Dienstag, 13. Juni 2017

Entenbrust mit Erdbeer-Balsamico-Sauce und Spargel




Was macht ihr Samstag nachmittag um 16.15 Uhr? Früher habe ich oft LaferLichterLecker im TV geschaut. Vor einigen Wochen wurde die Sendung eingestellt. Große Trauer heul. Aber die Nachfolgesendung ist Kerners Köche. So wie sie früher Freitags fast mitten in der Nacht gesendet wurde, nur modernisiert und wie ich finde noch besser. Die Sendung am Freitag habe ich fast nie geschafft, entweder bin ich dabei eingeschlafen oder ich lag schon vorher im Bett. Deshalb passt das mit der neuen Sendezeit am Samstagnachmittag für mich super. Und außerdem kann man die Sendung ja aufnehmen, wenn man zu dieser Uhrzeit lieber im Schwimmbad ist oder im Garten sitzt. Soll vorkommen ;)

Ein Lea Linster Rezept aus der Sendung musste ich sofort ausprobieren. Ich hatte alle Zutaten im Haus und habe gleich losgelegt. (Äh ja, bei mir lag eine Entenbrust im Gefrierschrank, die wollte ich vor Wochen schon zubereiten aber ich fand kein Rezept was zum Sommer passte) Das Rezept ist abgewandelt, die einzelnen Zubereitungsschritte waren mir zu umständlich. Ich habe Spargel dazu kombiniert und grüne Pfefferkörner verwendet, die passten perfekt zu den Erdbeeren.




Entenbrust mit Erdbeer-Balsamico-Sauce und Spargel

Zutaten 2 Personen:

1 Entenbrust
1 Schale Erdbeeren
Butter
brauner Zucker
Balsamico (guten alten)
1 Orange
Estragon
eingelegte grüne Pfefferkörner
weißen Spargel
Salz, Pfeffer


1 Entenbrust rautenförmig auf der Haut einschneiden. Mit Salz und Pfeffer auf beiden Seiten würzen.

Butter und brauner Zucker in einer Pfanne zerlaufen lassen und die Entenbrust darin zuerst auf der Hautseite dann auf der anderen Seite je ca. 5 Minuten goldbraun anbraten. Auf einen Rost in den auf 80 Grad vorgeheizten Backofen legen. Ein Backblech darunter stellen, damit der Saft der Ente nicht den Boden des Ofens zutropft.

Erdbeeren putzen und vierteln. In einer anderen Pfanne erneut Butter und braunen Zucker zerlaufen lassen und die Erdbeeren darin schwenken. Saft 1 Orange, getrockneten oder frischen Estragon, 1 TL eingelegte grüne Pfefferkörner und 2 EL Balsamico dazugeben. Kurz durchschwenken, die Erdbeeren sollen nicht vermatschen.

Weißen Spargel schälen und bissfest kochen.

Bei 80 Grad Backofenhitze gart die Ente bei Niedertemperatur schön rosa. Das dauert ja nach Dicke der Entenbrust ca. 20-30 Minuten.

Ist die Entenbrust fertig kurz in Alufolie einwickeln und 3 Minuten ruhen lassen. Dann alles zusammen anrichten. 




Donnerstag, 1. Juni 2017

Pfälzer Wurstspezialitäten mal anders Cornelius Bloggerevent und Leberwurst-Schnittchen mit Radieschen-Mäusen




2 Tage lang drehte sich alles um die Wurst. Um die Wurst eines der größten Hersteller von Pfälzer Wurstspezialitäten. Der Firma Cornelius Wurstwaren in Hockenheim.

Ich liebe ja Pfälzer Leberwurst und Saumagen und ich dachte, die Produkte von Cornelius kenne ich nicht. Kannte ich aber doch. Das Sortiment von Cornelius, die Pfälzer Leberwurst, Blutwurst, Kalbsleberwurst, Delikatessleberwurst, Leberrolle, Saumagen und Leberknödel ist nämlich in deutschen Supermärkten, wie Edeka, TEGUT, Kaufland, Netto, an der Bedientheke und der Frischetheke erhältlich. Ebenso weitere Spezialitäten wie Gänseleberwurst, Pfälzer Leberwurst fettreduziert, Bio und im Becher.

Das Thema des Bloggerevents war "Pfälzer Küche und die Wurstspezialitäten von Cornelius neu interpretiert" 





6 Blogger trafen sich zum Event in Speyer. Los ging es mit einer Kulinarische Stadtführung. Zu Fuß erkundeten wir zusammen mit den Geschwistern Peter und Petra Cornelius, der begleitenden Agentur und einem Stadtführer 3 Stunden lang die Stadt Speyer geschichtlich und kulinarisch. 



Danach ging es von der Hitze der Stadt in einen kühlen Gewölbekeller aus dem Jahr 1865, in dem sich die Kochschule des Küchenkünstlers Stefan Walch befindet. Das Kochstudio im Gewölbekeller im Hotel Alt Speyer ist perfekt ausgestattet.



Nach einer kleinen Stärkung (dieser Flammkuchen mit verschiedenen Pfälzer Wurstsorten war mega lecker) konnten wir unter der Leitung von Stefan Walch sofort loslegen mit der Küchenparty und dem Kochen mit Pfälzer Wurstspezialitäten. 









Und das ist das Ergebnis der Küchenparty. Eine sehr ungewöhnliche Interpretation von Pfälzer Wurstwaren nach Rezepten von Stefan Walch. Und es hat alles sehr lecker geschmeckt.  



Am nächsten Tag fand die Produktionsbesichtigung bei Cornelius in Hockenheim statt. Cornelius sieht sich als handwerklicher Familienbetrieb und genau so empfand ich das auch. Wir konnten uns die einzelnen Produktionsschritte genau ansehen und bekamen auch einen Einblick in die verwendeten Zutaten. Ich muss sagen, ich habe mir die Produktion der Pfälzer Wurstwaren viel technisierter vorgestellt. Dass noch so viel Handarbeit dahinter steckt hätte ich nicht gedacht. In der Pfälzer Leberwurst steckt z.B. frische Schweineleber, die von Hand genau kontrolliert wird, Schweinefleisch, Speck und Gewürze werden von den Mitarbeitern auf optimale Qualität hin überprüft. Produziert wird ausschließlich in kleinen Einheiten, d.h. jede Charge wird separat gemischt und kann während des gesamten Prozesses optimal kontrolliert werden. Cornelius Wurstwaren tragen das Clean Label, d.h. es wird auf Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Farbstoffe und Geschmacksverstärker verzichtet. Darüber hinaus ist die Pfälzer Leberwurst laktose- und glutenfrei und mit und ohne Kühlung lange lagerfähig.

Die Frage, "Was ist drin in der Wurst" kann ich für mich beantworten. Ich werde auch weiterhin sehr gerne Leberwurst essen. 

Kennt ihr das? Früher gab es Schnittchen zum Abendbrot, belegtes Brot mit Wurst oder Käse. Und bei uns sehr gerne mit Pfälzer Leberwurst. In Erinnerung daran gibt es heute




Leberwurst-Schnittchen mit Radieschen-Mäusen

Rundes Vollkornbrot mit Pfälzer Leberwurst bestreichen und mit Radieschen-Mäusen dekorieren. Dafür schneidet ihr 1 Radieschen in dünne Scheiben, das sind dann die Ohren. Von den anderen Radieschen das Grüne abschneiden, sodass noch ein bisschen dran bleibt, das ist die Nase. Für die Ohren 2 Kerben mit dem Messer am Kopf einschneiden. Die Ohren reinstecken. Damit die Maus nicht wackelt begradigt ihr die Auflagefläche mit einem Messer. Für die Augen zwei Nelken reinstecken. Fertig.


Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Cornelius. Danke für die Einladung zum Event. 

Und hier geht es zu den Beiträgen der anderen Teilnehmer
kochenausliebe
tastearound
sandraskochblog
frinis teststuebchen
gekleckert

Freitag, 19. Mai 2017

Gegrilltes Nackensteak eingelegt in Kurkuma-Ingwer-Honig-Marinade mit Gemüsespießen





Es geht doch nichts über selbst eingelegte Steaks zum Grillen. Das habe ich jetzt festgestellt (mitmirselbstschimpf), nachdem ich jahrelang wegen Faulheit immer eingelegte Steaks beim Metzger gekauft habe. Im Sommer hat man aber auch nicht so große Lust lange in der Küche zu stehen und da ist fertig mariniertes Grillgut einfach praktisch. Dachte ich jedenfalls.




Bis ich, wild entschlossen dieses Jahr mal etwas anderes als immer das gleiche zu Grillen, die Welt der Grillmarinaden und Rubs entdeckt habe. Und da in mir drin irgendwie ein kleiner Alchemist steckt, musste ich anfangen selbst mit Marinaden zu experimentieren. 




Und schuld daran ist ein Buch von 1977 "So macht Grillen richtig Spaß", das ich an einem Bücherstand zum Mitnehmen, den es in vielen Städten gibt, entdeckt habe. Hach ich liebe alte Kochbücher. Und dieses Grillbuch hat nicht vermutetes Kreativitätspotential (undstinktundmusste2tagedraußenlüften) Man kann so schön Rezepte modernisieren, die niemand anders hat. Also außer euch, wenn ihr meinen Blog lest ;)



Außerdem schleiche ich schon Wochen um frisches Kurkuma rum. Kennt ihr das? Sieht aus wie ein Wurm und macht tierisch gelbe Finger. Nunja, ich dachte, das schäle ich wie Ingwer und schneide es klein. Hat auch funktioniert, außer, dass die Finger gelb waren. Also Handschuhe benutzen. Und aus gegebenem Anlass (fragt nicht... zuviel scheint eine abführende Wirkung zu haben ähm) nur ganz ganz ganz wenig verwenden. An so einer kleinen Knolle habt ihr ewig. Was Kurkuma bewirkt, könnt ihr hier nachlesen.




Nackensteak in Kurkuma-Ingwer-Honig-Marinade

Für die Marinade frischen Kurkuma und frischen Ingwer schälen und in in kleine Würfel schneiden. 5 Korianderkörner und 2 Nelken mörsern.

Folgende Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen zu einer Marinade verquirlen

1 TL Kurkumawürfel
2 TL Ingwerwürfel
5 gemörserte Korianderkörner
2 gemörserte Nelken
1 TL scharfen Senf
2 geschälte und klein geschnittene Knoblauchzehen
1 TL Honig
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 EL Sojasauce
6 EL Olivenöl

4 Schweinenackensteaks von allen Seiten mit der Marinade bestreichen, in einen luftdichten Behälter geben und über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Am nächsten Tag die Marinade etwas abtropfen lassen und die Steaks grillen

Dazu gab es 




Gemüsespieße

Ich habe mir in einem türkischen Supermarkt letztes Jahr Metallspieße gekauft (fürweniggeld). Die sind wirklich klasse, nur ein bisschen einölen, das Grillgut darauf stecken und es geht nach dem Grillen ganz leicht wieder abzuziehen. 

Für dieses Rezept habe ich Cocktailtomaten, grüne Paprika, rote Zwiebeln, Champignons und Kartoffelwürfel abwechselnd auf die Spieße gesteckt, mit Olivenöl eingepinselt und auf einer Grillplatte gegrillt.

So, das Wolkenfee Versuchslabor ist eröffnet. Ich mörsere und mariniere dann mal weiter.













 
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