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Freitag, 31. Oktober 2025

Hähnchen provenzalisch

 



Schmorgerichte, die lange vor sich hinköcheln, koche ich im Winter sehr gerne. Die Vorbereitung geht relativ schnell und dann ist es gar keine Arbeit mehr, denn der Topf auf dem Herd oder im Ofen kann das Kochen ganz alleine.

Das Rezept ist aus einem alten Alfred Biolek Kochbuch und wird eigentlich mit Kaninchen zubereitet. Kaninchen essen geht für mich gar nicht, deshalb habe ich Hähnchen verwendet. 



Hähnchen provenzalisch


3 Knoblauchzehen putzen und klein schneiden. 1 handvoll Champignons putzen und vierteln. 2 EL schwarze Oliven entkernen.

2 Hähnchenkeulen waschen und trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver edelsüß einreiben.

In einem Bräter oder Kochtopf 1 EL Öl erhitzen und die Hähnchenkeulen kurz und scharf anbraten. 1 große Dose geschälte Tomaten, 1/8 Liter Vermouth (ich nehme Noilly Prat, kann man aber auch weglassen) und den Knoblauch, die Champignons, Oliven, 1 TL Thymian und 1 TL Kräuter der Provence dazu geben. Zugedeckt auf kleiner Hitze 30 Minuten köcheln lassen. 1 Becher Sahne, 1 Becher Creme fraiche unterrühren und ca. 15 Minuten weiter köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Bandnudeln, Reis oder Baguette servieren.





Dienstag, 6. Mai 2025

Putengyros mit Grillgemüse und Zaziki




Letztes Jahr habe ich ein Rezept ausprobiert, das war so gut, dass ich es im Sommer rauf und runter gegrillt habe. Lieblingsgrillrezept für den Sommer also. Und das wird diesen Sommer nicht anders sein und deshalb muss das Rezept in meinen Blog.

Schmeckt wie Döner oder Gyros vom Griechen, nur gesünder und für meinen Geschmack auch leckerer.

Ich bereite das Essen auf einer Eisenpfanne auf dem Grill zu. Ihr könnt natürlich auch einfach die Bratpfanne oder den Backofen nehmen.





Putengyros mit Grillgemüse und Zaziki

2 Personen

1 Putenlende, ca. 350 g, in Streifen schneiden und mit je 1 TL Majoran, Oregano, Thymian, Paprika edelsüß, Salz und 1 Schuss Olivenöl vermengen.

2 Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden.

1 Aubergine, 2 Paprikaschoten und 1 Zucchini in Scheiben schneiden. Mit Salz und Olivenöl vermischen.

Aus Magerquark und Joghurt 1,5% Fett mit Gurkenraspeln, Knoblauch, Dill, Salz und Pfeffer Zaziki zubereiten.

In einer gusseisernen Pfanne auf dem Grill zuerst das Gemüse bissfest braten. Beiseite legen und die Zwiebeln in etwas Öl anbraten. Beiseite legen und das Putenfleisch anbraten, bis es gar ist.

Alle Zutaten in der Pfanne wieder kurz erhitzen und servieren.



Dienstag, 13. Juni 2017

Entenbrust mit Erdbeer-Balsamico-Sauce und Spargel




Was macht ihr Samstag nachmittag um 16.15 Uhr? Früher habe ich oft LaferLichterLecker im TV geschaut. Vor einigen Wochen wurde die Sendung eingestellt. Große Trauer heul. Aber die Nachfolgesendung ist Kerners Köche. So wie sie früher Freitags fast mitten in der Nacht gesendet wurde, nur modernisiert und wie ich finde noch besser. Die Sendung am Freitag habe ich fast nie geschafft, entweder bin ich dabei eingeschlafen oder ich lag schon vorher im Bett. Deshalb passt das mit der neuen Sendezeit am Samstagnachmittag für mich super. Und außerdem kann man die Sendung ja aufnehmen, wenn man zu dieser Uhrzeit lieber im Schwimmbad ist oder im Garten sitzt. Soll vorkommen ;)

Ein Lea Linster Rezept aus der Sendung musste ich sofort ausprobieren. Ich hatte alle Zutaten im Haus und habe gleich losgelegt. (Äh ja, bei mir lag eine Entenbrust im Gefrierschrank, die wollte ich vor Wochen schon zubereiten aber ich fand kein Rezept was zum Sommer passte) Das Rezept ist abgewandelt, die einzelnen Zubereitungsschritte waren mir zu umständlich. Ich habe Spargel dazu kombiniert und grüne Pfefferkörner verwendet, die passten perfekt zu den Erdbeeren.




Entenbrust mit Erdbeer-Balsamico-Sauce und Spargel

Zutaten 2 Personen:

1 Entenbrust
1 Schale Erdbeeren
Butter
brauner Zucker
Balsamico (guten alten)
1 Orange
Estragon
eingelegte grüne Pfefferkörner
weißen Spargel
Salz, Pfeffer

1 Entenbrust rautenförmig auf der Haut einschneiden. Mit Salz und Pfeffer auf beiden Seiten würzen.

Butter und brauner Zucker in einer Pfanne zerlaufen lassen und die Entenbrust darin zuerst auf der Hautseite dann auf der anderen Seite je ca. 5 Minuten goldbraun anbraten. Auf einen Rost in den auf 80 Grad vorgeheizten Backofen legen. Ein Backblech darunter stellen, damit der Saft der Ente nicht den Boden des Ofens zutropft.

Erdbeeren putzen und vierteln. In einer anderen Pfanne erneut Butter und braunen Zucker zerlaufen lassen und die Erdbeeren darin schwenken. Saft 1 Orange, getrockneten oder frischen Estragon, 1 TL eingelegte grüne Pfefferkörner und 2 EL Balsamico dazugeben. Kurz durchschwenken, die Erdbeeren sollen nicht vermatschen.

Weißen Spargel schälen und bissfest kochen.

Bei 80 Grad Backofenhitze gart die Ente bei Niedertemperatur schön rosa. Das dauert ja nach Dicke der Entenbrust ca. 20-30 Minuten.

Ist die Entenbrust fertig kurz in Alufolie einwickeln und 3 Minuten ruhen lassen. Dann alles zusammen anrichten. 


Donnerstag, 20. August 2015

Limburger Kapellenhuhn




Ich freue mich immer gaaaaanz arg, wenn ich ein Rezept entdecke, was so so gut schmeckt, dass man es kaum glauben kann. Und wenn es dann noch mit wenigen Zutaten zuzubereiten ist und man keine tausend Töpfe und Pfannen braucht, und es auch noch schnell geht dann, ja dann, dann ist es soweit. Das passiert nur 1x im Jahr. Darf ich euch vorstellen. Tataaaaa. Limburger Kapellenhuhn.



Entdeckt hat es mein Wolkenmann beim Sender durchschauen im Fernsehen. In der Sendung ging es um die Stadt Limburg an der Lahn. Schönes Städtchen, aber das originellste ist das Restaurant in einer ehemaligen Kapelle. Und aus diesem Restaurant stammt das Rezept. 



Limburger Kapellenhuhn

4 Personen

4 Bio-Maishähnchenbrüste (habe ich nicht bekommen, daher habe ich Bio-Hühnchenbrüste verwendet)
Pflanzenöl, Salz, Pfeffer
250 ml Sahne
150 ml Apfelwein (ich habe Cidre genommen)
2 große Gemüsezwiebeln geschält und in Viertel geschnitten
4 cl Calvados
4 frische Thymianstängel
Butter
2 Äpfel in Scheiben geschnitten
Zucker
1 Packung Bandnudeln

Die Hähnchenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen und in einer mit Öl erhitzten Pfanne von beiden Seiten anbraten, bis sie gebräunt sind. Herausnehmen und beiseite legen.

In der Pfanne Sahne, Cidre und die Zwiebelviertel, Calvados und Thymian erhitzen. Die Hähnchenbrüste dazugeben und kurz aufkochen lassen. In einen Bräter oder eine Auflaufform umfüllen. Deckel drauf oder mit Alufolie abdecken und in den auf 130 Grad Umluft vorgeheizten Backofen schieben. 30-40 Minuten garen, je nach Dicke der Hähnchenbrüste.

Die Pfanne mit Küchenkrepp ausreiben und etwas Butter darin erhitzen. Die Äpfelscheiben dazugeben, mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen bis die Äpfel gar sind.

Bandnudeln als dente kochen.

Alles zusammen anrichten. Zugegeben, der Eyecatcher ist das Gericht nicht, aber der Geschmack ist mmmmhhhhh.

Die Landschaftsfotos hat Wolkenmann fotografiert. Danke dafür.








Samstag, 8. Februar 2014

Persisches Safranhuhn




Wisst ihr, woran ihr merkt, dass ihr so langsam aber sicher alt werdet? Wenn ihr ein Kochbuch in Händen haltet und dauernd vor euch hin murmelt "Oh der lebt nicht mehr", "Hach die ist auch schon nicht mehr unter uns" "Der auch, die auch, und die auch.....".

Ich spreche von Alfreds Bioleks Kochbuch "Die Rezepte meiner Gäste". Ist ja nicht so, dass das jetzt ein uraltes Kochbuch ist, ich habe die zweite Auflage von 1997. Gerade mal 17 Jahre her. 17 von 103 Gastautoren sind nicht mehr unter uns. Dass ich in diesem Buch ihre Rezepte lesen kann finde ich sehr schön, eine Erinnerung der etwas anderen Art, eine Kocherinnerung.

Eines meiner Lieblingsrezepte aus diesem Kochbuch ist (abgewandelt wie immer, 6 Zitronen im Originalrezept sind viel zu sauer, brrr)



Persisches Safranhuhn

1 großes Brathähnchen in 16 Stücke teilen und in einen Bräter legen. 3-4 Zitronen auspressen. Ca. 8 Fäden Safran in 1 TL heißem Wasser auflösen und zu dem Zitronensaft geben. Etwas mehr Olivenöl als Zitronensaft dazugeben und gut verquirlen. Die Hähnchenteile salzen und pfeffern und mit der Zitronensaft-Olivenöl-Safran-Mischung begießen. Abdecken und 24 Stunden im Kühlschrank (oder im Winter draußen) durchziehen lassen. Dabei ab und zu umwenden. 

Kleine Kartoffeln waschen, abtrocknen und auf ein Backblech legen. Mit etwas Olivenöl begießen, mit halbierten Knoblauchstücken und Rosmarin mischen.

Das Kartoffelblech und den Bräter mit den Hähnchenteilen in den Backofen schieben und bei Umluft 220 Grad ca. 45 Minuten garen. Die Hähnchenteile ab und zu wenden, bis sie schön knusprig braun sind.

Dazu passt ein grüner Salat oder ein gemischter Salat oder Gemüse nach Wunsch.



Das Rezept ist auch ein ideales Rezept zur Gästebewirtung. Man kann es vorbereiten und schiebt es einfach in den Ofen, fertig :)



Samstag, 1. Juni 2013

Knoblauchhuhn nach Witzigmann




Manches dauert Jahrzehnte. Seit fast 20 Jahren habe ich ein Kochbuch von Eckart Witzigmann und habe mich selten rangetraut die Rezepte nachzukochen. Ich habe es mir damals von meinen Eltern zum Geburtstag gewünscht und ich weiss noch, dass es für damalige Verhältnisse "sauteuer" war. Für die damalige Zeit war das Buch einfach zu abgehoben, die Zutaten bekam man gar nicht zu kaufen und die Zubereitungsart war so ganz anders als man damals kochte. Nun ist Witzigmann für mich der Pionier überhaupt, was Kochkunst betrifft. So viele Rezepte, die heute als Hype dargestellt werden, hatte er schon vor Jahrzehnten gekocht. Da wären zum Beispiel


Jakobsmuscheln, Gefüllte Calamaretti, Gekochte Rinderbäckchen, Koriandervinaigrette, Kartoffeldressing, Brennesselsuppe, Maronensuppe, Tempurateig, Buttersauce, Zucchiniblüten, Auberginen, Gorgonzolarisotto, Fisch in der Salzkruste, Fischfrikadellen, Hummer mit Ingwer und Orange, asiatische Garnelen, Ochsenwade, Kalbsstelze, pochiertes Fleisch, Hühnerleber, Barberieente, Radieschenblättersuppe, Bärlauchöl, Mango-Scampi-Spieß usw.

Was ich an seinen Rezepten so sehr mag ist die "Einfachheit" der Zubereitung. Also nicht in dem Sinne von "Einfach zu kochen", sondern mit ganz einfachen Zutaten, die man aber erst einmal finden muss.

Ich habe ja jetzt das große Glück eine Eier-Hühner-Frau zu haben. Das kennt wahrscheinlich kaum jemand von euch. Meine Oma wohnte in einem kleinen Dorf und da kamen wöchentlich mit dem Auto und einer Klingel vorgefahren: der Eiermann, der Bäcker, der Kartoffelmann, der Hühnermann, der Gemüsemann, der Eismann etc. Klingeling hier kommt der Eiermann und alle Nachbarn rannten auf die Straße und haben eingekauft. 

Und jetzt gibt es das bei uns auch, eine Eierfrau, die jede Woche kommt und klingelt. Ist das nicht Hammer. In der entsprechenden Jahreszeit gibt es Forellen und Hühner. Suppenhühner und Brathühner.

Und endlich habe ich die Qualität, die man so kaum kaufen kann.

Und da fiel mir sofort das Knoblauchhuhn von Witzigmann ein, was ich schon ewig mal machen wollte. Es war hmmmmm. (Nicht wundern über das Foto aber das Knoblauchhuhn war so schnell aufgegessen, ich konnte nur noch von einem Flügel ein Foto machen)




Knoblauchhuhn nach Witzigmann

1 Poularde von ca. 1,7 kg
Salz, Pfeffer
3 große Rosmarinzweige
1/8 L bestes Olivenöl
1 TL Paprikapulver edelsüß
3 frische Knoblauchknollen
12 kleine Frühkartoffeln

Die Poulade waschen und trocken tupfen. Innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen und einen Rosmarinzweig in die Bauchhöhle stecken. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

In einem Bräter 2 EL Olivenöl erhitzen, das Geflügel mit den Keulen nach unten hineinlegen. In den Backofen schieben und zugedeckt ca. 20 Minuten braten lassen. Das restliche Olivenöl mit Paprikapulver verrühren.

Die Knoblauchknollen in einzelne Zehen zerteilen (ich habe sie halbiert), die Kartoffeln waschen und halbieren.

Die Poularde wenden und die ungeschälten Knoblauchzehen, die Kartoffelhälften und die restlichen Rosmarinzweige dazugeben. Mit Paprikaöl und Bratensaft beträufeln und in etwa 40-45 Minuten goldbraun braten. Dabei immer wieder mit dem Paprikaöl und dem Bratensaft bestreichen.

Die Poularde herausnehmen und in 4 Teile schneiden. Jeweils ein Geflügelviertel mit Kartoffeln und Knoblauchzehen auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit dem Bratensaft übergießen.



Sonntag, 24. Juli 2011

Hähnchenbrustfilet in Koriandersauce



Vor einigen Wochen habe ich Koriander in mein Gewürzbeet gesetzt. Und diese Pflanze wächst und wächst und wächst.
Deshalb habe ich mal wieder in meinem Rezeptschrank gegraben und dieses Rezept ausgebuddelt. Soooo hmmmm!!!

Hähnchenbrust in Koriandersauce

2 Personen

2 Zwiebeln
1 Bund frisches Koriandergrün
50 g Butter
Pflanzenöl
250 g Hähnchenbrustfilets
Salz, Pfeffer
3/8 L trockener Weisswein
1/8 L Sahne

Die Zwiebeln schälen und klein würfeln. Koriander waschen, trockenschütteln und fein hacken.
Die Zwiebeln in einem Bräter mit Butter und wenig Öl glasig dünsten. Die Hähnchenbrustfilets waschen und trocken tupfen.
Die Zwiebeln aus dem Bräter nehmen und die Filets in Butter ringsum goldgelb anbraten. Salzen und pfeffern.
Weisswein, geschmorte Zwiebeln und die Hälfte des Koriander dazugeben.
Deckel auflegen und ca. 30 Minuten schmoren.

Wenn das Fleisch gar ist, die Sahne und den restlichen Koriander in die Sauce rühren und kurz aufköcheln lassen.
Das Fleisch mit der Sauce servieren.

Dazu passen Nudeln, Reis oder einfach nur Baguette.




Sonntag, 3. April 2011

Salbeihuhn mit Knoblauchsauce




Ein Gericht, was sich so nebenher von selbst kocht ist mein

Salbeihuhn

2 Personen

1 Poularde (ca. 2,2 kg) waschen und trockentupfen. Die Brusthaut vorsichtig mit dem Finger vom Fleisch lösen
und 8 Salbeiblätter unter die Haut schieben. Die Öffnung der Poularde mit Küchengarn zusammenbinden
oder mit Holzstäbchen zustecken. Die Poularde mit 1 EL Olivenöl einreiben, salzen und pfeffern.
Das Huhn mit 2 halbierten ungeschälten Knoblauchzehen, 2 gepellten und halbierten Zwiebeln,
4 Salbeiblättern und 800 ml Flüssigkeit (je 400 ml Wein und Geflügel- oder Gemüsebrühe oder 800 ml Brühe)
in einen Bräter legen.

Ca. 1 1/2 Stunden bei 220 Grad Ober-Unterhitze oder 200 Grad Umluft braten.
Ich benutze gerne ein Bratenthermometer, dann sehe ich genau, wann das Huhn fertig ist.

Dabei nach ca. 3/4 Stunde das Huhn ab und zu mit dem Bratensaft begießen.

Das fertig gegarte Huhn aus dem Bräter nehmen und warm stellen.
Den Bratenfond durch ein Sieb in einen Kochtopf abgießen.
Salzen, pfeffern, kurz aufköcheln lassen und mit einem Stück Butter montieren oder mit 1 Becher Creme fraiche verrühren.

Das Salbeihuhn tranchieren oder ganz rustikal halbieren und mit der Knoblauch-Zwiebelmischung und der Sauce servieren.
Dazu passen Reis, Nudeln oder einfach nur Baguette.

Läßt sich auch für Gäste prima vorbereiten und schmeckt auch kalt sehr gut.

Ich mache immer zwei Poularden und die zweite Portion gibt es am nächsten Tag kalt als Sandwich oder auf einem leckeren Salat.






Montag, 8. November 2010

Entenbrust-Filets mit Preiselbeersahne






Eines meiner Lieblingsrezepte in der Herbst- und Winterzeit ist dieses

Entenbrustfilets mit Preiselbeersahne

4 Personen

Entenbrustfilets
2 Schalotten
25 g Butter
1 TL Pflanzenöl
1/4 Liter Rotwein
EL Preiselbeeren aus dem Glas
EL Crème fraiche
Salz
Getrockneter Thymian nach Geschmack
Pfeffer

Die Entenbrustfilets waschen und mit Küchenkrepp gut abtrocknen.
In die Entenbrust mit dem Messer 3-4 Schnitte in die Fettseite machen, ohne dabei das untere Fleisch zu berühren.

Die Schalotten schälen und fein hacken, in Butter und Öl glasig andünsten, mit dem Rotwein ablöschen, die Preiselbeeren und Crème fraiche dazugeben, etwas einkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eine Pfanne erhitzen und die Entenbrüste zuerst mit der Fettseite einlegen und etwa 6 Minuten scharf anbraten, dann salzen und pfeffern, die Hitze reduzieren und das Fleisch von der anderen Seite ebenfalls 6 Minuten braten.

(Ich brate das Fleisch von jeder Seite ca. 3 Minuten und gebe es dann in den vorgeheizten Backofen bei ca. 130 Grad zum Nachgaren ca. 10-15 Minuten.)

Bei der angegebenen Bratzeit wird das Entenbrustfilet noch schön rosa und saftig sein, wer es lieber etwas durchgebratener haben möchte, verlängert die Bratzeit entsprechend.

Dazu gab es Kartoffelgratin und grüne Bohnen mit Speck umwickelt.



Samstag, 11. September 2010

Ragout Fin Königinpasteten



Ragout Fin gab es früher in jedem Café. Ich habe es nie gemocht, bis ich das Rezept von Lea Linster ausprobiert habe.
Und jetzt esse ich die Pasteten gerne.


Wenn ich meine Hühnersuppe koche gibt es aus dem gekochten Huhn immer

Königinpasteten

6 Personen

gekochtes Suppenhuhn
40 g Mehl
40 g Butter
1/2 Liter Hühnerbrühe
150 g Sahne
Salz, Pfeffer,
1 Spritzer Zitronensaft
fertige Blätterteigpasteten
200 g kleine Champignons
1-2 EL geschlagene Sahne

Das Fleisch des Suppenhuhns in kleine Würfel schneiden.
Das Mehl in der Butter andünsten und nach und nach unter Rühren die Hühnerbrühe zugeben und die Soße ca. 10 Minuten unter Rühren köcheln lassen. 100 Gramm Sahne dazu, salzen, pfeffern und einen Spritzer Zitronensaft dazugeben.

Die Blätterteigpasteten ca. 10 Minuten bei 80 Grad im Backofen erwärmen.

Die Champignons putzen und mit einem Hauch Salz und Pfeffer würzen und in 50 g Sahne ca. 5 Minuten garen lassen.

Die Champignons und das Hühnerfleisch in der Soße erhitzen. Zum Schluss die geschlagene Sahne darunterziehen. In die Pasteten füllen und sofort servieren.

Und dazu gehört für mich unbedingt eine Worcestershiresauce.

Ein Rezept für Blätterteigpasteten selbstgemacht findet ihr hier.




Donnerstag, 12. August 2010

Salbei-Huhn mit Zitronen-Roquefort-Sauce




Ein ungewöhnliches Rezept für Huhn im Ofen. Mit Zitronen-Roquefort-Sauce, äh was, Käse zum Huhn? Probiert es aus, es lohnt sich, versprochen.

Salbei-Huhn mit Zitronen-Roquefort-Sauce

4 Personen

Freilandhuhn, oder Poularde, Maishähnchen, Bressehuhn ca. 1,8 kg

(Wir vier, unsere beiden Gäste, Wolkenfee und Wolkenmann sind so verfuttert, da gab es zwei Hühner und die waren weggemampft, wenn ihr auch so Hungermäuler zuhause habt, dann das Rezept verdoppeln)

frisch gemahlener Pfeffer, Salz (Meersalz wäre super)
12 Salbeiblätter
2 unbehandelte Zitronen
1 Bund Thymian
20 g Butter

Das Huhn waschen und trocken tupfen. Innen pfeffern und leicht salzen. Die Brusthaut vorsichtig mit dem Finger vom Fleisch lösen. Die Salbeiblätter unter die Haut schieben. Die Zitronen heiß abspülen, eine halbieren, die zweite in Scheiben schneiden. Die Zitronenhälften und den Thymian in das Huhn stecken. Die Haut mit der Butter einreiben.

Das Salbeihuhn auf eine leicht gebutterte flache ofenfeste Form oder auf die Fettpfanne des Backofens (oder bei Wolkenfee in den Miele Bräter) legen. In den auf 190 Grad Umluft vorgeheizten Backofen schieben. Etwa 75-90 Minuten, je nach Gewicht (am besten ein Bratenthermometer benutzen) garen. Zwischendurch das Huhn mit dem Bratensaft bestreichen. Nach ca. 1 Stunde mit den Scheiben von der zweiten Zitrone belegen. Wenn nötig kurz vor Ende den Grill dazuschalten, damit das Huhn eine krosse Haut bekommt. Das Huhn 10 Minuten im ausgeschalteten Backofen bei offener Backofentür 10 Minuten ruhen lassen.

Tranchieren und anrichten.

Zitronen-Roquefort-Sauce

20 g Roquefort-Käse
100 g Sahne
4 TL Zitronensaft
Salz

Den Roquefort mit einer Gabel zerdrücken, Sahne und Zitronensaft zugeben und leicht erwärmen. Salzen, pfeffern und wer mag mit Saucenbinder andicken.

Und wer sich jetzt fragt, wo ist das Huhn geblieben. Tja, das frag ich mich auch. Vergessen zu fotografieren?? Oder schneller weggefuttert als die Kamera war?? Oder Huhn auf Teller ist nicht sooo fotogen?

Egal, ihr wisst ja, wie ein gebratenes Huhn aussieht.




Sonntag, 18. Juli 2010

Enchiladas à la Wolkenfee




Manche Rezepte lassen sich wirklich schwierig fotografieren. Das hier gehört dazu, was habe ich geknipst, bearbeitet und geflucht.

Aber das Rezept ist das alles Wert, es ist sozusagen Mexikanisches Gold wert.
Selbst kreiert, weil mir die Enchilada-Rezepte mit dem "Fertigpulver", was auch noch teuer ist, alle nicht so geschmeckt haben. Hier ist es also, mein Rezept



Enchiladas à la Wolkenfee

8 Tortilla (Wraps) 
Gouda Käse gerieben
Tomaten gewürfelt ohne Fruchtfleisch
4 Bund Frühlingszwiebeln gehackt mit dem Grünen
1 Dose weiße Bohnen mit Suppengrün
Taco Sauce hot oder medium
1 Becher saure Sahne ( es sei denn ihr habt einen Wolkenmann zuhause, dann braucht ihr 2 Becher)
1 oder 2 doppelte Hähnchenbrustfilets

Dann mal los. Dieses Rezept ist übrigens mein absolutes Wellnessprogramm. Fragt mich nicht wieso, aber das ist für mich wie Urlaub, macht gute Laune schon beim Zubereiten und entspannt. So, das war der kostenlose Entspannungstipp, man könnte ja auch Yoga machen aber das strengt mehr an und ist nicht lecker und macht nicht satt. Jaja, ich fang dann mal mit Kochen an.

Bohnen mit Salz, Pfeffer, Koriander (gemahlen oder im Mörser gerieben oder frisch) zu einer sämigen Paste mixen.

Hähnchenbrustfilets waschen, abtrocknen und in kleine Würfel schneiden. In einer Teflonpfanne mit wenig Öl anbraten. Würzen mit Curry, Paprika edelsüß und Pfeffer. Mit einem Schuss Sojasauce ablöschen und einköcheln lassen.

Frühlingszwiebeln und die Hälfte der Tomaten dazugeben. Kurz andünsten.

Tortillas im Ofen erwärmen. Einzeln auf ein Brett legen und mit Bohnenpaste bestreichen. Hähnchenbrustfiletwürfel drauf geben, frische Tomatenwürfel und Goudakäse draufgeben, einrollen und nebeneinander in eine Auflaufform legen.

Die Enchiladas mit dem restlichen Goudakäse bestreuen und bei ca. 200 Grad im Ofen überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. 

Das restliche Bohnenpüree, saure Sahne und Tacosauce dazu servieren.


Samstag, 17. Juli 2010

Eine kalte Kleinigkeit, marinierte Hähnchenbrust mit Staudensellerie und Gewürzsud




Das Rezept kann man super am Vortag zubereiten. Im Sommer ist es eines meiner Lieblingsrezepte. Abends mit frischem Baguette und einem Glas Weißwein, hmmmm.

Marinierte Hähnchenbrust

4 Personen

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
150 g Staudensellerie mit Blättern
4 Hähnchenbrustfilets ohne Haut
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker
200 ml trockener Weißwein
80 ml Weißweinessig
6-8 Salbeiblätter
20 g kleine abgetropfte Kapern
1 unbehandelte Zitrone

Zwiebel, Knoblauch und Staudensellerie klein würfeln. Einige Sellerieblättchen für die Garnitur in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen

Die Hähnchenbrustfilets kalt abspülen und trockentupfen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenbrustfilets bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten je ca. 6 Minuten gar braten, jedoch dabei keine Farbe annehmen lassen. 
Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit einem scharfen Messer längs in dünne Scheiben schneiden und in eine Arbeitsschale legen

Zwiebeln, Knoblauch und Staudensellerie in wenig Olivenöl in einem Topf andünsten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Den Weißwein und Weißweinessig zugießen und 5 Minuten bei mittlerer Hitze kochen

Den heißen Sud über die Hähnchenbrustfilets geben und 5-6 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren die Salbeiblätter fein hacken. Die Hähnchenbrustscheiben auf eine Platte legen und die Marinade durch ein Sieb gießen und auffangen. Das Gemüse aus dem Sieb zusammen mit dem Salbei und den Kapern über die Hähnchenbrustscheiben geben und mit etwas Marinade beträufeln. Mit Zitronenscheiben und Sellerieblättchen garnieren. 

Sonntag, 20. Juni 2010

Thailändisches Curryhühnchen



Kennt ihr das? Eigentlich mögt ihr was gar nicht. Und dann in Verbindung mit irgendwas, schmeckt es euch plötzlich!!

Ich hasse Kokosmilch, bäähhh. Aber dieses Rezept, ich weiß nicht wieso, das ist sooo suuuper leeeecker. Und da könnte ich mich in diese verhasste Kokosmilch reinlegen. Das Rezept ist von Alfred Biolek.

Thailändisches Curryhühnchen

getrocknete rote Chilis
2 Knoblauchzehen
1 Stück walnußgroßer frischer Ingwer
1 Zwiebel
1/2 TL gemahlenen Zimt
6 Pfefferkörner
etwas geriebene Muskatnuß
1/2 EL Korianderkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
1 El Pflanzenöl
1-2 EL Tomatenmark

500 g Hähnchenbrustfilet
3 EL Speisestärke
EL Kokosmilch, 100g Sahne (oder 500 ml Kokosmilch)
2 TL Instant-Hühnerbrühe oder nach Geschmack mehr
1-2 EL Fisch- oder Austern- oder Terijaki-Soße
Thailändisches Basilikum oder normales Basilikum
Zitronensaft, Salz, Zucker



Die Chilischoten entkernen und in 2 EL heißem Wasser einweichen.

Knoblauch, Ingwer und Zwiebel schälen und würfeln.

Zimt, Pfefferkörner, Muskat, Koriander und Kreuzkümmel in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie intensiv duften. Und das riecht, boooaaahhh!!!

Die Chilischoten kleinschneiden, das Einweichwasser aufheben.

Die gerösteten Gewürze mit den Chilis, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer im Mörser pürieren, dabei tropfenweise Pflanzenöl, Tomatenmark und vom Einweichwasser zugeben, bis die Mischung cremig ist. 

Hähnchenbrustfilet in Würfel schneiden, in Stärke wenden.

Im Wok die Kokosmilch mit Sahne und 1/4 l Wasser (oder nur Kokosmilch und Wasser) aufkochen, die Instantbrühe einstreuen. Die Hähnchenstücke in die Kokossahne rühren. Bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten köcheln lassen. Dann die Gewürzpaste dazugeben und mit Fisch/Austern/Terijakisoße, Zucker, Salz und Zitronensaft  abschmecken.

Und hier kommt Wolkenmanns Abwandlung: Ananasstücke und/oder Pfirsichstücke dazugeben und nochmals 5 Minuten köcheln lassen.
Mit in Streifen geschnittenem Basilikum garnieren.

Dazu Basmatireis servieren.

Das Rezept für das Thailändische Curryhühnchen passt bestimmt auch mit kleingeschnittenen Bananen und Ananas und vielleicht Currypulver, das probiere ich beim nächsten Mal.

Die Vorbereitung der Gewürzpaste dauert, der Rest geht schnell. Die Paste könnte man am Vortag zubereiten und dann geht das Essen, sooo schnell.





 
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