Schmorgerichte, die lange vor sich hinköcheln, koche ich im Winter sehr gerne. Die Vorbereitung geht relativ schnell und dann ist es gar keine Arbeit mehr, denn der Topf auf dem Herd oder im Ofen kann das Kochen ganz alleine.
Das Rezept ist aus einem alten Alfred Biolek Kochbuch und wird eigentlich mit Kaninchen zubereitet. Kaninchen essen geht für mich gar nicht, deshalb habe ich Hähnchen verwendet.
Hähnchen provenzalisch
3 Knoblauchzehen putzen und klein schneiden. 1 handvoll Champignons putzen und vierteln. 2 EL schwarze Oliven entkernen.
2 Hähnchenkeulen waschen und trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver edelsüß einreiben.
In einem Bräter oder Kochtopf 1 EL Öl erhitzen und die Hähnchenkeulen kurz und scharf anbraten. 1 große Dose geschälte Tomaten, 1/8 Liter Vermouth (ich nehme Noilly Prat, kann man aber auch weglassen) und den Knoblauch, die Champignons, Oliven, 1 TL Thymian und 1 TL Kräuter der Provence dazu geben. Zugedeckt auf kleiner Hitze 30 Minuten köcheln lassen. 1 Becher Sahne, 1 Becher Creme fraiche unterrühren und ca. 15 Minuten weiter köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit Bandnudeln, Reis oder Baguette servieren.





















