Mittwoch, 17. November 2021

Marzipan-Mohn-Panna Cotta, ein weihnachtliches Dessert




Ich bin ja nicht so der Dessertfan. Aber zu Weihnachten gehört ein Dessert einfach dazu. Weihnachtsessen ohne Dessert ist kein Essen. Punkt.

Allerdings mag ich für das Dessert nicht ewig in der Küche stehen, es soll schnell gehen, möglichst bereits am Vortag fertigzustellen sein, optisch was hermachen und natürlich umwerfend lecker schmecken. Und auf Kalorien wird an Weihnachten nicht aufgepasst. 

Mein heutige Türchen des Adventsvorglühen Adventskalender der Rhein-Neckar-Blogger ist ein schnelles, ratz fatz fertig gestelltes, super leckeres süßes Weihnachtsdessert, was am Vortag zuzubereiten ist.




Ich präsentiere euch ganz stolz mein Weihnachtsdessert "Marzipan-Mohn-Panna Cotta".




Panna Cotta ist ein italienisches Dessert und heißt auf Deutsch "gekochte Sahne". Das sagt eigentlich schon alles. Sahne wird gekocht und in ein Dessert verwandelt.

Mit Sahne, Zucker und Gelatine sind die Grundzutaten immer gleich. Je nachdem, was man sonst noch zur Sahne dazu gibt, wird es frühlingshaft (z.B. Rhabarber), sommerlich (z.B. Pfirsich, Aprikosen) herbstlich (z.B. Nüsse, Äpfel) oder weihnachtlich.

Für die weihnachtliche Variante habe ich mir als Zutat Marzipan und Mohn ausgesucht. Wer Mohn nicht mag, lässt ihn einfach weg. Ich fand die Kombination super und zusammen mit den Sauerkirschen war es perfekt.





Marzipan-Mohn-Panna Cotta

4 Portionen

Die Marzipan-Mohn-Panna Cotta und die Sauerkirschen am Vortag zubereiten.

3 Blatt weiße Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
500 g Sahne und 40 g Vanillezucker in einen Kochtopf geben und kurz aufkochen. Unter leisem Köcheln 100 g Marzipanrohmasse darin auflösen lassen. Den Topf vom Herd ziehen und 3 EL Mohn unterrühren. Aus der Gelatine das Wasser ausdrücken und die Gelatine in der Sahnemischung auflösen lassen. 5 Minuten ruhen lassen. Die Masse in Förmchen füllen und über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen. 

Ein Glas Sauerkirschen in einen Kochtopf geben. Aufkochen lassen. 1 EL Stärke mit 1 EL kaltem Wasser anrühren und dazu geben. Kurz aufkochen lassen. Kalt werden lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. 

Kurz vor dem Servieren die Panna Cotta aus den Förmchen stürzen und mit den Sauerkirschen anrichten.


Bei dem Adventsvorglühen der Rhein-Neckar-Blogger hat das gestrige Türchen Andrea von Zucker im Salz geöffnet und uns schokoladige Weihnachts Cupcakes mitgebracht. 

Und ich hatte die Ehre mit meinem Rezept für ein leckeres Weihnachtsdessert das letzte Türchen für dieses Jahr zu öffnen.

Alle Blogposts zum Adventsvorglühen findet ihr auf unserem Gemeinschaftsblog der Rhein-Neckar-Blogger klick.

Habt eine schöne Adventszeit.

Dienstag, 9. November 2021

Kulinarische Geschenke aus der Küche, Gewürze, Salze, Essig und Öle selbstgemacht



Zu Weihnachten schenken wir uns in der Familie schon lange nichts mehr. Aber ein kleines mit Liebe selbstgemachtes Mitbringsel das muss sein.
Und irgendwie ist die Freude immer viel größer, als wenn man ein gekauftes Geschenk überreicht. 

Das heutige Türchen des Adventsvorglühen Adventskalender der Rhein-Neckar-Blogger darf ich öffnen. Und ich habe euch einen kulinarischen Geschenkkorb mitgebracht mit leckeren Geschenken aus der Küche zur Advents- und Weihnachtszeit.



Gewürze, Salze, Essig und aromatisierte Öle selbst zu machen geht ganz einfach. Man braucht nur die Zutaten und etwas Zeit und ein bisschen Weihnachtsdeko zum Verpacken. Viele der Zutaten hat man sowieso im Haushalt, so kann man dann auch mal auf die Schnelle ein oder zwei Geschenke aus der Küche Last Minute zubereiten. 


Und das ist alles in dem kulinarischen Geschenkkorb enthalten:

Wildgewürz
Currysalz
Steinpilzsalz
Rosensalz
Steinpilzchiliöl
Trüffelöl
Chiliöl
Himbeeressig
Salatkernemischung
Ingwer getrocknet

Als Verpackungsmaterial habe ich das genommen, was ich da hatte. Gläser, Bänder, Aufkleber, Miniklämmerchen und Chilischoten zum Verschönern.




Die Salze und Gewürze halten sich in Gläser abgefüllt und luftdicht verschlossen Monate.





Wildgewürz

etwas Muskatnuss frisch gerieben
10 Wacholderbeeren
1 TL Kakao
1/2 TL Zimt
1/2 TL Vanillezucker
5 Nelken
1 TL Meersalz oder Ursalz
2 TL schwarze Pfefferkörner
10 Pimentkörner
1 TL Senfkörner
1 TL Kümmel
1 getrocknete Chilischote
4 Kardamom
2 TL Majoran getrocknet
2 TL Thymian getrocknet
1 TL brauner Zucker

alles zu feinem Pulver mahlen, in ein Gläschen abfüllen und 1 Lorbeerblatt reinstecken.

Passt zu Gerichten mit Wild wie Wildgulasch. Aber auch zu Gulasch, Chili, Rotkraut, Sauerkraut, Eintöpfe etc.




Currysalz

Currypulver mit Meersalz mischen.

Passt in Salatdressings, Wokgerichte, Suppen etc.



Steinpilzsalz

10 g getrocknete Steinpilze in Mixer pulverisieren. Mit Meersalz mischen.

Passt zu Pilzsauce, Rezepten mit Pilzen, wie z.B. Omelett mit Pilzen, Pastasaucen etc.






Rosensalz

Rosa Steinsalz mit Rosenblüten (auch im Winter kann man noch im Freien Rosen finden oder man nimmt getrocknete Rosenblätter) und rosa Pfefferkörnern mischen. 

Passt zu Dressings, Suppen, Saucen etc.




Die Öle habe ich in je eine kleine 250 ml Flasche mit Verschluss abgefüllt. Auch Öle sind lange haltbar, wenn man sie dunkel und nicht zu warm lagert.


Steinpilzchiliöl

5 g getrocknete Steinpilze und 2 getrocknete Chilischoten in eine kleine Flasche geben und mit 200 ml Olivenöl auffüllen. Ca. 2-3 Wochen ziehen lassen. 

Passt zu Saucen, in selbstgemachte Aufstriche, zum Aromatisieren von Gerichten etc.



Trüffelöl

Trüffel in kleine Stücke schneiden (ich habe frischen Trüffel genommen, getrocknet klappt bestimmt auch), in eine kleine Flasche geben und mit 200 ml Olivenöl auffüllen. Ca. 2-3 Wochen ziehen lassen. 

Passt zu Saucen, in Suppen, zu Eiergerichten, Wokgerichten, über Pasta etc.




Chiliöl

1 Chilischote in eine kleine Flasche geben und mit 200 ml Olivenöl auffüllen. Ca. 2-3 Wochen ziehen lassen. 

Passt zu allem, was ein bisschen Kick braucht. Ich mag es sehr gerne über die Pizza geträufelt. Das habe ich mal in Frankreich kennengelernt.



Himbeeressig

30 Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt und aufgetaut) in eine kleine Flasche geben. Mit gutem Weißweinessig auffüllen und 2 Wochen durchziehen lassen. Dann abseihen und umfüllen. Der Essig muss die Beeren bedecken, sonst schimmelt es. Dunkel und nicht zu warm gelagert hält er auch Monate. 

Passt super im Dressing zu Salaten, wie Feldsalat etc.  




Salatkernemischung

3 EL Sonnenblumenkerne
3 EL Kürbiskerne
3 EL Pinienkerne
3 EL ungeschälter Sesam
3 EL Leinsamen

in einer Teflonpfanne verteilen und 5 Minuten ohne Öl rösten. In eine Schüssel füllen, rosa Beeren (roter Pfeffer) untermischen und abkühlen lassen. In ein Glas geben und mit Deckel schließen.

Passt als Topping über Salate und Suppen und ohne die rosa Beeren auch in Müsli oder Porridge.






Ingwer getrocknet

Eine Knolle Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Bei 40-60 Grad Ober- Unterhitze im Backofen trocknen. Dabei einen Kochlöffel in die Backofentür stecken, damit der Ofen einen Spalt offen bleibt und die Feuchtigkeit entweichen kann. Wenn der Ingwer trocken ist, ihn vollständig abkühlen lassen und luftdicht in ein Glas abfüllen. 

In Wokgerichte, Suppen und Saucen gegeben, schmeckt der Ingwer wie frisch.



Bei dem Adventsvorglühen der Rhein-Neckar-Blogger hat das gestrige Türchen Steffi von Zum Kaffee dazu geöffnet. Das morgige Türchen öffnet Marion von Unterfreundenblog. 

Alle Blogposts zum Adventsvorglühen findet ihr auf unserem Gemeinschaftsblog der Rhein-Neckar-Blogger. Klick auf das untere Foto.




Habt eine schöne Adventszeit.



Montag, 25. Oktober 2021

Vegane Leberwurst selbstgemacht



Versuch macht klug. Nach diesem Motto versuche ich momentan vegetarische und/oder vegane Ersatzprodukte selbst zu machen. Gar nicht so einfach ein Rezept zusammenzubasteln, was auch wirklich schmeckt. 

Zu kaufen gibt es ja heutzutage viele vegetarische oder vegane Ersatzprodukte für Wurst, Fleisch und Käse aber ich bin immer sehr misstrauisch, ob das auch wirklich gesund ist bei den Zutaten, die verarbeitet werden. 

Auf Käse könnte ich niemals verzichten, deshalb würde ich mich nie vegan ernähren. Aber vegetarisch, das geht ab und zu. Wobei die tierische Ernährung immer weniger und die vegetarische immer mehr wird. Das ist ein Prozess, der einfach passiert.


Leberwurst esse ich ab und zu immer noch sehr gerne. Aber das ist nichts für jeden Tag. Also habe ich mal ein bisschen rumgewerkelt mit vegetarischen Zutaten, die bei diesem Rezept hier doch tatsächlich vegan sind. Das habe ich eben erst gemerkt, als ich den Blogpost angefangen habe zu schreiben. Aus der vegetarischen Leberwurst wurde dann eine vegane. So schnell kann es gehen und plötzlich isst man vegan.

Die vegane Leberwurst schmeckt mir sehr gut, allerdings ist die Konsistenz eher etwas bröckelig und nicht cremig. Ist mir egal, man kann sie gut auf einer Scheibe Brot verteilen, das passt dann so.

Das Rezept ist auch ein tolles Geschenk aus der Küche Mitbringsel. 



Vegane Leberwurst

In einem Kochtopf 1,5 Liter Wasser mit 1 Tasse Grünkernschrot, Kräutersalz, Pfeffer aus der Mühle, 1 Lorbeerblatt und 1 TL Thymian verrühren. Aufkochen lassen und auf kleiner Hitze 5 Minuten köcheln lassen. Den Herd ausschalten und die Masse zugedeckt 15 Minuten nachziehen lassen.

1 Schuss Olivenöl (oder Gewürzöl, ich habe selbst hergestelltes Steinpilz-Chili-Öl verwendet), 2 EL Oregano, 2 EL Röstzwiebeln dazugeben und vermengen. Abschmecken und eventuell nachsalzen. In ein Glas mit Deckel abfüllen und kalt stellen.





 
/>