knoblauchzehen, 2 TL getrockneter Majoran oder Oregano pürieren. Mit dem Zauberstab oder in einem Mixer. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch soviel Tomatenmark zugeben, dass eine etwas dickflüssigere Masse entsteht.

Den Teig in 4 Teile teilen und jedes Teil passend für den Pizzastein rund ausrollen. Zum Zwischenlagern auf Backpapier legen, dann kleben sie nicht fest. 

Den Gasgrill auf 350 Grad aufheizen. Dann die Teigfladen nochmals mit mehlierten Händen von allen Seiten mit etwas Mehl bestäuben. Sie dürfen nicht mehr kleben, das ist ganz wichtig, damit sie auf dem Pizzastein nicht festkleben. Die Pizzen mit Tomatensoße bestreichen, mit Käse bestreuen und nach Wunsch belegen. (Ich habe Emmentaler gerieben, Kapern, frische Tomaten und Salami verwendet.) 

2 Pizzen auf 2 Pizzasteine legen (ohne Backpapier!!!!) und auf den Rost des Gasgrills geben. Deckel zu und ca. 8-10 Minuten grillen je nach Dicke des Teiges. Ab und zu mal nachschauen, nicht, dass die Pizza verbrennt. Mit einem Teigschaber herunterheben und servieren. 

Flammkuchen funktioniert ganz genauso nur, dass der Flammkuchen dann nicht eckig, sondern rund wird und nur ca. 3-4 Minuten dauert, da der Teig ja dünn ausgerollt wird.


Donnerstag, 2. Juni 2016

Eine Prise SYLT: Pizza mit Lachs, Tomaten und Rucola




It`s Pizzatime. Auch ab und zu auf Sylt. Und mal wieder die Sansibar. O.K. ich gebs zu, dort habe ich noch nie Pizza gegessen aber was nicht ist kann ja noch werden. 



Die Idee Pizza mit Lachs und Rucola zu belegen ist ja nun nicht neu. Was ich an dem Rezept aber ungewöhnlich finde ist den Pizzaboden mit Parmesan zu belegen. Habe ich noch nie gemacht und das Ergebnis war seeeeehr lecker. Deshalb muss ich euch das Rezept in meiner "Eine Prise Sylt" Reihe vorstellen.




Pizza mit Lachs, Tomaten und Rucola


Pizzateig 

500 g Mehl
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Trockenhefe
ca. 650 ml lauwarmes Wasser

zu einem Hefeteig verkneten. Den Teig mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und mindestens 30 Minuten gehen lassen. Ein Backblech einölen oder mit Backpapier auslegen. Den Teig nochmals kurz durchkneten und passend auf dem Backblech ausrollen. Nochmals 10 Minuten gehen lassen.

Tomatensoße

1 Knoblauchzehe schälen und klein schneiden. In 1 EL Olivenöl andünsten.  1 Dose stückige Tomaten dazu geben. 1/2 getrocknete Chilischote zerbröseln und mit 1 TL getrocknetem Oregano zu der Sauce geben. Ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Sauce etwas abkühlen lassen.


Geräucherten Lachs in Streifen schneiden. Rucola putzen, waschen und trocken schleudern. 100 g Parmesan fein reiben und 50 g Parmesan mit einem Sparschäler in Späne hobeln. Cocktailtomaten waschen und trockenen.

Den Pizzateig mit der Tomatensauce bestreichen. Geriebenen Parmesan darüber streuen. Die Tomaten darauf verteilen und bei 200 Grad Ober-Unterhitze ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Die Pizza mit Lachs, Rucola, Parmesanspänen belegen. Wer mag träufelt noch 2 EL Mayonnaise darüber.

Dienstag, 7. Januar 2014

Pizza, Pizza, Pizza




Bei der Zusammenstellung meiner 50 Lieblingsrezepte klick ist mir aufgefallen, dass ich mein absolutes Lieblingspizza-Rezept überhaupt noch nicht gepostet habe. Das kommt davon, wenn man den Pizzateig und die Tomatensoße auswendig kennt.

Ich mache den Pizzateig seit Jahren nur noch so. Es ist ein Tim Mälzer Rezept und der Teig wird klasse, fluffig, trotzdem knackig, einfach toll.

Ich nehme immer die Hälfte der Zutaten, dann reicht der Teig für ein Backblech oder 4 runde Pizzen. Bei der Tomatensoße bleibe ich bei der Zutatenmenge, halbiere die Soße dann jedoch und verwende den 2. Teil für eine Tomatensoße zu Pasta am nächsten Tag.  Ich glaube Tim Mälzer macht die Pizza für eine ganze Fussballmannschaft, giggel.


Pizza

abgewandelt und freegestylt aus "Born to Cook" von Tim Mälzer

Pizzateig

1 kg Mehl
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Trockenhefe
ca. 650 ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten zu einem Hefeteig verkneten. Das klappt am besten in einer Küchenmaschine. Die Teigschüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und mindestens 30 Minuten gehen lassen. Ein Backblech einölen oder mit Backpapier auslegen. Den Teig nochmals kurz durchkneten und passend auf dem Backblech ausrollen. Nochmals 10 Minuten gehen lassen. Oder den Teig in 4 Teile teilen und jedes Teil zu einer runden Pizza ausrollen. Dann die Teigfladen belegen und nach und nach im Backofen auf einem Pizzastein backen.

Tomatensoße

Für die Tomatensoße 200 ml passierte Tomaten, 4 kleingewürfelte Tomaten (lasse ich im Winter, wenn die Tomaten eh nach nix schmecken weg), ca. 2-3 EL Tomatenmark, 2 kleingeschnittene Knoblauchzehen, 1 TL getrockneter Majoran oder Oregano (ich nehme von beiden jeweils mindestens 1 TL voll) pürieren. Mit dem Zauberstab oder in einem Mixer. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch soviel Tomatenmark zugeben, dass eine etwas dickflüssigere Masse entsteht.

Den Pizzateig mit dem Tomatenpüree bestreichen und die Pizza nach Wunsch belegen.

Belag

Ich verteile zuerst etwas geriebenen Emmentaler auf dem Pizzateig und dann gebe ich die Zutaten darauf.

Pizzavariationen:

* Salami, Maiskörner, Sardellen (unmöglich aber mir schmeckt es sehr gut)

* Nur Salami für Wolkenmann

* In Scheiben geschnittene Tomaten und Mozzarella

* Gekochten Schinken und Ananas

* Und Lieblingspizza im Sommer. Die Pizza backen, aus dem Ofen nehmen und mit Rucola und Parmaschinken belegen. Mit Balsamico und Olivenöl beträufeln.

Ich heize den Backofen auf 220-250 Grad Ober-Unterhitze vor und lasse die Pizza ca. 10-12 Minuten darin backen. 





 
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