Sonntag, 24. Juli 2022

Karottengrünsüppchen, ein kleines feines Süppchen mit Karotten und dem Grün dran

 




Wenn ich Karotten vom Markt kaufe, freue ich mich immer über das Grün, was da dran ist. Ich bilde mir immer ein, dass die Karotten dann länger frisch bleiben, wenn ich sie mit dem Grün im Kühlschrank lagere. Für die Zubereitung der Karotten habe ich das Grün immer entfernt. Neulich habe ich irgendwo die Idee von Karottengrün in der Suppe aufgeschnappt. Das musste ich ausprobieren. Beim nächsten Karotteneinkauf habe ich dann eine Karottensuppe mit dem Grün drin gekocht. Und sie schmeckte super lecker. Man muss das Karottengrün sofort verarbeiten. Wenn die Karotten nur 1 Tag im Kühlschrank lagern, dann ist das Grün schon etwas verwelkt und das wäre schade.  



Karottengrünsüppchen

4 Portionen

4 kleine Kartoffeln, 4 Karotten, 1 Zwiebel und 1 Frühlingszwiebel schälen und klein schneiden. In einem Kochtopf in Sonnenblumenöl anschwitzen. Einen Schuss Weißwein, ca. 250 ml Wasser, 1/2 Gemüsebrühwürfel (oder wenn vorrätig 1/2 Liter Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe selbstgemacht) dazu. Das Karottengrün ohne Stängel klein zupfen und mit 500 ml Sahne in den Topf geben. Gar köcheln lassen und mit dem Stabmixer pürieren. Falls die Suppe eine zu dicke Konsistenz hat noch etwas Wasser oder Sahne zugießen. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und Gewürzen nach Wahl. Nochmals etwas köcheln lassen. Heiß servieren.



Mittwoch, 20. Juli 2022

Zitronenkuchen mit Zitronenglasur, kandierten Zitronen und Lavendel

 


An alle Backfans unter euch. Habt ihr nicht schon oft gedacht, warum gibt es auf dem Buchmarkt nicht ein Backbuch mit leckeren, süßen, himmlischen und gelingsicheren Rezepten, die einfach das Besondere haben und dennoch leicht nachzubacken sind? Habt ihr nicht? Ich schon. Und deshalb bin ich seeeeehr glücklich euch heute eine Neuerscheinung auf dem Backbuchmarkt vorzustellen.

                

                    Foto copyright Jessica Kufner

Tataaaa und nicht nur irgendein Buch, sondern das erste Backbuch meiner Rhein-Neckar-Blogger Freundin Jessica. Das Buch mit den beliebtesten Backrezepten aus dem Leckerhaus heißt wie ihr Blog "Lecker macht süchtig" ist randvoll mit 60 Rezepten für jede Jahreszeit und ist einfach nur toll geworden. 

Jessica hat nicht nur die Rezepte entwickelt, gebacken, fotografiert und das Buch geschrieben, sie hat es auch im Eigenverlag veröffentlicht. Ihr könnt es überall kaufen, wo es Bücher gibt. In Jessicas Shop, im Buchhandel könnt ihr es bestellen, wenn es nicht vorrätig ist (ISBN 978-3-00-071293-7) oder auch bei amazon.

Wir Rhein-Neckar-Blogger Mädels haben beim Entstehen dieses wunderschönen Backbuchs natürlich ganz feste mitgefiebert. Deshalb ist es ja klar, das wir alle unbedingt sofort ein Rezept daraus backen mussten. Und damit ihr auch etwas davon habt, haben wir auch alle nicht nur gebacken sondern das jeweilige Rezept auch gebloggt. 

Jetzt zeige ich euch erstmal mein nachgebackenes Rezept und weiter unten findet ihr dann die Links zu den anderen Blogbeiträgen.

Ich habe mich für den Zitronenkuchen entschieden, weil ich Kuchen mag, die schnell zu backen sind und ich Rührteig liebe. Da es die saftigsten Zitronen im Sommer zu kaufen gibt, ist dieses Rezept ein Sommerkuchen. Aber Zitronenkuchen kann man das ganze Jahr essen, passt immer.



Man kann den Kuchen mit oder ohne Glasur backen. Ich habe mich für eine leckere Zitronenglasur entschieden und zur Deko für den Kuchen Bio Zitronenscheiben kandiert und den Kuchen passend zum Sommer mit Lavendel bestreut. Lavendel und Zitrone passen super zusammen und machen optisch was her.




Zitronenkuchen mit Zitronenglasur, kandierten Zitronen und Lavendel


Jessica`s Rezept

Für den Teig 4 Eier, 270 g Zucker und 1 Pck Vanillezucker cremig rühren.
200 ml neutrales Öl unterrühren. 300 g Mehl und 1 Pck Backpulver mischen. Abwechselnd mit 300 ml Milch unter die Masse rühren und den Abrieb von 3 unbehandelten Zitronen einrühren.

Eine Kastenkuchenform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Teig einfüllen und bei 160 Grad Umluft ca. 45 Minuten backen.

Zitronenkuchen auskühlen lassen und aus der Form stürzen. 

Jessica hat den Kuchen noch mit Zitronensirup getränkt und mit einer Glasur überzogen. Das Originalrezept dazu findet ihr in ihrem Backbuch.





Für die Kuchendeko habe ich Zitronenscheiben kandiert. Dafür 3-4 Bio Zitronen in Scheiben schneiden. 350 g Zucker und 180 ml Wasser in einem Topf mischen und aufkochen lassen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, die Zitronenscheiben hineingeben und ca. 10 Minuten leise köcheln lassen, bis die Zitronenscheiben mit dem Zuckersirup umzogen sind. Aufpassen, dass die Scheiben nicht zerfallen.

Die Zitronenscheiben einzeln auf Backpapier legen und auskühlen lassen.

Den Kuchen mit einem Zahnstocher mehrmals einstechen und den abgekühlten Zitronensirup vorsichtig auf den Kuchen gießen. 

Für die Glasur 250 g Puderzucker und 5 EL Zitronensaft verrühren und den Kuchen damit überziehen. Mit den kandierten Zitronenscheiben und Lavendel verzieren.




Der Kuchen ist locker, saftig und hat genau die richtige Mischung an Süße und Säure. Nachbacken lohnt sich.

Und hier geht es zu den Blogbeiträgen der Rhein-Neckar-Blogger

Conny von Mein wunderbares Chaos hat Mandelkuchen mit Erdbeeren und Rhabarber nachgebacken

Simone von Delicious dishes around my kitchen hat eine mallorquinische Hefeteigschnecke nach ensaïmada Art gezaubert

Sonja von die foodalchemistin hat die Gin Tonic Torte gebacken

Marion von Unterfreundenblog wurde süchtig nach Orangen-Olivenöl-Kuchen

Andrea von Zucker im Salz hat Babka, einen Hefezopf mit Füllung gebacken

Susanne von Pearls Harbor ist noch am backen

7 Rezepte aus dem unbedingthabenmussbackbuch von Jessica. Für die anderen 53 Rezepte empfehle ich von Herzen das wunderschöne Lecker macht süchtig Backbuch.




Montag, 11. Juli 2022

Vegetarische Frikadellen mit Kidneybohnen, Karotten und Käse

 

Rezepte für vegetarische Frikadellen gibt es mittlerweile sehr viele. Da ich wenig Fleisch essen möchte (leider klappt das mit dem nie mehr Fleisch essen nicht) probiere ich auch immer wieder mal neue Rezepte für Hausmannskost ohne Fleisch aus.

Frikadellen mit Hackfleisch sind einfach saftig beim Reinbeissen und das fehlt mir bei den vegetarischen Varianten immer sehr.

Dieses Rezept hier geht schnell, schmeckt wirklich lecker und ist durch den Käse nicht trocken.




Vegetarische Frikadellen

1 kleine Dose 420 g Kidneybohnen kalt abspülen und abtropfen lassen.
2 Karotten schälen und grob raspeln.
2 Frühlingszwiebeln putzen und klein schneiden.
70 g Bergkäse grob raspeln.
1 Knoblauchzehe und 1 kleine grüne Chili klein schneiden.
Alles in eine Schüssel geben und mischen mit folgenden Zutaten:
2 EL Senf, 2 EL Tomatenmark, 1 Ei, 2 EL Paniermehl, 2 EL Mehl, 3 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Je 1 Portion abstechen und zu einer Frikadelle formen. In etwas Paniermehl wälzen und in Butterfett oder Pflanzenöl ausbraten. Bei 100 Grad im Backofen 10 Minuten nachziehen lassen.

Die Frikadellen schmecken heiß und kalt gut, halten sich im Kühlschrank einige Tage und lassen sich auch gut einfrieren.

Dann mal nix wie ran an die Buletten :)

 
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