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Dienstag, 1. September 2020

Mexikanischer Schichtsalat im Glas mit Hackfleischbällchen am Spieß, Sour Creme und Guacomole



Viva Mexiko, es wird mexikanisch bei den Rhein-Neckar-Blogger. Wir feiern einen mexikanischen Abend. Im kleinen Kreis unter Einhaltung sämtlicher Hygienemaßnahmen. Im Freien mit genügend Abstand, ohne Hand zu geben, zu Umarmen und zu Knuddeln, heul.

Aber schön war es trotzdem, sich mal wieder in echt zu treffen und nicht nur virtuell. Gastgeber war Frau Perle Susanne in der Pfalz. Und wie immer hat jede von uns etwas mitgebracht und so gab es ganz viel Leckeres zu essen, diesmal unter dem Motto Mexiko.

Für unser kleines aber feines Buffet habe ich einen Mexikanischen Schichtsalat im Glas mitgebracht. Der Salat lässt sich gut vorbereiten. Man sollte die Zutaten aber erst kurz vor dem Servieren in das Glas schichten, damit der Salat nicht matschig wird.

Das Rezept ist mal wieder Marke Eigenbau. Ich habe mexikanische Gewürze verwendet und typische mexikanische Saucen wie Sour Creme und Guacomole selbst hergestellt und das alles in ein Gläschen gegeben, weil C mäßig die beste Lösung. Außerdem mag ich Salate im Glas, so so praktisch und gut vorzubereiten. 

In die Hackfleischbällchen habe ich etwas Kakao gegeben und das hat wirklich super gepasst. Man hat es nicht rausgeschmeckt aber es gab den richtigen Pfiff.

Die Hackfleischbällchen waren natürlich von der Menge her zuviel. Man kann das Rezept aber schlecht halbieren, also freut euch auf Hackbällchen auf die Hand oder in Tomatensauce mit Pasta am nächsten Tag. Da langt es dann nochmals locker für 6 Personen.

Der Mexikanische Salat macht Arbeit und braucht Zeit, aber er war sehr lecker. Was tut man nicht alles für die Bloggercrew.


Mexikanischer Schichtsalat im Glas mit Hackfleischbällchen am Spieß, Sour Creme und Guacomole

6 Gläser je 350 ml mit leckerem Salat

Für die mexikanischen Hackfleischbällchen

  • 1 Weizenbrötchen in Wasser eingeweicht und nur das Innere ausgedrückt
  • 1 kg gemischtes Hackfleisch
  • 2 Frühlingszwiebeln klein geschnitten
  • 1 Ei
  • 1/2 Knoblauchzehe klein geschnitten
  • 1/2 entkernte und klein geschnittene Peperoni
  • Kreuzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilipulver Piment d`Espelette
  • Paprikapulver scharf
  • Koriander frisch klein geschnitten oder als Körner gemörsert
  • Oregano
  • Thymian
  • 1 TL Kakao
  • 1 TL Dijonsenf

Alle Zutaten miteinander vermengen und kleine Bällchen daraus formen. In einer Pfanne in etwas Öl nach und nach von allen Seiten anbraten und in eine Auflaufform geben. Im Backofen bei 100 Grad ca. 30 Minuten garen lassen. Testen, ob sie durch sind, wenn nötig nachgaren. Es kommt auf die Größe an, deshalb kann ich die Zeit nicht so genau bestimmen. Ab und zu testen, dann seid ihr nach 1/2 Stunde satt giggel.

Die Hackfleischbällchen abkühlen lassen und je Spieß 3 Hackfleischbällchen aufspießen. Ich habe einen kleinen Holzspieß genommen und ihn vorher etwas eingeölt, dann klappt das Aufspießen besser.


Für die Sour Creme

Bei der Sour Creme war ich ja kritisch, ob die schmeckt. Man kennt ja die amerikanischen Fertigprodukte aber ich muss sagen, nie wieder kaufe ich die fertig ein. Hat mich wirklich überzeugt. Und trötröööö hab ich mir selbst ausgedacht.

200 g Schmand, 200 g Saure Sahne, 2 Knoblauchzehen geschält und gepresst, Saft von 1/2 Zitrone, Saft von 1/4 Limette, Chilisalz, Pfeffer, Chilipulver Piment d`Espelette und klein geschnittenen Schnittlauch vermengen. Im Kühlschrank durchgezogen schmeckt sie am nächsten Tag noch besser.

Für die Guacomole

2 Avocado halbieren, Kern entfernen, aushöhlen und das Fruchtfleisch in einer Schüssel mit einer Gabel zu Mus pressen. Saft 1 Limette, 200 g Creme Fraiche, 2 geschälte und klein geschnittene Knoblauchzehen, 1 klein geschnittene Frühlingszwiebel, davon nur das helle Teil nehmen, 1/2 grüne Peperoni halbiert, entkernt und klein geschnitten, Salz und Pfeffer. Alles gut vermischen und in einem kleinen Gefäß mit Klarsichtfolie abgedeckt in den Kühlschrank stellen.




Für den mexikanischen Schichtsalat

Je Glas braucht ihr folgende Zutaten

  • 5 Cocktailtomaten
  • 1 handvoll Eisbergsalat, geputzt, gewaschen, abgetropft und klein geschnitten
  • Mais aus der Dose abgetropft und kurz mit kaltem Wasser abgespült
  • 1 Dose Kidneybohnen ebenfalls kurz mit kaltem Wasser abgespült und abgetropft
  • 2 Frühlingszwiebeln klein geschnitten
Und ein Dressing herstellen aus
  • Saft 1 Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronenolivenöl
  • 2 EL kaltem Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Prise Zucker

Den Mexikanische Schichtsalat je Glas wie folgt stapeln

1. Lage 5 Cocktailtomaten

2. Lage 3 EL Sour Creme

3. Lage 1 handvoll Eisbergsalat

4. Lage 2 EL Mais

5. Lage 2 EL Kidneybohnen

6. Lage 2 EL Guacomole

7. Lage Eisbergsalat

8. Lage Frühlingszwiebeln

9. Lage Dressing

Deckel drauf aufs Glas und möglichst innerhalb 1 Stunde anrichten. Vor dem Servieren Deckel ab und 1 kleine Limettenspalte und 1 Hackfleischbällchenspieß auf dem Salat drapieren.


Die weiteren Rezepte für das Viva Mexiko Buffet findet ihr auf unserer Gemeinschaftsseite der Rhein-Neckar-Blogger. Klick auf das nachfolgende Bild, dann bist du direkt dort. 





Samstag, 4. Januar 2020

Meal Prep, Verwertung von Lebensmitteln und Vorratshaltung



Lebensmittelverschwendung ist im Sinne der momentanen Nachhaltigkeitsdiskussion ein No Go. Für mich war es das schon immer. Wenn ich etwas teuer einkaufe, dann möchte ich nichts davon wegwerfen müssen.

Ich führe seit 1 Jahr eine Kalorienapp. Das hilft mir, den Überblick über meine Essensgewohnheiten und über meinen Kalorienverbrauch zu behalten. Und außerdem schreibe ich eine Monatsessensplanung in mein Handy und das hilft mir, den Überblick über meine Vorräte zu behalten. Am Anfang des Monats mache ich eine Bestandsaufnahme von meinen Vorräten im Kühlschrank, Tiefkühler und trockenen Vorräten, überlege je nach Jahreszeit, was ich regional an Gemüse und Obst, Fisch und Fleisch einkaufen möchte und erstelle dann einen Monatsplan. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Mir hilft es sehr und außerdem ist der Plan sehr flexibel. Da verschiebt sich ein Gericht schon mal ein paar Wochen nach hinten raus. 





Und das, was übrig bleibt an Lebensmitteln, verwerte ich als Meal Prep. Das hört sich so blöd an, dieses Wort. Ist ja nix anderes, als nichts Wegzuwerfen und aus vorhandenen Lebensmitteln etwas Neues haltbares herzustellen. Eigentlich habe ich das schon immer so gemacht, aus vorhandenen Vorräten etwas herstellen, was man lagern kann. 

Leider fehlt mir ein Keller in dem eine Lagerung möglich ist, aber dank Tiefkühltruhe und Kühlschrank klappt es auf kleinstem Raum auch so.




In dieser Kiste befindet sich als Meal Prep folgendes von oben rechts nach unten links 

1. Croutons
Ich habe altes Weissbrot in Olivenöl mit Knoblauchwürfeln kross gebraten, abkühlen lassen, gesalzen und in Gläser füllen. Im Vorratsschrank gelagert hält das Wochen. 

Was mache ich damit?
Als Croutons über einen Salat
Als Topping über eine Suppe, super passt es zu Tomatensuppe
Über Pasta als crunchy obendrauf
Zu Omelette oder Rührei zusammen z.B mit Tomaten und frischen Kräutern 
Passt auch super in einen Salat, z.B. meinen momentanen Lieblingssalat mit Bohnen und Schafskäse
Zum so Knabbern am Abend zu Rotwein oder so ;)

2. Gemüsebrühebasis
Wenn ich eine große Menge an Gemüse übrig habe, dann stelle ich meine Basis für Gemüsebrühe her. Ein Ofenrezept dafür ist hier. Ich mache es mir aber jetzt einfach und mixe alle Gemüsesorten klein und gebe Meersalz dazu. Einfach das Gemüse schälen, grob schneiden und je 1 kg Gemüse 100 g Meersalz in einen Mixer geben. Mixen, in sterilisierte Gläser abfüllen, fertig. Hält im Kühlschrank mindestens 4 Monate.

Was mache ich damit? 
Als Basis für Suppen und als Basis für Saucen röste ich das Gemüse in etwas Öl an und gebe dann die restlichen Zutaten dazu, wie Zwiebeln, Gemüse, Tomaten etc.
Als Basis für Fonds, wenn ich z.B. Gulasch machen würde, was ich derzeit ja nicht mache, dann würde ich in den Saucenfond das Gemüse dazu geben, aufköcheln lassen und abbinden mit Sahne oder Creme fraiche etc. Geht auch mit vegetarischen Fonds, wie z.B. hier

3. Pesto
Selbstgemachtes Pesto habe ich immer im Kühlschrank. Ich kaufe seit Jahren kein fertiges Pesto mehr. Die Basis dafür besteht immer aus Parmesan, Nüssen, Olivenöl und Salat, Kräutern, wie Rucola, Feldsalat, Basilikum oder Gemüse oder Pilze etc. Ein Überblick über meine bisherigen Pestorezepte findet ihr hier

Was mache ich damit?
Ganz klassisch zu Pasta mit Parmesan, ein schnelles Essen
oder in Aufläufe, aufs Brot, für Bruscetta, 1 Tl als Grundlage für ein leckeres Salatdressing, Pesto passt immer und zu allem.

4. Selbstgemachte Marmelade
Schmeckt mir besser als gekaufte. Wenn ich die Möglichkeit habe günstig saisonales Obst zu bekommen, dann stelle ich Marmelade her. Diese Pfirsich Marmelade passt nicht nur aufs Brötchen sondern auch zu Käse.

5. Eingelegter Schafskäse
Schafskäse ist für mich ein Grundnahrungsmittel, ich liebe den einfach und er passt zu allem und immer. Mein Rezept findet ihr hier

Was mache ich damit?
Mit Tomaten und Baguette zum Abendessen oder einfach so
Über Pasta gestreut
Über Suppen als Topping
Zum Salat dazu oder mittendrin
Kurz im Ofen erwärmt mit Antipasti zum Mittagessen im Sommer
Über Omelette, Rührei, Backkartoffeln oder Gemüse

6. Pilzpesto
Besteht aus Champignons die vom Braten übrig geblieben sind und Creme fraiche mit Gewürzen nach Wunsch vermengt, abgefüllt in einem Glas mit Deckel und ab in den Kühlschrank. 

Was mache ich damit?

Das Pilzpesto steht stellvertretend für alle Möglichkeiten der Resteverwertung im Glas, was nur kurz haltbar ist. Gebratenes Gemüse mit Öl oder Creme fraiche, Gewürze wie Knoblauch, Chili usw. dazu mischen. Abfüllen in ein Glas, Deckel drauf, in den Kühlschrank und innerhalb einer Woche essen zu Pasta, Kartoffeln, Reis oder aufs Brot.

7. Fetasalat
Salat aus Gemüse mit Schafskäse, wie z.B. Mais, Kidneybohnen, grüne Bohnen, übrig gebliebenes Gemüse, Tomaten, Oliven, Salatgurke, Karotten usw. Abgefüllt in Gläsern hält sich der Salat ca. 2 Wochen im Kühlschrank.

Was mache ich damit?
Abends essen ohne Brot dazu, macht satt und hilft mir, wenn ich nicht so viele Kalorien am Abend zu mir nehmen möchte.

Meal Prep ist dieses Jahr für mich ein Vorsatz. Ich möchte gerne endlich mein Hochbeet dazu bringen, dass es mir Gemüse zum Ernten bringt (ichnullgrünerdaumenichheul).

Und ich möchte gerne mal ausprobieren, was mit frischen Lebensmitteln wie z.B. Tomaten oder anderen Gemüsesorten, die ich bei meinem Lieblingsgemüsehof im Sommer zum Spottpreis einkaufen kann alles möglich ist. Billig, weil krumm, unansehlich mit Druckstellen etc. dort auch verkauft wird, was ich supertoll finde. Ich habe letzes Jahr krumme Gurken, krumme Zucchini und angedatschte Tomaten für einen sehr günstigen Preis bekommen  in Bio-Qualität. Vielleicht gibt es das bei euch auf einem Gemüsehof auch? Das wäre doch was tolles in Sachen Nachhaltigkeit und Lebensmittelverschwendung. Und für Meal Prep braucht man nur Zeit und etwas Platz.









Sonntag, 28. Oktober 2018

Kanarische Kartoffeln, Papas Arrugadas und Mojo Rojo




Jetzt aber mal noch ganz schnell ein leckeres Rezept posten, was die allerletzten Sonnenstrahlen im Oktober einfängt. War das nicht ein wahnsinnig toller Oktober? Hat sich angefühlt wie Sommer und deshalb passt das Rezept, was ich ungelogen schon seit Jahren bloggen will, perfekt noch rein in die letzten Oktobertage.



Die kanarischen Kartoffeln, oder wie sie auf den kanarischen Inseln heißen Papas Arrugadas werden mit einer Salzkruste zubereitet und werden auch Runzelkartoffeln genannt. Wenn ihr sie zubereitet werdet ihr wissen warum. Sie runzeln sich nämlich durch die Salzschicht, wenn sie langsam das Wasser verlieren und trocknen. 

Es gibt sie auf den kanarischen Inseln wirklich in jedem Lokal. Und irgendwie muss ich beim Essen der Papas Arrugadas immer an einen Urlaub auf Fuerteventura denken, schon Jahre her, den ersten Urlaub überhaupt mit meinem Wolkenmann. 


Die Kartoffeln haben wir fast jeden Tag gegessen. Mit Mojo Rojo oder Mojo Verde. Das sind Saucen in rot und grün. Die grüne mag ich nicht so gerne, deshalb gibt es kein Rezept. Einfach googeln, es gibt viele Varationen im Netz.

Wie gut, dass man kulinarische Erinnerungen so einfach mit einem Rezept mitnehmen kann und dann zack ist man wieder dort, an einem schönen Urlaubsort in schönen Momenten der Erinnerung. 




Kanarische Kartoffeln oder Papas Arrugadas mit Sauce Mojo Rojo

1 Liter Wasser zusammen mit 250 g grobem Meersalz in einen Kochtopf geben. 800 g kleine Kartoffeln mit Schale dazu geben.
20 Minuten gar kochen bei halb geschlossenem Deckel.
Nass auf ein Backblech geben und sofort im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 15 Minuten trocknen lassen. Den Ofen auf 80 Grad zurück schalten und weitere 10 Minuten trocknen lassen, bis sich eine Salzkruste bildet und die Kartoffeln runzelig werden.

Das Rezept kann man super vorbereiten, die Kartoffeln lassen sich im Backofen erwärmen.

Kanarische Sauce Mojo Rojo

Für die typische rote kanarische Sauce gibt es viele Rezepte. Ich habe ein Rezept selbst komponiert mit roter Paprika, die eigentlich typischerweise nicht in die Sauce gehört. Mir schmeckt sie so aber viel besser.

Folgende Zutaten in einen Mixer geben: 100 ml Olivenöl, 2 EL Weissweinessig, 1 frische entkernte und klein geschnittene Chilischote, 2 rote Paprikaschoten geputzt und klein geschnitten, 4 Knoblauchzehen putzen und klein schneiden, 1 TL Paprikapulver edelsüß, 1 TL Kreuzkümmel, 1 EL Tomatenmark. Alle Zutaten mixen und eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Sollte die Sauce zu dick sein, kann man etwas Wasser untermischen, ist sie zu dünn etwas Toastbrot. Meine war perfekt. Die Sauce im Kühlschrank 1 Stunde ziehen lassen.

Alles zusammen servieren. Das Rezept eignet sich auch ganz prima zum Vorbereiten als Partyrezept.


Dienstag, 13. Juni 2017

Entenbrust mit Erdbeer-Balsamico-Sauce und Spargel




Was macht ihr Samstag nachmittag um 16.15 Uhr? Früher habe ich oft LaferLichterLecker im TV geschaut. Vor einigen Wochen wurde die Sendung eingestellt. Große Trauer heul. Aber die Nachfolgesendung ist Kerners Köche. So wie sie früher Freitags fast mitten in der Nacht gesendet wurde, nur modernisiert und wie ich finde noch besser. Die Sendung am Freitag habe ich fast nie geschafft, entweder bin ich dabei eingeschlafen oder ich lag schon vorher im Bett. Deshalb passt das mit der neuen Sendezeit am Samstagnachmittag für mich super. Und außerdem kann man die Sendung ja aufnehmen, wenn man zu dieser Uhrzeit lieber im Schwimmbad ist oder im Garten sitzt. Soll vorkommen ;)

Ein Lea Linster Rezept aus der Sendung musste ich sofort ausprobieren. Ich hatte alle Zutaten im Haus und habe gleich losgelegt. (Äh ja, bei mir lag eine Entenbrust im Gefrierschrank, die wollte ich vor Wochen schon zubereiten aber ich fand kein Rezept was zum Sommer passte) Das Rezept ist abgewandelt, die einzelnen Zubereitungsschritte waren mir zu umständlich. Ich habe Spargel dazu kombiniert und grüne Pfefferkörner verwendet, die passten perfekt zu den Erdbeeren.




Entenbrust mit Erdbeer-Balsamico-Sauce und Spargel

Zutaten 2 Personen:

1 Entenbrust
1 Schale Erdbeeren
Butter
brauner Zucker
Balsamico (guten alten)
1 Orange
Estragon
eingelegte grüne Pfefferkörner
weißen Spargel
Salz, Pfeffer

1 Entenbrust rautenförmig auf der Haut einschneiden. Mit Salz und Pfeffer auf beiden Seiten würzen.

Butter und brauner Zucker in einer Pfanne zerlaufen lassen und die Entenbrust darin zuerst auf der Hautseite dann auf der anderen Seite je ca. 5 Minuten goldbraun anbraten. Auf einen Rost in den auf 80 Grad vorgeheizten Backofen legen. Ein Backblech darunter stellen, damit der Saft der Ente nicht den Boden des Ofens zutropft.

Erdbeeren putzen und vierteln. In einer anderen Pfanne erneut Butter und braunen Zucker zerlaufen lassen und die Erdbeeren darin schwenken. Saft 1 Orange, getrockneten oder frischen Estragon, 1 TL eingelegte grüne Pfefferkörner und 2 EL Balsamico dazugeben. Kurz durchschwenken, die Erdbeeren sollen nicht vermatschen.

Weißen Spargel schälen und bissfest kochen.

Bei 80 Grad Backofenhitze gart die Ente bei Niedertemperatur schön rosa. Das dauert ja nach Dicke der Entenbrust ca. 20-30 Minuten.

Ist die Entenbrust fertig kurz in Alufolie einwickeln und 3 Minuten ruhen lassen. Dann alles zusammen anrichten. 


Donnerstag, 5. Januar 2017

Wildgulasch oder der ultimative tricky Tipp, um aus jeder Sauce zu Gulasch eine Feinschmeckersauce zu zaubern




Könnt ihr Saucen kochen? Also ohne Fertiggedöns zu benutzen, schnell und einfach und lecker gemacht? Nein, ich auch selten. Es ist sehr schwierig und für meine Begriffe das Schwierigste in der Kochkunst. 

Wenn ich Stunden Zeit hätte und zig Euro für Zutaten, dann, ja dann, wäre das alles ganz einfach diese Saucenzauberei. Ich will aber für eine Sauce keine 10 Stunden benötigen und auch keine 50 Euro ausgeben. 



Ich habe vor einiger Zeit einen sauteuren Saucenkochkurs besucht, weil ich es endlich mal lernen wollte. Als Riese ging ich rein, als Maus raus. Seitdem verstehe ich, warum ein Löffel Sauce in der Sterneküche mit 5 Euro berechnet wird (Stand vor ein paar Jahren, also bitte legt mich nicht auf den genauen Preis fest, jedenfalls ist es irre) Und wenn dann ein Gast sagt, kann ich bitte noch Sauce bekommen, dann ist es ja kein Wunder, dass die Küche Schnappatmung kriegt.



Ich bin ein Saucenfreak. Ohne Sauce geht bei mir nix. Und deshalb probiere ich jeden Trick aus, um eine gute Sauce zu kochen. Alles, was gut klingt und schmecken könnte. Und tataaaa. Da isse, die Sauce für Gulasch und Wildgerichte.




Ähm weiter bin ich noch nicht. Eine einfach zuzubereitende Sauce für Fisch, Rindfleisch und Geflügel habe ich noch nicht gefunden, aaaaber, auch nur eine Sauce, die perfekt ist, ist ja schon mal ein mega Anfang nech?




Wildgulasch und der ultimative tricky Saucen Tipp

Wildfleisch zu bekommen ist nicht so einfach. Ich kaufe immer das Hirschedelgulasch TK vom A.di und bin bisher sehr sehr zufrieden damit. 

Für 2 Personen

500 g Wildgulasch (Hirschedelgulasch o.ä.)
1 Möhre, 1 Stück Sellerie, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen 

Das Fleisch in gulaschgroße Würfel schneiden (oder bei gewürfeltem Fleisch nochmals überprüfen, ob keine Sehnen mehr dran sind, ansonsten diese entfernen)

Das Gemüse putzen und klein schneiden.

In einem Schmortopf Olivenöl erhitzen und das Fleisch rundum scharf anbraten. Das Gemüse, 2 Lorbeerblätter, 3 Zweige Rosmarin dazugeben und anschmoren.

Nach und nach 1/4 Liter guten Rotwein angießen, dabei immer wieder reduzieren lassen, bis der Wein fast verdunstet ist.

Ca. 300-400 ml Rinderbrühe angießen, mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. Deckel drauf und mindestens 1-1,5 Stunden leise köcheln lassen.

Wer mag nimmt das Fleisch heraus und passiert das Gemüse. Das mache ich nie, ich finde es so perfekt. 

Und jetzt zur ultimativen tricky Würzsauce

100 g Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. 1 TL braunen Zucker darüber geben und karamellisieren lassen. 2 TL ungesüßtes Kakaopulver und 100 g in Grappa oder Schnaps eingelegte Rosinen dazu geben. Kurz köcheln lassen, bis die Masse bindet und dann mit 3 EL gutem Aceto Balsamico ablöschen. 

Diese Würzsauce unter das fertige Gulasch mischen und falls nötig nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie darüber geben und servieren. Dazu passen Kartoffelknödel, mit 1 Zimtstange gekochtes Rotkraut und ich mag noch gerne Preiselbeeren aus dem Glas dazu.
Tataaa, das perfekte Gulasch, ein traumhaftes Rezept im Herbst und Winter.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start ins neue Jahr.

Die Schneefotos habe ich heute beim Gassigehen mit Jim aufgenommen. Winterwonderland vor der Haustür.






Sonntag, 8. Dezember 2013

Walnuss-Basilikum-Pesto



Heute habe ich ein ganz schnelles Rezept für euch. Zum Verschenken, zum selber essen, als Vorratshaltung im Kühlschrank, passt immer.

Gerade in der Adventszeit wird es ja manchmal stressig und trotzdem soll was leckeres zum Essen auf den Tisch. Nudeln abkochen, abtropfen lassen und auf Tellern verteilen. Pro Portion Nudeln 1-2 EL Pesto direkt aus dem Kühlschrank darauf geben. Geriebenen Parmesan, Salz und Pfeffer darüber reiben, fertig ist ein superschnelles leckeres warmes Essen. Und gesund ist es auch noch.  


Walnuss-Basilikum-Pesto

1 Bund Basilikum waschen, trocken tupfen und in einen Mixer geben. 2 geschälte Knoblauchzehen und 100 g grob gehackte Walnüsse dazu geben und durchmixen. 150 g grob geschnittener Parmesankäse untermixen, dabei nach und nach ca. 250 ml Olivenöl zugeben. Man kann das Olivenöl auch zum Teil durch Wasser ersetzen, wenn man das Pesto nicht so reichhaltig haben möchte. Das Pesto soll schön cremig sein. In Gläser abgefüllt 2-3 Wochen im Kühlschrank haltbar.

Einen wunderschönen 2. Advent und 



Mittwoch, 10. Juli 2013

Basilikum-Pesto à la Sansibar




Selbst gemachtes Pesto ist einfach unschlagbar. Geht ratzfatz und hält sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank einige Monate. Und wenn es einmal schnell gehen muss, hat man innerhalb von 15 Minuten ein leckeres Essen auf dem Tisch. Pasta kochen, mit Pesto vermischen, vielleicht noch Cocktailtomaten kurz in Olivenöl geschwenkt dazu, mit geriebenem Parmesan servieren, fertig.

Basilikum-Pesto à la Sansibar

2 EL Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett hellgelb rösten. 2 Knoblauchzehen schälen und grob hacken. 1 Bund Basilikum waschen, trocken tupfen und grob klein zupfen. 100 g Parmesan in kleine Stücke schneiden. Alles zusammen in einen Mixer geben. Mit 200 ml Olivenöl mixen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Sollte das Pesto zu fest sein noch Olivenöl darunter mixen. In ein Glas abfüllen, luftdicht verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Oder sofort servieren.

Jaja ich weiss, nix neues aber immer lecker. Irgendwie hänge ich im Sommerloch. Ich koche gar nix neues und backe nix neues. 

Und ich als absoluter Fleischfutterer esse seit fast 1 Monat kein Fleisch mehr. 
Ich liebe Salami und Rindfleisch und und und... Aber ich brauche mal eine Pause. Wie lange die anhält, keine Ahnung. 

Ich werde wahrscheinlich kein Vegetarier. Aber in der Wolkenfeefamily sind wir uns einig, dass wir nur noch wirklich gutes Fleisch aus artgerechter Haltung kaufen. Und nur noch ab und zu. Und wenn einem morgens Rehe, mittags Hühner und abends Kühe mit jungen Kälbern über den Weg laufen (ich wohne wohl in der Pampa) und man sieht, wie die Tiere zusammen leben und leiden, wenn ein Tier fehlt, dann, ja dann vergeht sogar mir das Fleisch essen. 

Und mir fehlt momentan nix. Kein Fleisch, kein Geflügel, keine Wurst. Viel Käse, Eier, Gemüse, Salate. Passt ja zum Sommer.






Sonntag, 2. Juni 2013

Sylter Sahne-Dressing



Sylter Salatdressing wird mittlerweile bei uns in jedem Supermarkt angeboten. Nun kaufe ich ja sowas nicht. Salatsaucen kann man so schnell selbst zubereiten, da brauche ich kein Fertigdressing. Und in Sylt habe ich es zumindest wissentlich auch noch nie gegessen. Aber wenn es dann überall angeboten wird scheint ja eine Nachfrage da zu sein. Also habe ich es einfach mal selbst gemacht. Nach einem Sansibar Rezept. Nunja. Wolkenmann fand es "hmpfffmussichnichthaben" und ich fand es "wassolldenndaransotollsein".



Da man das Dressing aber super abwandeln kann, hier das Rezept für euch. Ihr könnt ja selbst entscheiden, ob es euch schmeckt oder nicht. (Also für mich fehlen da Gewürze: Curry, Paprika, frische Kräuter, Olivenöl... (und diese rosa Beeren brauche ich auch nicht) aber dann ist es bestimmt lecker. Vielleicht schmeckt das Originalrezept auch nur auf Sylt, so mit Meeresrauschen und Wind.


Da es bei uns seit Tagen durchregnet, hat die Flasche einen "Regenschirm" bekommen, damit sie nicht nass wird. (Scherz!!!)



Sylter Sahne-Dressing

ergibt ca. 250 ml

1/2 TL rosa Beeren in einem Mörser leicht zerdrücken. 1/2 Bund Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. 200 g saure Sahne mit ca. 5 EL Schlagsahne und 1 EL Zitronensaft verrühren. Rosa Beeren und Schnittlauchröllchen untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.


Montag, 13. Mai 2013

Spargel mit Orangensenf-Mayonnaise





Was ist das nur für ein Wetter. Dieses Rezept habe ich 4 mal gekocht, ehe ich endlich Fotos machen konnte, die nicht gruselig aussahen.
3 mal Horrorbilder, viel zu dunkel war das Licht zum Fotografieren. So langsam könnte es mal warm werden, schimpf.

Selbstgemachte Mayonnaise zum Spargel gibt es bei uns jedes Jahr. Da hier in meiner Küchenwerkstatt jetzt gesenft wird, habe ich meine Mayonnaise anstatt mit Dijonsenf mit Orangensenf ausprobiert. Orange passt ja gut zum Spargel und das Rezept war soooo hmmmmm.

Spargel mit Orangensenf-Mayonnaise

4 Personen

1 dicker Holzlöffel Orangensenf und etwas Ursenf in eine Schüssel geben. 5 Eigelb mit dem Schneebesen unterrühren. Soviel neutrales Pflanzenöl unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen in dünnem Strahl dazugeben, bis die Mayonnaise die richtige Konsistenz hat. Noch etwas Olivenöl für den Geschmack unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Zu Spargel servieren.


Sonntag, 28. Oktober 2012

Herbstliches Menü: 4. Duroc-Schweinenacken aus dem Wiesenheu mit lackierter Weisskohl-Praline, Kürbispasta, Camargue-Reis und Rotwein-Balsamico-Soße




Duroc-Schweinenacken, roter Camargue-Reis, Popcorn, Physalis-Marmelade, Rotwein, Kapern und Weisskohl.

Alles zusammen in das Hauptgericht? Kapern und Weisskohl und Physalis-Marmelade? Das Popcorn kommt in das Dessert und der Rest der ausstehenden Zutaten tatsächlich in das Hauptgericht. Und pssst, es war der Knaller.

Neugierig auf das Hauptgericht? Na dann mal los...




Duroc-Schweinenacken aus dem Wiesenheu mit lackierter Weisskohl-Praline, Kürbispasta, Camargue-Reis und Rotwein-Balsamico-Soße

Die Idee ein Stück Fleisch auf Heu zu garen hatte ich schon lange. Ich habe so ein ähnliches Gericht vor Jahren im Kleinwalsertal gegessen und fand es super.
Das Wiesenheu habe ich in Bioqualität in einer Zoohandlung gekauft. Am Vortag machte ich erst einmal den Ofentest, nicht dass das Heu verbrennt.
Bei 80 Grad rochen alle Zimmer nach einer Weile nach Heu. Ich kam mir vor wie auf der Alp. Das Wiesenheu hat den Test bestanden.

Duroc-Schweinenacken aus dem Wiesenheu

Am Vortag neutrales Pflanzenöl mit frischen Thymianzweigen, Wacholder, Piment, frischen Rosmarinzweigen, Nelke, Lorbeer und Ingwer in Scheiben geschnitten aromatisieren. Das Öl luftdicht verschließen und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag den Schweinenacken mit dem Öl einreiben und mindestens 3 Stunden marinieren lassen.

Das Wiesenheu dick in einem Bräter oder auf einem Backblech verteilen.

Das Fleisch (Zimmertemperatur) salzen und pfeffern, in einer Pfanne (ich habe eine Grillpfanne verwendet) von allen Seiten kräftig anbraten und auf das Heu setzen. Das Fleisch mit Heu dick bedecken. Bei 80 Grad Ober-Unterhitze in den vorgeheizten Backofen schieben und mindestens 3,5 Stunden garen lassen.
Diese Garmethode nennt sich Niederigtemperaturgaren. Hat das Fleisch seine Kerntemperatur erreicht, gart es bei 80 Grad nicht nach sondern wird warm gehalten. Ideal für Gästebewirtung, da die Zeit keine Rolle spielt. Egal ob 3,5 oder 5 Stunden, das Fleisch ist butterzart.




Lackierte Weisskohl-Praline

Den Weißkohl klein schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und 1 klein geschnittene Schalotte darin goldgelb anbraten. Den Weißkohl dazugeben, etwas garen lassen. Dann einen Schuss Zitronensaft dazugeben, mit Sahne bedecken und köcheln lassen, bis der Weisskohl gar ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kapern und gehackte frische Petersilie darunter mischen und die Masse in einem Mixer zu einer glatten Masse mixen. Abschmecken. Eventuell je nach Geschmack noch Zitronensaft oder Kapern zugeben und nochmals durchmixen.

Die Reisteigplatten (für Frühlingsrollen) in Wasser einzeln einweichen. Je 2 übereinander legen, so dass die Seiten gerade sind und Rechtecke entstehen.
In der Mitte die Weisskohlmasse dünn darauf verteilen. Die Teigplätter aufrollen. Die Enden mit Bratenband zusammenschnüren, so dass eine Pralinenform entsteht. In einer Pfanne mit Öl goldgelb ausbacken. Physalis-Marmelade mit etwas heißem Wasser glatt rühren und die "Pralinen" damit bestreichen.

Kürbispasta

Geschälten Kürbis mit einem Julienne-Schneider in Streifen schneiden. Die Kürbisstreifen in Öl in einer Pfanne gar braten. In mit Zimt und Ingwer aromatisierter Butter kurz durchschwenken.

Camargue-Reis

Den Camargue-Reis nach Packungsanweisung garen, er braucht ca. 40-50 Minuten.

Rotwein-Balsamico-Soße

Am Vortag 200 ml Kalbsfond (aus dem Glas) auf die Hälfte einköcheln lassen. Zurück in das Glas geben, Deckel darauf und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag ist der Kalbsfond geliert.

1 klein geschnittene Schalotte in 40 g Butter goldgelb anbraten. Mit 120 ml Rotwein ablöschen. Pfeffer darüber geben und auf die Hälfte einköcheln lassen.
Den gelierten Kalbsfond, 3 EL guten Balsamico und einen ordentlichen Schuss Portwein dazu geben. Etwas einköcheln lassen. Dann mit kalter Butter aufmontieren (oder die Soße mit in Wasser angerührter Speisestärke binden). Die Soße nochmals abschmecken, eventuell noch mit Zucker abschmecken. 

Alle Zutaten zusammen anrichten. Den Camargue-Reis habe ich noch mit Sprossen dekoriert.

Und wer bis hierhin mitgelesen hat, der ist wirklich kochverrückt. 



Mittwoch, 5. September 2012

Tomatensauce auf Vorrat und als Geschenk aus der Küche





Neulich habe ich einen Obst- und Gemüseladen entdeckt. Ahhh, wie früher, unglaublich. Alle Obst- und Gemüsesorten sind fast ausschließlich aus der Region direkt von Bauernbetrieben. Der Laden ist immer sehr gut besucht. Top Ware und jeden Tag ein Angebot zu einem Hammerpreis.

In einer großen Kiste sah ich sie. Tomaten für Sauce??? Was ist denn das??? O.K. wahrscheinlich weiß das jeder nur ich nicht. Also habe ich sie gekauft, die Tomaten für Sauce und habe drauflos gekocht. Tomatensauce als Vorrat. Hält sich im Kühlschrank ein paar Wochen. Ideal für wochentags, wenn man keine Zeit hat zu kochen, Pasta, Tomatensauce, Käse drüber, fertig und lecker.

Tomatensauce

2,7 kg Tomaten für Sauce waschen, grob klein schneiden, dabei Stielansatz herausschneiden.

1 große Zwiebel schälen, grob würfeln, in einem großen Topf in 2 EL Olivenöl goldgelb andünsten. Tomaten dazu, je 1 handvoll frischen Thymian und Oreganoblättchen, 4 Knoblauchzehen grob gewürfelt, 1 TL Zucker. Mit Deckel auf dem Topf 4 Std leise köcheln lassen.
Heiß in sterilisierte Gläser abfüllen. Fertig. Wer mag passiert die Sauce vor dem Abfüllen durch ein Sieb.

Ich habe die Tomatensauce in eine Milchflasche abgefüllt, aus Backpapier eine kleine Tüte gebastelt und Chiliflocken reingefüllt. Auf ein kleines Papier das Rezept geschrieben, ein Tomatensaucen-Schild und das Schild "extrascharf" gebastelt. Alles gelocht und zusammen mit Chili als Deko, einer Haube aus Stoff und einer dicken Kordel die Flasche dekoriert. Das perfekte Geschenk aus der Küche.

 
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