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Sonntag, 29. März 2020

Marmorkuchen ganz einfach und schnell selbst gebacken



Die Zutaten für Marmorkuchen habe ich immer zuhause. Und wenn völligst ungeplant der kleine Kuchenhunger kommt, dann backe ich meistens einen Marmorguglhupf oder meinen Versunkenen Apfelkuchen.


Ich habe ein neues Marmorkuchenrezept ausprobiert. Ich habe es bei E+T für jeden Tag online (Werbung unbeauftragt, unbezahlt) gefunden und ich bin sehr begeistert.

Der Kuchen schmeckt noch am 4. Tag sehr saftig und lecker. Für euch getestet :)

Das Kuchenrezept habe ich etwas abgewandelt und einen ordentlichen Schluck Hicks in den dunklen Teig gekippt.


Marmorkuchen

200 g weiche Butter mit 200 g Zucker und 1 Prise Salz so lange schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat, das dauert ca. 5 Minuten.

Dann nach und nach 4 Eier unterrühren, jeweils 30 Sekunden.

300 g Mehl und 1/2 Päckchen Backpulver mischen. Zusammen mit 100 ml Milch schnell unter den Teig rühren. 

25 g Kakaopulver mit 50 ml Milch und 1 EL Zucker glatt rühren. Einen Schluck Hicks dazu geben, wie Cognac oder Whiskey. 

1/3 des hellen Teiges in eine andere Schüssel geben und die Kakaomasse unterrühren.

Eine Guglhupfform einfetten und die Hälfte des hellen Teiges darin verteilen. Den Kakaoteig darübergeben und zuletzt den restlichen hellen Teig einfüllen. Eine Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen. Die Oberfläche glätten.

Den Kuchen auf dem Rost auf die unterste Schiene in den auf 175 Grad Ober-Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorgeheizten Backofen schieben. 

50 Minuten backen. Abkühlen lassen und auf ein Gitter stürzen.

Wenn der Kuchen ganz abgekühlt ist, mit Puderzucker bestäuben oder mit 200 g dunkler Kuchenglasur bestreichen.

Samstag, 30. September 2017

Birnenkuchen mit Marzipanstreuseln vom Blech




Wenn du naturnah lebst kannst du dich nur wundern, dass niemand mehr Obst vom Baum erntet. Bei uns gibt es so viele Birnen- und Apfelbäume am Straßenrand und keiner erntet sie. Außer mir giggel. Und Jim, der Hund, liebt es Birnen und Äpfel frisch vom Baum zu essen.

Nachdem ich aus dem vielen Obst Apfelmus und Birnenchutney als Vorrat zubereitet hatte, waren immer noch genug Birnen für einen Kuchen übrig.





Ich habe mich für einen Birnenkuchen vom Blech entschieden mit Marzipan, lecker. Reicht für die Großfamilie oder für 2 Personen, zum Kaffee, zum Frühstück, zum Abendessen und immer noch Kuchen da.




Birnenkuchen mit Marzipanstreuseln

Hefeteig:

350 g Mehl, 1 frische Hefe, 40 g Zucker, 175 ml lauwarme Milch, 1 Ei, 50 g zimmerwarme Butter, 1 Prise Salz.
Zuerst Butter und Zucker cremig rühren, dann 1 Ei unterrühren und die restlichen Zutaten dazugeben und zu einem Teig verkneten. Den Teig zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Schmandcreme:

250 g Schmand mit 1 EL Zucker, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver und etwas Zitronensaft verrühren.

Birnen schälen und in Spalten schneiden

Marzipanstreusel:

200 g Mehl, 150 g kalte Butter, 100 g Marzipanrohmasse, 100 g Zucker und 1 TL Zimt mit den Händen zu Streuseln verkneten.

Ein Backblech mit Backpapier auskleiden und den Hefeteig darauf verteilen. Mit der Schmandcreme bestreichen. Die Birnenspalten darauf legen und mit den Marzipanstreuseln bedecken.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Heißluft oder 200 Grad Ober-Unterhitze ca. 40 Minuten backen.


Sonntag, 21. August 2016

Far breton, ein Kuchen oder Dessert aus der Bretagne und 7 weitere französische Rezepte



Far breton ist ein klassisches Nationalgericht aus der Bretagne. Dort wird es nach dem Essen als Dessert gegessen und dazu ein Glas Cidre getrunken. Habe ich gelesen, noch konnte ich das vor Ort nicht ausprobieren. Noch!!



Far breton kann man auch als Kuchen servieren. Als Dessert finde ich es fast zu reichhaltig. Das Rezept habe ich mir aus verschiedenen Rezepten zusammengestellt und es war yummi. Normalerweise macht man Far breton mit Backpflaumen. Da momentan Zwetschgenzeit ist, habe ich reife Zwetschgen verwendet. Ihr könnt jedes Obst verwenden, was euch schmeckt, das Rezept ist schnell gemacht und unglaublich wandelbar.




Far breton

4 Personen

250 g Zwetschgen entkernen und klein schneiden. Mit 3-4 EL Rum begießen und ca. 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

600 ml Milch, 60 g Butter und 100 g Zucker in einen Kochtopf geben und erhitzen bis der Zucker gelöst und die Butter geschmolzen ist. Nicht kochen lassen! Abkühlen lassen.

125 g Mehl und 8 Eier mit dem Handrührer verrühren und die Milchmischung langsam unterrühren. 

Eine Auflaufform ausfetten und den Teig einfüllen. Die abgetropften Zwetschgen darauf verteilen. (Ich habe noch von dem Rum-Sud 2 EL dazu gegeben, da der Teig sehr flüssig ist, macht das beim Backen nichts aus) Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober-Unterhitze oder 150 Grad Umluft ca. 45 Minuten backen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren. Schmeckt lauwarm oder kalt.

Ich liebe ja die französische Küche und natürlich Frankreich. Die Küche Südfrankreichs, der Provence und Cote d`Azur findet sich öfters hier auf dem Blog, einige Rezepte stelle ich euch vor. Wie immer kommt ihr mit Link auf den Rezeptnamen zum Rezept.




Provence-Risotto




Omelette provencale




Pissaladiere oder der etwas andere Zwiebelkuchen




Lammfilet provenzalisch




Schweinefilet provenzalisch



Galettes provencale de tomates au thym et lavande




Pan-bagnat

Das Pan-bagnat Foto ist das hässlichste im ganzen Blog. Mein Wolkenmann sagte gestern völlig entsetzt zu mir "Du macht ja plötzlich wieder so grässliche Fotos, ist deine Kamera kaputt" Haha, ich hab mich gekugelt vor Lachen. Die Fotos sind einige Jahre alt. Und nein, ich habe sie nicht bearbeitet, damit sie in diesem Post jetzt schöner aussehen. Ist doch toll, dass ich beim Fotografieren dazugelernt habe, das kann man ruhig sehen.



Mittwoch, 23. Dezember 2015

Weihnachtskuchen: Stollen aus Hefeteig




Morgen ist Heiligabend. Und ich habe heute Zeit, jawoll. Deshalb gibt es einen vielleicht letzten Post in diesem Jahr. Dieses Jahr an Weihnachten haben wir, also mein Wolkenmann und ich, uns Zeit genommen. Zeit für Nix. Klingt gut nicht? Und deshalb gibt es im Hause Wolkenfee auch nichts aufwändiges an den Feiertagen. Heiligabend machen wir Raclette, am 1. Weihnachtsfeiertag sind wir in einem sehr sehr schönen Hotel zum Mittagsbuffet eingeladen und am 2. Weihnachtsfeiertag, das weiß ich noch nicht. Der Kühlschrank ist voll, da machen wir was draus, was Leckeres. Total tiefenentspannt, jupp.

Ich habe da was für euch. Mit Stollen hab ich es ja nicht so. Keine Ahnung warum, aber ich mag keinen Stollen, ob selbstgebacken (Was für eine Arbeit und wie sauteuer, jeder der das macht hat meinen tiefsten Respekt) beim super Konditor gekauft oder der Originale oder vom Weihnachtsmarkt oder aus dem Supermarkt NICHT. Ich mag ihn nicht, so.




Aber ich mag ja den Geschmack, den mag ich. Und ich mag es, wenn es schnell geht, also nix ewig kneten und stundenlang aufgehen lassen und ewig backen. RATZFATZ fertig. Gibt es nicht? Gibt es doch. Ich habe es nicht geglaubt aber dieser Weihnachtskuchen geht schnell, ist superlecker und schmeckt stollenmäßig nach Weihnachten. Ich bin schockverliebt. Und deshalb hier das Rezept für euch. Ich habe es glaube ich aus einem Faltblatt als Anhang einer Zeitung oder so, hä, also ich weiss es nicht mehr. Da ich es aber abgewandelt habe ist es eh egal. Lecker, das ist die Hauptsache.



Weihnachtskuchen

Getrocknete Cranberries ca. 200 g, mit je 100 g Orangeat und Zitronat mischen und etwas Apfelsaft darüber gießen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen.
200 ml Milch und 130 g Butter in einen Kochtopf geben und erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Handwarm abkühlen lassen.
500 g Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe und 1 TL Lebkuchengewürz in eine Rührschüssel geben. 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei und die Milch-Butter-Mischung dazugeben und den Teig verkneten. 1 Handvoll gestiftelte Mandeln und die abgetropfte Cranberries-Mischung unterrühren. Den Teig mit einem feuchten Geschirrtuch zudecken und 1 Stunde ruhen lassen.
Eine Kastenkuchenform ausbuttern und den Teig einfüllen. Nochmals 15 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad 40 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und mit 100 g zerlassener Butter bepinseln. Abkühlen lassen, aus der Form rausnehmen und dick mit Puderzucker bestreuen.



Und so ganz schrecklich sentimental sag ich mal Danke an alle Leser, die mir hier treu bleiben. Dieses Jahr war ja hier wenig los, aber es gibt auch noch ein Leben außerhalb des www.

Ich habe da noch so ein Rezept, das lässt mich nicht los gnihihi. Neulich in einem Supermarkt stolperten wir über einen französischen Laden, gemütlich, toll dekoriert und tataaa wir mussten einfach was essen. War so lecker. Ich versuche das mal über die Feiertage nachzumachen. Wenn es gelingt, dann gibt es noch ein Silvester-Rezept.

Zum Rezept gehts hier lang

Feuilleté au chèvre oder Blätterteigtaschen mit Ziegenkäse, Honig und Thymian


Samstag, 12. September 2015

Eierlikörkuchen



Grüß Gott alle miteinand. Na, habt ihr den Sommer genossen? Jetzt ist es ja nicht mehr so arg heiss, und es kommt die Jahreszeit, die ich sehr gerne mag. HERBST!!! Äh nein, die Bäume verlieren noch keine Blätter. 

Der Kuchen geht so schnell und war so gut, den musste ich aus meinen Archiv rauskramen.



Eierlikörkuchen


250 g Butter mit 200 g Zucker und 1 El Vanillezucker schaumig rühren. 4 Eier unterrühren. 4 El Eierlikör, 500 g Mehl und 1 Pkg Backpulver unterrühren. Sollte der Teig zu fest sein, nach und nach soviel Eierlikör zugeben, bis er zäh vom Löffel fällt. Er sollte nicht zu flüssig werden. In eine gut ausgebutterte Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad ca. 1 Std backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann erst auf ein Kuchengitter stürzen. Zitronensaft und Puderzucker zu einem zähflüssigen Guss verrühren und den Kuchen damit beträufeln. Nach Wunsch verzieren.



Mittwoch, 6. Mai 2015

Versunkener Rhabarberkuchen: Ganz schnell gemacht und überhaupt nicht sauer





Jetzt muß ich mich aber beeilen, daß ich noch einige Frühlingsrezepte bloggen kann, ehe es die Zutaten wie Spargel, Erdbeeren, Rhabarber, Bärlauch etc. nicht mehr saisonal gibt. 



Heute habe ich ein ratzfatz Rhabarberkuchen Rezept ausprobiert. Der Kuchen geht ganz schnell, ist unkompliziert und schmeckt super lecker. Überhaupt nicht sauer. Durch den Zucker im Rhabarber karamelisiert der Kuchen etwas, yummi.



Versunkener Rhabarberkuchen

150 g Butter mit 150 g Zucker cremig rühren. 
3 Eier, 1 Prise Salz, 1 Schuß Zitronensaft und die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone unterrühren.
220 g Mehl, 2 TL Backpulver und 4 EL Milch unterrühren.
Den Teig in eine gefettete Springform geben.

600 g geschälter, in kleine Stücke geschnittener Rhabarber mit 200 g Zucker und 1 TL Zimt mischen und auf dem Teig verteilen.
Bei 160-180 Grad 50-60 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.




Freitag, 17. Oktober 2014

Russische Apfeltorte und Wolkenfee plaudert aus dem schulischen Leben




Als ich Kind war (sogefühltehundertjahreher) da musste ich per Bus und Strassenbahn zur Schule fahren (ca. 1-1,5 STUNDEN!!! ein WEG), oder noch schlimmer ab und zu mit dem Fahrrad, jessas war das weit. 

Ich durfte ewig an einer Straßenbahnhaltestelle stehen, weil ich den Anschlussbus knapp verpasst hatte (warum diese Busfahrer auf einen Samstag um 13 Uhr nie nicht mal 1 Minute länger auf die Bahn warten konnten, das verstehe ich bis heute nicht) (Wie oft hatte ich 5 Meter vor der Haltestelle den Bus wegfahren sehen und wußte, jetzt stehst du wieder 1 Stunde rum und brauchst dann 20 Minuten Busfahrt und nochmals 15 Minuten zu Fuss) 

Ich war fast jeden Samstag von 7 bis ca. 14.35 Uhr schultechnisch unterwegs, für 4 Stunden Schule von 8 bis 12 habe ich 7 Stunden 35 Minuten an Zeit investieren müssen, und zu Hause angekommen war ich völlig fertig vom Rumlatschen und fast verhungert. TRAUMA, kein Wunder, dass ich Schule gehasst habe. Habe ich diesen verdammten Bus nicht erwischt, dann habe ich an dem dortigen Kiosk voller Frust jeden Samstag ca. 13 Uhr mein Taschengeld der Woche in Süssigkeiten verprasst (und in die BRAVO hüstel!!!), irgendwie musste ich diese Zeit von ca. 1 Stunde bis der nächste Bus fuhr ja rumkriegen. Es gab noch kein Internet, kein Smartphone, kein I-Phone und der Begriff ONLINE war noch nicht geboren. Und es wird mir ewig ein Rätsel bleiben, warum ich in dieser Zeit nichts an Gewicht zugenommen habe. Wahrscheinlich war es das ständige Rennen der Bahn oder dem Bus hinterher.



In dieser Zeit gab es Kaffeeklatsch. Das kennen wir heute gar nicht mehr (glaube ich?). Da trafen sich die Mütter nachmittags um 15 oder 16 Uhr zu Kaffee und Kuchen immer bei jemand anderem in der Nachbarschaft. Und in dieser Zeit wurden per Handschrift oder ACHTUNG!!! "SCHREIBMASCHINE" geschriebene Rezepte weitergegeben. Die "SCHICHTSALATE" "MAGGIREZEPTE" und Kuchenrezepte. Hachja. Und so ein Rezept aus dieser Zeit steckte in einem uralten Backbuch. Handschriftlich auf einem Zettel in dem Buch versteckt, das musste ich natürlich sofort testen. 

Der Kuchen ist wirklich superlecker. Er muss aber über Nacht stehen, damit er sich gut anschneiden lässt. Nach 3 Tagen schmeckt er richtig gut, also ein perfekter Kuchen zum Vorbereiten.



Russische Apfeltorte

500 g Äpfel schälen, kleinschneiden und mit 2 Gläschen Rum tränken.

Einen Rührteig herstellen aus

250 g Margarine (oder Butter)
250 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl
125 g geriebene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
1 TL Kakao

Die Äpfel unter den Teig heben, in eine gefettete Springform geben und bei 160 Grad ca. 1 Stunde backen. Den Kuchen aus der Form lösen und vollständig abkühlen lassen. Mit Schokoguss überziehen und mit Mandelblättchen verzieren.


Mittwoch, 24. September 2014

Apfel-Mohn-Kuchen




Diesen Herbst haben wir im Hause Wolkenfee die Apfelschwemme. Ständig koche oder backe ich etwas mit Äpfeln. Bevorzugt Apfelküchlein oder Kuchen.



In Kombination mit Äpfeln finde ich Mohn lecker, obwohl ich ihn sonst eigentlich nicht so gerne mag.



Das Rezept habe ich selbst zusammen gestrickt und mich bei dem Teig an ein Teigrezept von Lea Linster gehalten. So einen seltsamen Mürbeteig habe ich noch nie gebacken, ich dachte nicht, dass das was wird. Aber es hat super funktioniert, obwohl der Teig eher die Konsistenz eines Rührteiges hat. Legt man ihn in Backpapier verpackt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank, kann man ihn gut in die Springform kneten. Geschmacklich fand ich ihn super.

Die Äpfel habe ich diesmal nicht mit Zitronensaft beträufelt, um das braun werden während des Schälens zu verhindern. Ich habe die Äpfel halbiert, entkernt, geschält und jeden Apfel sofort in Klarsichtfolie gewickelt. Hat geklappt, sie sind nicht braun geworden.



Apfel-Mohn-Kuchen

Mürbeteig: 200 g Mehl, 100 g weiche Butter (das ist das seltsame, normalerweise macht man Mürbeteig mit kalter Butter), 1 TL Backpulver, 60 g Zucker, 1 Ei, 2 EL Öl, 2 EL Sahne von Hand verkneten (Der Teig pappt und ist weich). Ich habe ihn etwas mit Mehl bestäubt und in Backpapier eingewickelt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank gelegt. Dann ist er fest.

Äpfel schälen, halbieren und einritzen. Eine gefettete Springform mit dem Teig auslegen und dabei einen Rand hochziehen. Die Äpfel darauf verteilen. Quittenmarmelade erwärmen (oder Apfelmarmelade o.ä.) und die Äpfel damit bestreichen.

Guss: 2 Eier und 60 g Zucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. 150 g Sahne und ca. 3 EL Mohn unterrühren. Den Guss gleichmäßig zwischen die Äpfel gießen. 

Im vorgeheizten Backofen 150 Grad Umluft (175 Grad Ober- Unterhitze) ca. 1 Stunde backen. Falls der Kuchen zu dunkel wird mit Backpapier abdecken.



Freitag, 13. Juni 2014

Himbeertarte




Manche meiner Rezepte entstehen durch Zufall. Ich hatte Himbeeren und wollte einen Kuchen backen. Bei der Hitze draußen sollte es ein Kuchen sein, der nicht so schwer im Magen liegt (Sahnetorte brrr), nicht so süß ist und erfrischend schmeckt.


Voila, das ist er, mein Sommerkuchen. Wenn ihr die Tarte kühl stellt, schmeckt sie noch besser, finde ich. Ihr könnt die Himbeeren mit allen Sommerfrüchten austauschen. Ich habe darauf verzichtet die Tarte mit Puderzucker zu bestäuben, ich fand sie so perfekt.



Himbeertarte

Einen Knetteig herstellen: 1 Ei, 200 g Mehl, 1 Messerspitze Backpulver, 75 g kalte Butter in kleinen Stücken , 75 g Zucker mit dem Handmixer und den Knethaken oder der Küchenmaschine verrühren. In Backpapier einwickeln und 10 Minuten kalt stellen.

Eine Tarteform ausbuttern und mit dem Teig auslegen. Dabei einen Rand hochziehen.

2 Eier, 2 EL Zucker, 100 ml flüssige Sahne, 100 ml Milch und 1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver verquirlen.

Himbeeren in die Tarteform setzen und mit dem Eierguß vorsichtig begießen. 

In den auf 180 Grad Heißluft oder 200 Grad Ober-Unterhitze vorgeheizten Backofen schieben und ca. 1 Stunde backen. Auskühlen lassen und wer möchte stellt die Tarte kalt. Sie schmeckt auch noch am nächsten Tag super.


Montag, 24. Februar 2014

Schokoladen-Bananen-Biskuitrolle




Es gibt Kuchenklassiker, die kommen nie aus der Mode. Jahre sind sie out (man backt sie trotzdem, also zumindest ich), dann sind sie wieder in. 



An dem Grundrezept eines Biskuitteiges ändert sich nicht viel. Genauso wie Hefeteig, da kann man auch nicht viel abändern.

Ich habe zwei Rezepte verglichen, ein Schokoladen-Biskuit-Rezept aus einem Kochbuch der 80 er Jahre und ein neues Rezept. Beide fast gleich. Fazit, es ändert sich nix, außer die Deko. 

Und, was mir momentan auffällt, es wird in Rezepten nichts mehr so erklärt, wie man es früher gemacht hat. Ich habe Backen und Kochen in der Schule gelernt und da gab es noch Grundrezepte, die man beherrschen musste. (Prüfungsfragen örgggs). Aber sie sind in meinem Kopf bis heute drin, nie vergessen.

Hier ist mein Rezept  "Wie mache ich einen Biskuitteig"



Schokoladen-Bananen-Biskuitrolle

3 Eier
3 EL heißes Wasser
1 Prise Salz
150 g Zucker
80 g Mehl
40 g Speisestärke
30 g Kakaopulver
1 TL Backpulver

400 g Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif ( oder 2 EL Vanillepuddingpulver)
1 EL Zucker
1 handvoll geraspelte und in kleine Stücke gebrochene Zartbitterschokolade
2 Bananen

Die Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, 1 Prise Salz (das was zwischen 2 Fingerspitzen passt) dazu geben und nach und nach unter Rühren 150 g Zucker einrieseln lassen.

3 Eigelb mit 3 EL heißem Wasser verquirlen und vorsichtig mit einem Teigspatel unter die Eischneemischung heben. 

Mehl, Speisestärke, Backpulver, Kakao mischen und und durch ein Sieb in die Masse sieben. Vorsichtig mit dem Teigspatel unterheben und zwar immer in einer Richtung, damit die Luft nicht aus dem Teig entweicht.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen. Bei 170 Grad Heißluft im vorgeheizten Backofen ca. 10-12 Minuten backen.

Ein Geschirrtuch mit Zucker bestreuen und das Backblech darauf stürzen. Das Backpapier mit Wasser bepinseln und vorsichtig abziehen.

Den Biskuit sofort von der Längsseite her aufrollen (dabei das Geschirrtuch beidhändig anfassen und einfach locker den Teig aufrollen). Abkühlen lassen.

Die Sahne mit Sahnesteif oder Vanillepuddingpulver steif schlagen und nach und nach Zucker und Schokolade zugeben.

Den Biskuit entrollen und mit Sahne bestreichen. 2 Bananen schälen und an die innere Längsseite der Biskuitrolle legen und aufrollen. Mit der restlichen Sahne die Oberseite verzieren (sprich, die Risse kitten harhar, nicht schlimm, das kann passieren) und den Kuchen nach Wunsch verzieren. Mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und dann vorsichtig anschneiden.


Samstag, 19. Oktober 2013

Herzkuchen



Aus den Zutaten für meinen Hochzeitskuchen klick habe ich ein noch etwas gebacken

Erdbeerherz


Für den Bisquitteig habe ich die Hälfte der Zutaten genommen. Den Teig in eine Herzform füllen und bei 150 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen.


Ich habe die Herzform aus Alufolie gebastelt. Die Alu-Herzform auf ein großes Stück Alufolie legen und die Alufolie mit der Herzform verknüpfen, so dass eine dichte Form entsteht (sonst läuft der Teig weg). Die selbst gebastelte Form auf das Backblech legen und den Teig einfüllen.


Das Bisquitherz abkühlen lassen. Aus der Form nehmen und mit einer Frischkäsecreme bestreichen.


Frischkäsecreme


400 g Doppelrahmfrischkäse mit 75 g Puderzucker und 1 TL Zitronensaft cremig rühren. Je nach Geschmack noch Zitronensaft hinzugeben.


Den Kuchen mit Erdbeeren garnieren.


Man kann anstatt der Erdbeeren auch Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Schokolade, Marzipanfiguren etc. verwenden.





 
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