Spaghetti in allen Variationen könnte ich jeden Tag essen. Eines meiner liebsten und schnellsten Rezepte sind Spaghetti mit Garnelen.
Keine Lust zu kochen und das über Monate? Dass mir das mal passieren könnte hätte ich nie gedacht. Es ist aber so. Vielleicht liegt es an diesen ewig kalten Temperaturen seit Monaten. Ich habe das Gefühl ich bin seit Januar dauermüde und irgendwie hat diese Kälte kein Ende. Über das böse Virus mit C müssen wir erst gar nicht sprechen, das nervt zusätzlich und zwar ganz ganz arg.
Ich rappel mich jetzt mal ganz energisch aus meinem Bloggertief raus und tataaa poste ein Rezept, was nach wärmeren Temperaturen klingt.
Es ist ein italienischer Klassiker. Das Rezept wollte ich schon ewig mal bloggen aber irgendwie hab ich es immer vergessen.
Pasta geht ja bei mir immer. Ich könnte ohne Pasta nicht leben. Kartoffeln, Reis, Quinoa, Hirse und alle anderen Körner auf die kann ich notfalls verzichten. Aber auf Nudeln verzichten, näääää das geht gar nicht.
Aus diesem Grund geht Pasta bei mir im Vorratsschrank niemals aus, genauso wie selbstgemachte Tomatensauce im Tiefkühler und Parmesan im Kühlschrank. Dazu gutes Olivenöl, Salz und Pfeffer frisch aus der Mühle und frisches Basilikum. Mehr brauche ich nicht, um zu überleben. Und zwar die Kälte und C. Das gute daran? Beides ist begrenzt und irgendwann vorbei. Aber meine Pastaliebe, die bleibt für immer. Da bin ich mir ganz sicher.
Diese Pasta wurde einer Legende nach 1831 zur Feier der Premiere von Vicenzo Bellinis Oper Norma in Mailand kreiert. In einem sizilianischen Gasthaus in Catania.
Im Originalrezept wird Ricotta salata über das Gericht gegeben. Da ich diesen sizilianischen Schafskäse nicht bekommen habe und auf normalen Schafskäse keine Lust hatte, habe ich Parmesan verwendet. Passte sehr gut.
Eine Aubergine in längliche Streifen schneiden und in Olivenöl anbraten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Über eine selbst gekochte Tomatensauce mit viel Basilikum geben, mit geriebenem Parmesan bestreuen und zu Spaghetti oder Pasta nach Wahl servieren.
Das ist es schon und das Rezept schmeckt wirklich sehr nach Urlaub im Süden.