Freitag, 13. September 2019

Herbstdekoration Outdoor und Bunter Bohnen-Mais-Schafskäse-Salat





Der Herbst ist da und mit ihm kommt die Kürbiszeit. Ich stehe schon in den Startlöchern für die Herbstküche. Kürbissuppe, Kürbisflammkuchen und viele Rezepte mit Pilzen stehen auf meinem Kochplan. 

Und für die herbstliche Stimmung sorgt meine Deko mit Naturmaterialien. Outdoor auf dem Balkon habe ich mit Windlichtern, Kürbissen, Zapfen, Hagebutten und einem selbst genähten Kissen mit Steinbockmotiv dekoriert.



Ich zeige euch mal meine dekorierten Windlichter, ich denke, die Fotos sprechen für sich, da muss ich keine Anleitung dazu schreiben. 



Die Hagebutten und Tannenzapfen habe ich beim Nordic Walking in der Natur gesammelt, mit einem Rucksack auf dem Rücken, damit die Hände für die Stöcke frei bleiben. Die Kürbisse und Kerzen sind gekauft und die Windlichter habe ich schon einige Jahre.






Unser Balkon ist ziemlich groß, es steht ein Grill drauf, ein Tisch, 4 Stühle und eine Bank. Und diese Bank ist mein Lieblingsdekoplatz Outdoor. Sie wird je nach Jahreszeit mit neuen Kissen dekoriert. Die Kissenbezüge nähe ich immer selbst.



So wie dieses Kissen mit Steinbock. Den Stoff habe ich in einem Stoffladen im Allgäu gefunden und der musste sofort mit. Die Rückseite ist rot-weiß kariert, typisch alpenländisch halt.


Noch Herbstblumen in einen großen Korb eingepflanzt und fertig ist die Outdoor Herbstdekoration.




Mein momentaner Lieblingssalat ist ein gemischter Salat mit Kidneybohnen und Mais. Er ist schnell zubereitet und ich esse ihn gerne als Abendessen. Durch die Hülsenfrüchte wie Bohnen und Mais hält er lange satt und man braucht keine Kohlenhydrate wie Brot dazu. Er schmeckt pur super lecker.




Der Salat ist natürlich abwandelbar. Man kann gemischte frische Kräuter und Knoblauch, rote oder weiße Zwiebeln und noch anderes Gemüse untermischen, wie in Würfel geschnittene Paprikaschoten, grüne Bohnen, Erbsen, Fenchel, Karotten usw. 




Bunter Bohnen-Mais-Schafskäse-Salat

2 Personen als Hauptgericht, 4 Personen als Beilagensalat


1 Dose Kidneybohnen (Füllmenge 400 g) in ein Sieb geben, kalt abbrausen und abtropfen lassen. 1/2 Dose Mais (Füllmenge 340 g) abtropfen lassen. Beides in eine Salatschüssel geben. Folgende Zutaten dazu geben: 1 geputzte und klein geschnittene Frühlingszwiebel, 1/2 Bund in Röllchen geschnittenen Schnittlauch, 1/2 geschälte, entkernte und in Würfel geschnittene Salatgurke, 1 große Tomate entkernt und klein geschnitten, 1 Packung Schafskäse 200 g in Würfel geschnitten. Ein Dressing verquirlen aus Salz, Pfeffer, Saft von 1/2 Zitrone oder 1 EL Weissweinessig und 3 EL Olivenöl und unter den Salat mischen.




Donnerstag, 22. August 2019

Portobello im Kartoffelmantel mit Pfeffersauce, eine vegetarische Alternative für Rinderfilet




Auf der Suche nach leckeren vegetarischen Rezepten bin ich bei Hans Haas gelandet, dem ehemaligen Sternekoch vom Restaurant Tantris in München. Es gibt natürlich keine Rezepte von ihm online zu finden, aber ich habe einfach mal versucht sein Gericht, was ich ihm Fernsehen in einer Reportage gesehen hatte, nachzukochen. Portobello mit Kartoffelstreifen umwickelt und in der Pfanne gebraten. 




Auf der Suche nach einem vegetarischen Ersatzprodukt für Rinderfilet bin ich auf den Portobello-Pilz gestoßen. Portobello ist im Grunde ein riesiger Champignon mit einem kräftigen Geschmack aufgrund seiner Lamellenausbildung. Man kann ihn grillen oder braten und man denkt eher an Fleisch als an einen Pilz, weil er eine sehr knackige Textur hat. 

Es ist natürlich nicht der gleiche Geschmack wie Rinderfilet aber für mich ist das Gericht eine wirklich gelungene Alternative für Fleisch. Die Beilagen machen den Geschmack ja auch aus, und ich habe einfach meine geliebte Pfeffersauce, die ich immer zu Rinderfilet mache, zu dem Portobello serviert. Das passte hervorragend zusammen.




Portobello im Kartoffelmantel mit Pfeffersauce

Einen Portobello mit einem Stück Küchenpapier vorsichtig säubern. Nicht waschen.

2-3 große Kartoffeln schälen. Mit dem Sparschäler von den Kartoffeln dünne Scheiben abziehen. Den Portobello mit den Kartoffelscheiben umwickeln. 

Eine Eisenpfanne (oder Edelstahlpfanne, Teflon ist nicht so geeignet, weil der Kartoffelmantel schnell und kross angebraten werden muss, sonst hält die Ummantelung um den Pilz herum nicht) mit 3 EL Pflanzenöl oder Butterschmalz erhitzen. Den Pilz im Kartoffelmantel vorsichtig von allen Seiten anbraten.

Für die Pfeffersauce 1 Becher Creme fraiche erhitzen, nicht kochen lassen, und 1 EL grüne eingelegte Pfefferkörner darin erwärmen.

Sofort servieren, da der Portobello und der Kartoffelmantel sonst weich werden und das schmeckt dann nicht mehr.

Die Kartoffelscheiben nicht salzen, das habe ich getestet, das wird nix, da der Kartoffelmantel dann den Pilz nicht gut umschließt sondern aufweicht.

Ich habe das fertige Gericht beim Servieren mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Portobello habe ich nicht in den üblichen Supermärkten gefunden sondern in einem Bio-Markt. Vielleicht könnt ihr ihn auch auf dem Wochenmarkt kaufen.


Samstag, 17. August 2019

Ein provenzalischer Sommerabend, mein Gartenfest mit Rezepten wie in Südfrankreich, Forelle in Alufolie gegrillt, Ratatouille und Ofenkartoffeln mit Rosmarin




Ein Gartenfest mit netten Gästen, schönem Ambiente und leckerem Essen. Und ein kleiner Ausflug in die Provence und dazu muss man nicht in Urlaub fahren. Ich habe mir den Urlaub in Südfrankreich nach Hause geholt, in meinen Garten. Dazu noch ein tolles Sommerwetter, es hätte nicht besser sein können und abends Kerzenschein und eine laue Sommernacht. Und natürlich liebe Gäste, meine Bloggerfreundinnen von den Rhein-Neckar-Bloggern. Neugierig? Dann kommt mal mit.



Unser Rhein-Neckar-Blogger Stammtisch findet jeden Monat statt. Manchmal machen wir Events, ab und zu treffen wir uns in Restaurants oder Biergärten und immer öfter besuchen wir uns gegenseitig im persönlichen Umfeld, nämlich Zuhause. Zuhause bei den Bloggern sozusagen. Das ist einfach prima, weil man reden kann was man will, ohne dass jemand zuhören kann und, ganz wichtig, weil man essen kann, was man mag. 



Mittlerweile weiß ich ganz genau, dass es bei uns immer schmeckt und das kann man von vielen Restaurants nicht immer sagen. Wir sind halt Profis giggel.



An einem schönen heißen Sommerabend fand das monatliche Bloggertreffen bei mir statt. Im Wolkenfee Zuhause also. Und anders als sonst üblich habe ich vorab mitgeteilt, was ich als Hauptgericht gerne machen will, Forelle nämlich. Ich war mir nicht sicher, ob das jeder mag. War aber so, es musste also kein Plan B her, worüber ich mich sehr gefreut habe. Treffen wir uns bei einem Blogger zuhause, dann macht immer derjenige das Hauptgericht und zwei andere bringen jeweils die Vorspeise und das Dessert mit. Und wir sprechen uns nie ab und es hat bisher immer alles super zusammen gepasst. Das ist wie Magie, Bloggermagie ;)




Jetzt bin ich ja schon einige Zeit was den Haushalt angeht sehr auf Minimalismus reduziert, dass heißt die Zeiten der 50 Teller, 100 Bestecke und Schüssel und Tellerchen etc. sind vorbei. Ich hatte also kein Tafelgeschirr. Dafür aber eine riesengroße selbstgenähte Tischdecke aus einem vor Jahren in der Provence gekauften Stoff. Somit war mein Thema klar, ein Provenzalischer Sommerabend. Das Geschirr mit dem Goldrand ist 60 Jahre alt und stammt von meinen Eltern. Ich habe es schon immer sehr gemocht und es hat zu dem Abend perfekt gepasst. Besteck hatte ich, Gläser wurden noch dazu gekauft, kann man ja immer gebrauchen und für die restliche Deko wurde der Geschirrschrank und die Blumen der Natur verwendet. Fertig, es kann losgehen.



Eine extra Station für Brot und Getränke ist immer sehr entspannend für den Gastgeber. Gläser, Weinkühler mit Eis, Brot, Brett und Messer zum Schneiden steht dann nicht auf dem Esstisch und man hat Platz zum Brot und Getränke servieren.


Für mich gehört zu einem französischen provenzalischen Abend ein kleines Amuse Geule, das heißt eine Kleinigkeit zum Essen, bevor es mit der Vorspeise los geht. 




Baguette, selbstgemachte Lavendel-Kräuterbutter und zweierlei Paté. Zum ersten Hunger stillen genau richtig. Dazu passte natürlich, war ja klar, die mitgebrachte Vorspeise von Steffi perfekt. Kleine Spieße mit Wassermelone und Feta und Spieße mit Melone und Schinken mit Heidelbeeren on top.




Als Getränke gab es Wasser, Wein und Cidre, den französischen herben Apfelwein.

Mein Hauptgericht Forelle in der Alufolie hatte ich bereits vorbereitet und die Päckchen mussten nur noch auf den Grill.

Nun ist ja Alufolie nicht sehr umweltfreundlich. Aber ich liebe Forelle in der Folie gegrillt. Ich mag es das Päckchen aufzumachen und den Duft einzuatmen. Und es ist nicht sehr angenehm, wenn im Hochsommer Fisch in die Mülltonne kommt brrr. Die Forelle kann man auf der Folie essen, danach zusammen knüllen und ab in die Tonne. 

Forelle in der Folie gegrillt

Ein Stück Alufolie zuschneiden und mit Ö einpinseln. Drauf eine geputzte Forelle legen und diese mit Salz und Pfeffer innen einreiben. Füllen mit Butterstückchen, 3 Zitronenscheiben, Basilikum oder verschiedenen frischen Kräutern und Lavendel. Die Alufolie zu einem Päckchen verschließen und darauf achten, dass kein Saft austreten kann. Auf dem vorgeheizten Grill mit geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten grillen. Ich mache immer ein Päckchen auf und schaue, ob sich das Fischfleisch leicht von den Gräten lösen lässt, dann ist der Fisch gar. Den Fisch in der Alufolie servieren.

Dazu gab es

Ofenkartoffeln mit Rosmarin

Kleine Kartoffeln mit Schale gewaschen und getrocknet mit Öl einreiben, salzen und pfeffern und mit Rosmarin auf einem Backblech verteilen. Bei 180 Grad ca. 25 Minuten garen, bis die Kartoffeln gar sind. 

und 

Ratatouille

1 EL Olivenöl in einem Bräter erhitzen. 1 klein gewürfelte Zwiebel und 2 Knoblauchzehen klein geschnitten darin anschwitzen. Gewürfeltes Gemüse dazu geben, wie Tomaten, Auberginen, Zucchini, Paprika, dazu frische Kräuter klein gezupft wie Majoran, Thymian, Oregano, Lavendel und ca. 40 Minuten köcheln lassen, bis die Konsistenz der Gemüse noch bissfest ist. 





Zum Dessert gab es Kirschcrumble mit Quark und Streuseln im Glas von Andrea. So lecker und als Mitbringsel auch super zu transportieren so im stylischen Korb.





Es war so schön und ich habe es natürlich wie immer, wenn man Gäste bewirtet, total unterschätzt. Diesmal war es die Treppe. Mein Hintern hat sich noch tagelang gefreut über die sportliche Trainingseinheit. 100 mal die Treppe rauf und runter laufen, das hat was. Die Kalorien waren jedenfalls locker abtrainiert. Es war mir eine Ehre, es war ein wunderschöner Sommerabend und das schreit nach Wiederholung. Wie gut dass der Sommer jedes Jahr wieder kommt.



Für diesen Blogpost habe ich etwas gemacht, was ich noch nie getan habe. Ich habe fremde Fotos verwendet. Tausend Dank an Jessica vom Blog Lecker macht Süchtig, dass ich deine tollen Bilder verwenden durfte. Als Gastgeber fehlte einfach die Zeit, um Fotos zu machen. Und besser hätte ich es nie gekonnt. 
Die Fotos sind so schön, einfach perfekt und zu schade, um auf der Festplatte zu vergammeln. Deshalb zeige ich sie euch gerne. 

Foto 1, Foto 2 rechts, Foto 6 rechts, Foto 8, Foto 9 links, Foto 11 rechts, Foto 12-17 copyright Jessica

Alle Fotos sind übrigens unbearbeitet, auch meine. Ich fand sie so perfekt. 




 
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