Dienstag, 8. Oktober 2019

Halloween Party und Kürbis-Taboulé im gruselig lustigen Kürbis

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Halloween steht vor der Tür. Wir Mädels von den Rhein-Neckar-Blogger haben schon mal vorgefeiert. Eine gruselige verweste Halloween Party.





Jeder Gast hat etwas mitgebracht, etwas zum Essen für das Halloween Buffet oder selbstgemachte Deko oder ein Getränk. 





Wie immer war es eine bunte Vielfalt, die super zusammen gepasst hat und ebenfalls wie immer war alles sehr sehr lecker. So langsam haben wir Übung im Feiern. 







Was wer gemacht hat und die entsprechenden Rezepte, Ideen und Anleitungen findet ihr auf den einzelnen Blogs klick der Rhein-Neckar-Blogger und auf unserem Gemeinschaftsblog. Beim Klick auf das untere Bild kommt ihr direkt zu den Beiträgen.



Ich wollte ein Rezept mit Kürbis zubereiten. Gruselig sollte der Kürbis sein und auch lustig und ich wollte einen Salat zubereiten und den Kürbis zum Servieren verwenden. 

Ich habe einen ganzen Kürbis mit Inhalt für unser Buffet mitgebracht. Das Rezept lässt sich gut am Vortag zubereiten, so dass am Tag der Halloween Party noch genug Zeit war, um mich zu stylen. Ich war übrigens eine Wahrsagerin.  

Taboulé habe ich noch nie ausprobiert und ich dachte, das passt bestimmt gut zum Kürbis. Hat es auch. Obwohl ich Couscous eigentlich nicht so gerne mag, diesen Salat fand ich super lecker. Das Taboulé bereitet man am besten am Vortag zu und lässt es im Kühlschrank über Nacht durchziehen. Dann entfalten sich die ganzen Gewürze erst so richtig.

Am nächsten Tag das Taboulé in den Kürbis füllen und servieren.



Kürbis-Taboulé im gruselig lustigen Kürbis

10 Personen für eine Party

1 großer Kürbis orangefarben
1 kleiner Hokkaidokürbis

Gemüse

Einen großen orangefarbenen Kürbis kaufen und nach Hause schleppen ;) Vom Kürbis den Deckel abschneiden. Den Kürbis aushöhlen, die Kerne entfernen und das Kürbisfleisch anderweitig verwenden. Ich habe Kürbissuppe daraus zubereitet. 

Jetzt fragt ihr euch sicher, warum ich den Kürbis nicht für das Taboulé verwendet habe. Ich liebe den Hokkaido Kürbis vom Geschmack her. Und außerdem ist das Kürbisfleisch des Hokkaido von der Farbe her intensiver. Mehr orange. Ideal für Fotos. Also habe ich das Taboulé mit Hokkaidokürbis zubereitet.

1 kleinen Hokkaidokürbis schälen (man kann die Schale mitessen aber für das Rezept wollte ich nur das Fruchtfleisch) und das Fruchtfleisch ganz klein schneiden. 

2 große Karotten schälen und ebenfalls ganz klein schneiden.

Kürbis-und Karottenwürfel in eine Schüssel geben und mit 1 TL Zimt, Salz, Pfeffer und 2 EL Olivenöl würzen. Das Gemüse gut mit dem Dressing vermengen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei 180 Grad Heißluft im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten garen bis das Gemüse bissfest ist.

1 große gelbe Paprika und 2 Stangen Staudensellerie klein schneiden und ebenfalls auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im Backofen ca. 15 Minuten bei 180 Grad bissfest garen.

Wer einen tollen Ofen hat macht die beiden Bleche parallel. Ich habe die Bleche nacheinander in den Ofen geschoben. Kann man, muss man aber nicht. Gleichzeitig ist natürlich effektiver.

Das Gemüse auf beiden Blechen abkühlen lassen und dann in eine große Schüssel geben.

Folgende Zutaten klein schneiden und dazu geben: 2 Frühlingszwiebeln, 1 Stück Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 7 Datteln und 1 großer Bund glatte Petersilie.

Couscous

Für den Couscous habe ich mich für ein Tim Mälzer Rezept entschieden und der Couscous war perfekt. 

2 EL Olivenöl und 1 EL Butter in einem Kochtopf erhitzen. 250 g Couscous einrieseln lassen und 1 Minute andünsten. 250 g Wasser dazu, salzen, 1x aufkochen, noch einen Schuss Wasser dazu und Deckel drauf. Vom Herd ziehen und zugedeckt 10 Minuten quellen lassen. Und ja, das passt, der Couscous ist etwas bröselig. Abkühlen lassen, mit einer Gabel auflockern und zu dem Gemüse geben.

Dressing

Für das Dressing 4 EL Walnussöl, 2 EL Olivenöl, 1 TL Dijonsenf, 1/2 TL Zimt, Salz, Pfeffer und den Saft von 1 Zitrone verquirlen. Probieren, wenn noch Säure fehlt nochmals den Saft von 1/2 bis 1 Zitrone unterrühren. Und 1 EL Ras el Hanout untermischen.

Ich dachte mir so, in den Taboulé-Salat muss noch ein BÄNG. Ras el Hanout wäre prima. Äh ja, also das war so: Ich dachte, ich hätte das Gewürz und dann merkte ich, ich habe das verwechselt mit Garam Masala. Das ist jetzt nicht so geschickt, indisch wollte ich das Taboulé nicht. Also habe ich aus meinen vorhandenen Gewürzen ein Ras el Hanout à la Wolkenfee gemörsert. Und tataaa passte perfekt.

Ras el Hanout selbst gemacht

In einen Mörser folgende Zutaten geben (als Körner oder als Pulver):
1/2 TL Kurkuma, 1/2 TL Koriander, 1/4 TL Piment, 1/2 getrocknete Chilischote, 1 Nelke, 1 Fingerspitze Lavendel, 1/4 TL Kreuzkümmel, 1 Prise Muskat, 1/2 Sternanis. Alles mörsern. Durch ein kleines Sieb durchdrücken, damit die festen Bestandteile zurück bleiben. Von dem Gewürz 1 EL zu dem Taboulé-Dressing geben und verquirlen.

Das Taboulé mit dem Dressing gut vermischen und durchziehen lassen, am besten über Nacht.

Wieso heißt das Rezept jetzt Taboulé und nicht Salat? Es ist angelehnt an die arabische Küche, dort wird der Salat mit Bulgur zubereitet. Was ein Taboulé ausmacht ist der Zitronensaft im Dressing und viel Petersilie. Am besten man nimmt einen großen Bund Blattpetersilie, wie man ihn in einem türkischen Supermarkt zu kaufen bekommt. Und die Petersilie unbedingt ganz klein schneiden. 



Gruselig lustiger Kürbis



Und jetzt zur Deko. Zur Kürbisdeko. Ich habe den Kürbis mit einem Gesicht bemalt. Dafür habe ich einen schwarzen wasserfesten Filzstift verwendet.




Dann habe ich kleine Plastikspinnen mit Heißkleber auf dem Kürbis verteilt. 

Den Kürbis und das Taboulé habe ich bereits am Vortag zubereitet. Das Taboulé soll gut durchziehen, damit sich die Gewürze entfalten können. Das Taboulé in den Kühlschrank stellen und den Kürbis über Nacht am besten draußen lagern. 

Am nächsten Tag das Taboulé in den Kürbis füllen und noch einige Spinnen als Gruselfaktor darauf verteilen, Deckel drauf und fertig.



Jetzt nur noch den Kürbis heil zum Buffet transportieren und die Halloween Party kann starten.




Gefeiert haben wir bei Susanne Pearl`s Harbor und sie hat sich selbst übertroffen. Die Dekoration, die sie gezaubert hat war umwerfend und das Essen ein Traum. Zu ihrer Halloweendeko gehts hier lang klick

Die Links zu den Posts der anderen Blogger setze ich euch noch hier rein, wenn sie veröffentlicht sind.

Schwarzes Baguette
Rezepte, Tischdeko und Partyideen für Halloween
No bake Chocolate Cheesecake mit Spinnennetz
Gefüllte Monsteraugen
Knusprige Giftschlangen

Sonntag, 6. Oktober 2019

Asiatischer Wok mit Gemüse und grüner Currypaste




Mit dem Wok koche ich sehr gerne. Es geht schnell, schmeckt lecker und ist durch das viele knackig gegarte Gemüse auch eine sehr gesunde Zubereitungsart.

Ich habe gerne Wokgerichte mit Huhn gekocht. Das wird jetzt weggelassen, fleischlose Ernährung sei Dank. Dann hüpft ein Huhn mehr auf dieser Welt herum und ich bin bei Wokgerichten auch ohne Fleisch glücklich. Es gibt so viele tolle Gemüse, je nach Jahreszeit frisch beim Bauernladen gekauft, da fehlt mir das Fleisch überhaupt nicht.



Bei Gemüse im  Wok fehlte mir immer noch ein bisschen der Pfiff. Ich verwende Sojasauce und nach Lust und Laune eine asiatische Sauce, wie Austernsauce, Chilisauce, Teriyakisauce, Fischsauce oder Hoi Sin Sauce. Aber irgendwie fehlte noch etwas.

Neulich war ich in einem Supermarkt mit einer riesig großen Auswahl an asiatischen Lebensmitteln. Da braucht man ewig, ehe man da durch ist. Ich gucke auch immer auf die Zutaten. Ist ja nicht so einfach, wenn man Saucen ohne Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe und mit wenig Zucker sucht.

Ich habe mich dann für eine grüne Currypaste entschieden. Mit grünem Chili, Sojaöl, Schalotten, Salz, Galgant, Zitronengras, Kreuzkümmelpulver, Korianderpulver, Pfeffer, Kurkuma. Das war es, das gab den Pfiff.

Wenn man die Zutaten im Mörser frisch zu Brei zerstampft, dann hat man eine selbstgemachte Paste. Das ist allerdings eine wahnsinnige Arbeit. Da mörsert mal schon so 1/2 Stunde vor sich hin. Und man braucht einen großen Mörser. Soll allerdings sehr meditativ sein und fördert den Armmuskelaufbau, habe ich mir sagen lassen ;). Also dazu bin ich zu faul und die gekaufte Paste war super.



Asiatischer Wok mit Gemüse und grüner Currypaste

1 Tasse Langkornreis 20 Minuten garen. In ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Gemüse nach Wahl klein schneiden. Ich habe verwendet: 5 Radieschen, 1/2 Fenchelknolle, 1 Karotte, 1 Stück Spitzkohl, 1 Stück Kohlrabi, Knoblauch, Ingwer, Chilischote, Zwiebel. Ich habe noch 1 TL Kapern dazu gegeben, das ist aber Geschmackssache.

Das Gemüse im Wok in Sonnenblumenöl oder Erdnussol oder Sesamöl anbraten. Fast gar braten und dann würzen mit: Grüne Currypaste, süße scharfe Asiasauce, Sojasauce, Sambal Olek, Menge jeweils nach Wunsch. Den Reis untermengen und servieren.


Montag, 30. September 2019

Gefüllte vegetarische Paprikaschoten mit Pinienkernen und Rosinen




Gefüllte Paprikaschoten mit Hackfleisch ist ein Lieblingsessen von mir. Hier das Originalrezept. Paprikaschoten vegetarisch gefüllt zu kochen war auch eine kleine Herausforderung. Aber mir ist auf Anhieb ein leckeres Rezept gelungen. Also keine 5 Versuche ;)




Ich habe ein superleckeres Rezept kreiert und das überzeugte sogar meinen Wolkenmann. 




Die Füllung besteht aus Schafskäse, Pinienkernen, Tomaten, Peperoni und Rosinen und schmeckt sehr sehr lecker.




Dazu gibt es Reis. 





Gefüllte vegetarische Paprikaschoten mit Pinienkernen und Rosinen

4 Personen

1 Tasse Langkornreis gar kochen, abgießen, kalt abspülen und etwas abkühlen lassen.

Für die Füllung

2 EL geröstete Pinienkerne, 6 getrocknete Tomaten, 2 Cocktailtomaten, 1/2 grüne scharfe Peperoni und 100 g Schafskäse klein schneiden. Mit 1 EL Rosinen, 6 EL gekochten Reis und 1 EL Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Von 3 Paprikaschoten die Deckel abschneiden und die Paprika entkernen. Eventuell den Boden begradigen, dabei aufpassen, dass man kein Loch in die Paprika schneidet.

Die Paprikaschoten mit der Füllung füllen und die Deckel wieder drauf setzen.

Für die Sauce

1 Dose gehackte Tomaten (400 g) mit Salz, Pfeffer, 2 TL Kräuter der Provence und 1 EL Tomatenmark mischen und auf dem Boden einer Auflaufform verteilen. Die Paprikaschoten auf die Tomatensauce setzen und die restliche Reisfüllung auf der Sauce verteilen. Ich habe noch 4 gefüllte Weinblätter dazu gegeben. Muss man aber nicht, sie waren übrig und mussten weg.

Die Auflaufform in den auf 180 Grad Umluft vorgeheizten Backofen geben und ca. 25 Minuten garen.

Bei diesem Rezept hat mir das Hackfleisch jetzt überhaupt nicht gefehlt. Ich fand diese vegetarische Füllung sogar noch besser als mit Hackfleisch.

Und auch am nächsten Tag im Backofen aufgewärmt schmecken die Paprikaschoten noch super. 



 
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