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Dienstag, 14. Oktober 2025

Bunte Grillspieße mit Gemüse, Hähnchen, Pute oder Lachs

 


Bevor es zur gemütlichen kuscheligen Jahreszeit übergeht noch schnell das letzte Grillrezept dieses Sommers bloggen.

Ich dachte eigentlich, das Rezept ist schon längst online, da ich es rauf und runter grille, übrigens auch im Herbst und Winter. Aber nein, wahrscheinlich dachte ich mal wieder, das ist nicht bloggertauglich, da zu simple. Dabei hat einfach zuzubereiten ja nichts mit dem Geschmack zu tun. Und gegrilltes Gemüse ist einfach lecker.

Die Gemüsespieße könnt ihr mit allen Zutaten zubereiten die ihr mögt. Ihr müsst nur darauf achten, dass das Gemüse ungefähr gleich lange braucht bis es gar ist.

Wenn ihr Hähnchen, Pute oder Lachs dazu nehmt, dann habt ihr Grillspieße mit Hähnchen, Pute oder Lachs und Gemüse.



Gemüsespieße


Ich habe folgende Zutaten verwendet

Paprika rot und gelb
Zwiebeln
Karotten
Zucchini

Das Gemüse in Stücke schneiden und auf einem eingeölten Spieß auffädeln. Die Gemüsespieße mit Salz, Pfeffer und Olivenöl einpinseln. Frische Kräuter nach Wunsch dazu geben und etwas marinieren lassen.

Auf dem Grill gar grillen. 

Dazu gibt es Kräuterquark oder Zaziki und Baguette.




Hähnchen-Gemüsespieße oder Lachs-Gemüsespieße


Ich habe folgende Zutaten verwendet

Paprika rot, gelb, grün
Zwiebeln normale oder in rot

Das Gemüse in Stücke schneiden, Hähnchenbrustfilet oder Putenbrustfilet oder Lachs in Stücke schneiden und auf einem eingeölten Spieß auffädeln. Die Spieße mit einer Marinade aus Salz, Pfeffer, Olivenöl und getrocknete oder frische Kräuter bepinseln und etwas marinieren lassen.

Auf dem Grill gar grillen. 





Dazu gibt es Kräuterquark oder Zaziki, Pellkartoffeln und Paprika gegrillt.






Freitag, 10. Oktober 2025

Käse-Gemüse-Quesadillas mit Tomatensalsa

 


Ich koche sehr gerne Enchiladas, Rezept klick, und dann bleiben meistens noch Tortilla-Wraps übrig, da ich immer eine große Packung im türkischen Supermarkt kaufe. Die friere ich dann ein oder verwende sie am nächsten Tag z.B. für Quesadillas. 

Die Zutaten für dieses Rezept habe ich meistens im Vorrat. 

Käse-Gemüse-Quesadillas

2 Personen

4 Tortilla-Wraps
Käse, wie Parmesan, Bergkäse
1 kleine rote Zwiebel
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
Asiatisches Tiefkühlgemüse
Kidneybohnen
Olivenöl

Den Backofen auf 100 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben.

Käse reiben, ich habe Parmesan und Bergkäse genommen. Je 1 kleine rote Zwiebel, 1 Frühlingszwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und klein schneiden.
In einer Pfanne in wenig Rapsöl anbraten. Asiatisches Gemüse, tiefgekühlt, und eine handvoll Kidneybohnen dazu geben und bissfest garen. Herausnehmen und beiseite stellen. Die Pfanne mit einem Küchentuch trocken wischen.

Etwas Olivenöl in die Pfanne geben und einen Tortilla-Wrap von beiden Seiten anbräunen. Beiseite stellen. Den zweiten Wrap ebenfalls so bräunen. Wenn die 2. Wrapseite braun ist etwas Gemüse und geriebenen Käse darauf verteilen. Den ersten Wrap drauf legen, etwas andrücken und 1 Minute garen. Auf das Backblech geben und warm halten. Den zweiten Quesadillas genauso zubereiten. Die Wraps im Ofen mit etwas Olivenöl bestreichen und Käse darauf verteilen. Den Käse zerlaufen lassen. 


Tomatensalsa

Tomaten
Koriander
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Balsamicoessig
Salz, Pfeffer

Tomaten klein schneiden und in eine Schüssel geben. Mit klein geschnittenem Koriander, je 1 klein geschnittenen Frühlingszwiebel und Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Balsamicoessig und Olivenöl vermengen. Etwas durchziehen lassen. 

Die Käse-Gemüse-Quesadillas vierteln und mit der Tomatensalsa anrichten.



Sonntag, 17. Dezember 2023

Rosenkohl Chili




Eines meiner im Winter meist gekochten Rezepte ist mit Rosenkohl. Da ich ständig das Rezept suche, kommt es jetzt auf den Blog. Nachkochen unbedingt empfohlen. Es geht so schnell und schmeckt einfach super lecker. Das Rezept ist aus der Zeitschrift Essen und Trinken für jeden Tag, immer noch eine meiner liebsten Foodzeitschriften.



Rosenkohl Chili

2 Personen

600 g Rosenkohl
1 rote Zwiebel
2 Frühlingszwiebeln
1 Stück Ingwer
1 rote Chilischote
5 EL Olivenöl
4 EL Sojasauce
1 EL gelbe Chilipaste (rote oder grüne passt auch gut)
2 Eier
2 EL gerösteter Sesam

Rosenkohl putzen und halbieren. Zwiebel, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Chilischote putzen und klein schneiden.

Rosenkohl salzen, pfeffern, mit 3 EL Olivenöl mischen und in einer Auflaufform oder dem Backblech in den auf 180 Grad Umluft vorgeheizten Backofen schieben und 20 Minuten rösten.

2 EL Olivenöl im Wok oder in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Ingwer und Chili darin 2 Minuten andünsten. Rosenkohl, 4 EL Sojasauce, 2 EL Wasser und 1 EL gelbe Chilipaste zugeben und bissfest garen, ca. 5 Minuten.

2 Eier in einer Schüssel verquirlen, in die Pfanne geben und unter Rühren stocken lassen. We mag streut noch Sesam drüber.

Ich lasse die Eier auch mal weg, es schmeckt genauso gut. 

Dazu Reis oder Woknudeln servieren.



Montag, 11. Juli 2022

Vegetarische Frikadellen mit Kidneybohnen, Karotten und Käse

 

Rezepte für vegetarische Frikadellen gibt es mittlerweile sehr viele. Da ich wenig Fleisch essen möchte (leider klappt das mit dem nie mehr Fleisch essen nicht) probiere ich auch immer wieder mal neue Rezepte für Hausmannskost ohne Fleisch aus.

Frikadellen mit Hackfleisch sind einfach saftig beim Reinbeissen und das fehlt mir bei den vegetarischen Varianten immer sehr.

Dieses Rezept hier geht schnell, schmeckt wirklich lecker und ist durch den Käse nicht trocken.




Vegetarische Frikadellen

1 kleine Dose 420 g Kidneybohnen kalt abspülen und abtropfen lassen.
2 Karotten schälen und grob raspeln.
2 Frühlingszwiebeln putzen und klein schneiden.
70 g Bergkäse grob raspeln.
1 Knoblauchzehe und 1 kleine grüne Chili klein schneiden.
Alles in eine Schüssel geben und mischen mit folgenden Zutaten:
2 EL Senf, 2 EL Tomatenmark, 1 Ei, 2 EL Paniermehl, 2 EL Mehl, 3 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Je 1 Portion abstechen und zu einer Frikadelle formen. In etwas Paniermehl wälzen und in Butterfett oder Pflanzenöl ausbraten. Bei 100 Grad im Backofen 10 Minuten nachziehen lassen.

Die Frikadellen schmecken heiß und kalt gut, halten sich im Kühlschrank einige Tage und lassen sich auch gut einfrieren.

Dann mal nix wie ran an die Buletten :)

Montag, 31. August 2020

Italienische Auberginenröllchen im Ofen überbacken auf Tomatenragout


Im Frühjahr habe ich ein kleines Pflänzchen gekauft. Auberginen stand drauf. Aha, zuerst habe ich es in das Hochbeet eingepflanzt und kam dann erst auf die Idee mal online nachzugucken, wie groß die Auberginenpflanze eigentlich wird. Öh ja, also wieder ausgebuddelt und in einen riesigen Topf umgepflanzt. Wenige Wochen später sieht das so aus


Die Pflanze links daneben ist eine Artischocke. Sie soll erst nächstes Jahr Früchte tragen, wenn sie den Winter übersteht.


Die Ernte bisher, 3 große Auberginen und eine ist noch dran. Hachz und das bei meinem nicht grünen Daumen.

Rezepte mit Auberginen zu finden, die lecker schmecken ist gar nicht so einfach. Ich habe ein leichtes Sommerrezept gesucht mit Auberginen, die nicht in Öl triefen und habe eine Rezeptidee gefunden, die ich abgewandelt habe. Heraus gekommen ist ein sehr leckeres vegetarisches Gericht. Die Zubereitung braucht etwas Zeit, aber das Ergebnis ist es wert.




Italienische Auberginenröllchen im Ofen überbacken auf Tomatenragout

4 Personen als Vorspeise oder mit Baguette, Reis oder Pasta dazu als Hauptgericht

  • 1 Aubergine
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Stängel Rosmarin
  • Tomatenmark
  • 1 kleine Dose stückige Tomaten
  • 5 getrocknete Tomaten
  • Orangensaft
  • Weisswein
  • Salz, Pfeffer
  • Honig
  • Basilikum
  • 1 rote Chilischote
  • 150 g Ricotta
  • 75 g Frischkäse
  • 1 EL Semmelbrösel

Für die Auberginen

1 große Aubergine längs in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Das geht sehr gut mit einem großen Brotmesser. Die Scheiben auf eine große Platte legen und mit Salz bestreuen. Mit Klarsichtfolie abdecken und ca. 20 Minuten ziehen lassen. Mit kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen.

Eine Grillplatte auf den Grill legen und den Grill erhitzen. Etwas Olivenöl auf der Platte verteilen und die Auberginen beidseitig anbraten. Beiseite legen und abkühlen lassen. Die Auberginenscheiben kann man auch in einer Bratpfanne braten.

Für die Füllung

Frischkäse, Ricotta, Semmelbrösel, klein geschnittene getrocknete Tomaten, abgezupfte Basilikumblättchen, die Hälfte der halbierten, entkernten und klein geschnittenen Chilischote, Salz und Pfeffer vermischen.

Für das Tomatenragout

Zwiebel, Knoblauch, Paprikaschote putzen und klein schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zutaten darin andünsten. Stückige Tomaten, die andere Hälfte der Chilischote klein geschnitten, je 1 Schuss Orangensaft und Weißwein, 1 TL Honig, Rosmarin, Salz und Pfeffer zugeben, mit 1-2 EL Tomatenmark binden und etwas einköcheln lassen. Die Sauce etwas abkühlen lassen, den Rosmarin entfernen und in eine Auflaufform geben.



Für die Auberginenröllchen

Je 1 EL Frischkäsemasse auf jede Auberginenscheibe geben und aufrollen. Die Auberginenröllchen mit der Naht nach unten auf das Tomatenragout setzen. Die restliche Frischkäsecreme auf den Röllchen verteilen. In den auf 160 Grad Umluft vorgeheizten Backofen schieben und ca. 20 Minuten garen.



Ein sehr sehr schönes Sommergericht, was zack in die Rubrik Lieblingsrezepte wandert.




Samstag, 15. Februar 2020

Kaspressknödel, Kochen wie in den Bergen




Ich liebe ja die herzhafte Alpenküche und eigentlich war ich mir ganz sicher alle Rezepte zu kennen. Dachte ich aber nur. Wahrscheinlich bin ich völlig out, weil ich schon ewig nicht mehr Skifahren war. Das Rezept der Kapressknödel gibt es nämlich anscheinend auf Skihütten. In Restaurants habe ich es jedenfalls noch nicht auf einer Speisekarte entdeckt.




Was für ein Glück, dass es die Rhein-Neckar-Blogger gibt und wir uns reihum jeden Monat bei einer anderen Boggerfreundin treffen. Bei Simone habe ich zum ersten Mal die Kaspressknödel gegessen und ich fand sie super lecker.

Da bei mir öfters Weißbrot oder Baguette übrig bleibt, hatte ich mir vorgenommen beim nächsten übrig gebliebenen Brot die Knödel zu machen. 

Das Wetter musste auch noch unbedingt ganz mies sein, dann hat man mehr Lust auf urige Küche. Schnee war leider nicht aber Regen tut es notfalls auch :)

Ich weiß nicht, wie Simone die Kaspressknödel zubereitet hat, ich habe einfach mal nach Intuition gekocht und heraus kam ein sehr leckeres Rezept.





Kaspressknödel

von 250 g 1-2 Tage altem Baguette die Kruste entfernen und das Baguette in grobe Würfel schneiden.

150 g grob geraspelten Bergkäse und 125 ml lauwarme Milch untermischen.

2 klein gewürfelte Zwiebeln in 80 g Butter andünsten und mit der Masse vermengen.

4 Eier untermischen.

4 kleine am Vortag gekochte Pellkartoffeln schälen, zerdrücken und mit der Masse vermengen.

Mit Salz, Pfeffer, geriebener Muskatnuss, frischem Thymian und Majoran würzen.

Zu kleinen flachen Küchlein formen und in Öl in einer beschichteten Pfanne von beiden Seiten braun brutzeln. 

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen bei 100 Grad ca. 20 Minuten nachgaren.

Dazu gab es Sauerkraut mit 2 Lorbeerblättern, 5 zerdrückten Wacholderbeeren, Kümmel, Salz, Pfeffer und einem Schuss Wasser gegart.

Das Rezept eignet sich auch prima für Partys oder mehrere Gäste. Man kann die Kaspressknödel im Ofen bei 80 Grad warm halten, bis man sie servieren kann.

Das war der Wolkenfee Service für miese Tage, übrig gebliebenes Baguette und die Lust auf herzhafte Küche. Gern geschehen :)


Dienstag, 29. Oktober 2019

Hausmannskost vegetarisch: klassische Kohlroulade mit veggie Füllung und selbst gemachter Tomatensauce


Kohlroulade! Da denke ich sofort an deutsche Hausmannskost. Kohlroulade aus Weißkohl zubereitet mit einer Hackfleischfüllung, leckerer selbstgemachter Sauce und Kartoffelpüree, mmmhhh. 



Nun muss das ganze auch vegetarisch funktionieren. Ich esse nämlich sehr gerne Kohlroulade und wollte darauf nicht verzichten müssen. Und tataaaa mit roten Linsen und Gemüse wurde es ein super leckeres Rezept für eine Kohlroulade mit vegetarischer Füllung. Und auch bei diesem Rezept hat mir jetzt das Fleisch nicht gefehlt.

Schmeckt, wie immer bei solchen Schmurgelrezepten am nächsten Tag noch besser.




Kohlroulade mit vegetarischer Füllung

Für 6 Kohlrouladen

1 Zwiebel schälen, halbieren, klein würfeln und in 2 EL Olivenöl andünsten. 1/2 TL Korianderkörner und 1 rote Chili entkernt, klein geschnitten, frisch oder getrocknet dazu geben. Abkühlen lassen.

125 g rote Linsen in 250 ml Gemüsebrühe 15 Minuten garen, abgießen und abkühlen lassen.

Zu den Linsen folgende Zutaten geben: Die Zwiebel-Koriander-Chili-Mischung, 2 Frühlingszwiebeln klein geschnitten, 2 Stangensellerie in kleine Streifen geschnitten, 1 Stück Ingwer geschält und klein geschnitten, 1 EL Ajvar scharf, 2 EL geröstete Pinienkerne, 3 EL geriebenen Bergkäse, Salz, Pfeffer, Piment d`Espelette. Alles vermengen.

Von 1 Weißkohl vorsichtig ca. 12 Blätter ablösen. Die Weißkohlblätter kurz in kochendem Wasser blanchieren. 2 Weißkohlblätter überlappend aneinander legen, die Füllung drauf verteilen, aufrollen und mit Küchengarn zubinden.

In einem Bräter 1 EL Olivenöl erhitzen und die Kohlrouladen darin von allen Seiten vorsichtig anbraten, bis sie leicht braun sind. 1/2 Liter selbst gemachte Tomatensauce dazu geben und im 200 Grad vorgeheizten Backofen zuerst ca. 15 Minuten mit Deckel, dann ohne noch ca. 10-15 Minuten ohne Deckel garen. Eventuell noch Tomatensauce nachgießen, es soll genug Sauce für die Kohlrouladen bleiben. Dazu Reis mit etwas Currypulver vermischt servieren.

Selbstgemachte Tomatensauce

ergibt ca. 1/2 Liter

1 klein gewürfelte Zwiebel und 1 klein geschnittene Knoblauchzehe in 1 EL Olivenöl andünsten. 2 Dosen Tomaten ca. 800 g dazu geben und aufkochen lassen. Würzen mit Salz, Pfeffer, Zucker, Kräutern nach Wunsch, ich nehme gerne Majoran und Thymian, wer mag gibt noch 1 Chilischote dazu. Zugedeckt köcheln lassen so lange, bis die Sauce sämig ist. Das kann 2 Stunden dauern.

Die Sauce koche ich gerne auf Vorrat, kochend heiß in sterilisierte Gläser abfüllen, Deckel drauf und man hat immer ein schnelles Essen im Haus. Spaghetti mit Tomatensauce und Parmesan gibt es bei uns 1x die Woche. 



Bei uns blühen die Sonnenblumen und gestern war so ein schöner Tag, da musste ich beim Nordic Walking fotografieren. Und zack, direkt auf den Blog gehüpft sind die Blümchen.


Sonntag, 20. Oktober 2019

Polenta mit Spinat und Champignons




Gewissensfrage! Was mache ich, wenn ich etwas gekocht habe, was ich so lala fand und ich eigentlich nur Rezepte in diesem Blog aufnehme, die ich immer wieder kochen würde? Ich glaube nicht, dass ich dieses Rezept wieder koche.

Trotzdem bin ich ganz sicher, dass das nur mein Geschmack ist. Ich mag halt einfach keine Polenta. Ich esse sie, aber ich mag sie nicht. Nun gibt es aber genug Leser, die Polenta mögen. Und dieses Rezept war lecker, nur halt nicht so für mich passend.



Ich habe auf meinem Blog noch kein Rezept für Polenta und falls ich mal wieder auf die Idee komme Polenta zu kochen, Geschmack ändert sich ja bekanntlich, dann habe ich kein Grundrezept. Doof. Und weil die Polenta wirklich super war von der Konsistenz her, kommt das Rezept jetzt auf den Blog. Ich muss es ja nicht wieder kochen, ich PolentaNichtEsser, ich. Aber ihr vielleicht.



Als Trost für mich gibt es meine Rezeptfotos, die durch die Farben nicht so prickelnd sind, mit bunten Fotos von einem meiner Lieblingsseen gemischt. Den Hopfensee in Bayern.



Polenta mit Champignons und Spinat

Für die Champignons

1 rote Zwiebel schälen und würfeln. Die Hälfte davon zur Seite legen. 2 Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. Die Hälfte davon zur Seite legen. 500 g weiße Champignons vierteln.

In einer Pfanne 4 EL Olivenöl erhitzen und die Champignons darin anbraten. Zwiebel und Knoblauch dazu geben und glasig dünsten. 2 Stängel frischen Estragon dazu (getrocknet 1 TL) und mit 1 Schuss Weißwein ablöschen.

Für den Spinat

Die restliche 1/2 Zwiebelwürfel und Knoblauchwürfel in 1 EL Olivenöl andünsten. 1 EL Pinienkerne mit anrösten. 1 EL Butter darin zerlaufen lassen und 500 g jungen Spinat darin dünsten. Mit 1 Schuss Weißwein ablöschen. Mit 1 TL gekörnten Senf, Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Kurz durchziehen lassen.

Für die Polenta

200 ml Milch und 800 ml Wasser mit Salz aufkochen. 200 g Polenta einrieseln lassen, die Temperatur zurückstellen und 20 Minuten unter Rühren auf kleinster Hitze garen. Dabei immer mal Umrühren. Den Topf vom Herd ziehen und 1 EL Butter und 3 EL Parmesan unterrühren, bis die Polenta cremig ist.

Auf einem Teller anrichten, etwas Olivenöl darüber träufeln und mit Parmesan servieren.



Der Hopfensee gehört zu Füssen und wird auch die Allgäuer Riviera genannt. Wunderschön dort und eine Reise wert.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Halloween Party und Kürbis-Taboulé im gruselig lustigen Kürbis




Halloween steht vor der Tür. Wir Mädels von den Rhein-Neckar-Blogger haben schon mal vorgefeiert. Eine gruselige verweste Halloween Party.





Jeder Gast hat etwas mitgebracht, etwas zum Essen für das Halloween Buffet oder selbstgemachte Deko oder ein Getränk. 





Wie immer war es eine bunte Vielfalt, die super zusammen gepasst hat und ebenfalls wie immer war alles sehr sehr lecker. So langsam haben wir Übung im Feiern. 







Was wer gemacht hat und die entsprechenden Rezepte, Ideen und Anleitungen findet ihr auf den einzelnen Blogs klick der Rhein-Neckar-Blogger und auf unserem Gemeinschaftsblog. Beim Klick auf das untere Bild kommt ihr direkt zu den Beiträgen.



Ich wollte ein Rezept mit Kürbis zubereiten. Gruselig sollte der Kürbis sein und auch lustig und ich wollte einen Salat zubereiten und den Kürbis zum Servieren verwenden. 

Ich habe einen ganzen Kürbis mit Inhalt für unser Buffet mitgebracht. Das Rezept lässt sich gut am Vortag zubereiten, so dass am Tag der Halloween Party noch genug Zeit war, um mich zu stylen. Ich war übrigens eine Wahrsagerin.  

Taboulé habe ich noch nie ausprobiert und ich dachte, das passt bestimmt gut zum Kürbis. Hat es auch. Obwohl ich Couscous eigentlich nicht so gerne mag, diesen Salat fand ich super lecker. Das Taboulé bereitet man am besten am Vortag zu und lässt es im Kühlschrank über Nacht durchziehen. Dann entfalten sich die ganzen Gewürze erst so richtig.

Am nächsten Tag das Taboulé in den Kürbis füllen und servieren.



Kürbis-Taboulé im gruselig lustigen Kürbis

10 Personen für eine Party

1 großer Kürbis orangefarben
1 kleiner Hokkaidokürbis

Gemüse

Einen großen orangefarbenen Kürbis kaufen und nach Hause schleppen ;) Vom Kürbis den Deckel abschneiden. Den Kürbis aushöhlen, die Kerne entfernen und das Kürbisfleisch anderweitig verwenden. Ich habe Kürbissuppe daraus zubereitet. 

Jetzt fragt ihr euch sicher, warum ich den Kürbis nicht für das Taboulé verwendet habe. Ich liebe den Hokkaido Kürbis vom Geschmack her. Und außerdem ist das Kürbisfleisch des Hokkaido von der Farbe her intensiver. Mehr orange. Ideal für Fotos. Also habe ich das Taboulé mit Hokkaidokürbis zubereitet.

1 kleinen Hokkaidokürbis schälen (man kann die Schale mitessen aber für das Rezept wollte ich nur das Fruchtfleisch) und das Fruchtfleisch ganz klein schneiden. 

2 große Karotten schälen und ebenfalls ganz klein schneiden.

Kürbis-und Karottenwürfel in eine Schüssel geben und mit 1 TL Zimt, Salz, Pfeffer und 2 EL Olivenöl würzen. Das Gemüse gut mit dem Dressing vermengen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei 180 Grad Heißluft im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten garen bis das Gemüse bissfest ist.

1 große gelbe Paprika und 2 Stangen Staudensellerie klein schneiden und ebenfalls auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im Backofen ca. 15 Minuten bei 180 Grad bissfest garen.

Wer einen tollen Ofen hat macht die beiden Bleche parallel. Ich habe die Bleche nacheinander in den Ofen geschoben. Kann man, muss man aber nicht. Gleichzeitig ist natürlich effektiver.

Das Gemüse auf beiden Blechen abkühlen lassen und dann in eine große Schüssel geben.

Folgende Zutaten klein schneiden und dazu geben: 2 Frühlingszwiebeln, 1 Stück Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 7 Datteln und 1 großer Bund glatte Petersilie.

Couscous

Für den Couscous habe ich mich für ein Tim Mälzer Rezept entschieden und der Couscous war perfekt. 

2 EL Olivenöl und 1 EL Butter in einem Kochtopf erhitzen. 250 g Couscous einrieseln lassen und 1 Minute andünsten. 250 g Wasser dazu, salzen, 1x aufkochen, noch einen Schuss Wasser dazu und Deckel drauf. Vom Herd ziehen und zugedeckt 10 Minuten quellen lassen. Und ja, das passt, der Couscous ist etwas bröselig. Abkühlen lassen, mit einer Gabel auflockern und zu dem Gemüse geben.

Dressing

Für das Dressing 4 EL Walnussöl, 2 EL Olivenöl, 1 TL Dijonsenf, 1/2 TL Zimt, Salz, Pfeffer und den Saft von 1 Zitrone verquirlen. Probieren, wenn noch Säure fehlt nochmals den Saft von 1/2 bis 1 Zitrone unterrühren. Und 1 EL Ras el Hanout untermischen.

Ich dachte mir so, in den Taboulé-Salat muss noch ein BÄNG. Ras el Hanout wäre prima. Äh ja, also das war so: Ich dachte, ich hätte das Gewürz und dann merkte ich, ich habe das verwechselt mit Garam Masala. Das ist jetzt nicht so geschickt, indisch wollte ich das Taboulé nicht. Also habe ich aus meinen vorhandenen Gewürzen ein Ras el Hanout à la Wolkenfee gemörsert. Und tataaa passte perfekt.

Ras el Hanout selbst gemacht

In einen Mörser folgende Zutaten geben (als Körner oder als Pulver):
1/2 TL Kurkuma, 1/2 TL Koriander, 1/4 TL Piment, 1/2 getrocknete Chilischote, 1 Nelke, 1 Fingerspitze Lavendel, 1/4 TL Kreuzkümmel, 1 Prise Muskat, 1/2 Sternanis. Alles mörsern. Durch ein kleines Sieb durchdrücken, damit die festen Bestandteile zurück bleiben. Von dem Gewürz 1 EL zu dem Taboulé-Dressing geben und verquirlen.

Das Taboulé mit dem Dressing gut vermischen und durchziehen lassen, am besten über Nacht.

Wieso heißt das Rezept jetzt Taboulé und nicht Salat? Es ist angelehnt an die arabische Küche, dort wird der Salat mit Bulgur zubereitet. Was ein Taboulé ausmacht ist der Zitronensaft im Dressing und viel Petersilie. Am besten man nimmt einen großen Bund Blattpetersilie, wie man ihn in einem türkischen Supermarkt zu kaufen bekommt. Und die Petersilie unbedingt ganz klein schneiden. 



Gruselig lustiger Kürbis



Und jetzt zur Deko. Zur Kürbisdeko. Ich habe den Kürbis mit einem Gesicht bemalt. Dafür habe ich einen schwarzen wasserfesten Filzstift verwendet.




Dann habe ich kleine Plastikspinnen mit Heißkleber auf dem Kürbis verteilt. 

Den Kürbis und das Taboulé habe ich bereits am Vortag zubereitet. Das Taboulé soll gut durchziehen, damit sich die Gewürze entfalten können. Das Taboulé in den Kühlschrank stellen und den Kürbis über Nacht am besten draußen lagern. 

Am nächsten Tag das Taboulé in den Kürbis füllen und noch einige Spinnen als Gruselfaktor darauf verteilen, Deckel drauf und fertig.



Jetzt nur noch den Kürbis heil zum Buffet transportieren und die Halloween Party kann starten.




Gefeiert haben wir bei Susanne Pearl`s Harbor und sie hat sich selbst übertroffen. Die Dekoration, die sie gezaubert hat war umwerfend und das Essen ein Traum. Zu ihrer Halloweendeko gehts hier lang klick


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