Sonntag, 11. November 2018

Herzhafte Waffeln mit Meerrettich, Lachs, Keta-Kaviar und Fenchelsalat



Mein Silvesteressen 2018 steht fest. Ich bereite Waffeln zu mit Meerrettich, Lachs, Keta-Kaviar und Fenchelsalat. Was hier so unspektakulär klingt, ist ein einfach zuzubereitendes Rezept mit minimalem Aufwand und maximaler Wirkung. 

Die Waffeln passen sowohl zu rustikalen Gerichten, wie einem Eintopf, als auch, wie hier auf edel gemacht, zu Lachs und Keta-Kaviar. Der Fenchelsalat toppt das Rezept optimal. 

Unbedingt nachmachen, es lohnt sich.



Herzhafte Waffeln mit Meerrettich, Lachs, Keta-Kaviar und Fenchelsalat

4 Personen

Für den Fenchelsalat:

1 Fenchel putzen, waschen und in feine Streifen schneiden oder hobeln. 
Dressing herstellen aus 3 EL Buttermilch, 1 TL Sahnemeerrettich, 2 EL Weissweinessig, 1 TL Zucker, Salz und Pfeffer. 3 EL Olivenöl unterschlagen. Je 3 Stiele Dill und glatte Petersilie klein hacken und untermischen. Den Fenchel mit dem Dressing vermischen und ziehen lassen.

Für die Waffeln:

3 Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee steif schlagen.
3 Eigelb, 100 g weiche Butter und 1 EL Sahnemeerrettich cremig rühren. 250 g Mehl mit 1 TL Backpulver mischen und mit 250 ml Buttermilch unter die Masse rühren. Klein gehackten frischen Dill, Menge nach Wunsch, dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Eischnee unterheben.

Mit einem Waffeleisen nacheinander ca. 8 Waffeln backen.

Waffeln mit Fenchelsalat, geräuchertem Lachs und Keta-Kaviar anrichten.

Die Waffeln lassen sich super einfrieren. Zum Erwärmen einfach tiefgefroren ca. 1 Minute in die Mikrowelle geben oder im Backofen auf Backpapier erwärmen.

Wenn ich das Rezept zubereite, mache ich immer viel mehr Waffeln und friere sie ein. Die Waffeln schmecken solo sehr gut oder mit einen Klecks Schmand oder Creme fraiche. Sie passen auch super zu Suppe oder Eintopf.


Sonntag, 28. Oktober 2018

Kanarische Kartoffeln, Papas Arrugadas und Mojo Rojo




Jetzt aber mal noch ganz schnell ein leckeres Rezept posten, was die allerletzten Sonnenstrahlen im Oktober einfängt. War das nicht ein wahnsinnig toller Oktober? Hat sich angefühlt wie Sommer und deshalb passt das Rezept, was ich ungelogen schon seit Jahren bloggen will, perfekt noch rein in die letzten Oktobertage.



Die kanarischen Kartoffeln, oder wie sie auf den kanarischen Inseln heißen Papas Arrugadas werden mit einer Salzkruste zubereitet und werden auch Runzelkartoffeln genannt. Wenn ihr sie zubereitet werdet ihr wissen warum. Sie runzeln sich nämlich durch die Salzschicht, wenn sie langsam das Wasser verlieren und trocknen. 

Es gibt sie auf den kanarischen Inseln wirklich in jedem Lokal. Und irgendwie muss ich beim Essen der Papas Arrugadas immer an einen Urlaub auf Fuerteventura denken, schon Jahre her, den ersten Urlaub überhaupt mit meinem Wolkenmann. 


Die Kartoffeln haben wir fast jeden Tag gegessen. Mit Mojo Rojo oder Mojo Verde. Das sind Saucen in rot und grün. Die grüne mag ich nicht so gerne, deshalb gibt es kein Rezept. Einfach googeln, es gibt viele Varationen im Netz.

Wie gut, dass man kulinarische Erinnerungen so einfach mit einem Rezept mitnehmen kann und dann zack ist man wieder dort, an einem schönen Urlaubsort in schönen Momenten der Erinnerung. 




Kanarische Kartoffeln oder Papas Arrugadas mit Sauce Mojo Rojo

1 Liter Wasser zusammen mit 250 g grobem Meersalz in einen Kochtopf geben. 800 g kleine Kartoffeln mit Schale dazu geben.
20 Minuten gar kochen bei halb geschlossenem Deckel.
Nass auf ein Backblech geben und sofort im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 15 Minuten trocknen lassen. Den Ofen auf 80 Grad zurück schalten und weitere 10 Minuten trocknen lassen, bis sich eine Salzkruste bildet und die Kartoffeln runzelig werden.

Das Rezept kann man super vorbereiten, die Kartoffeln lassen sich im Backofen erwärmen.

Kanarische Sauce Mojo Rojo

Für die typische rote kanarische Sauce gibt es viele Rezepte. Ich habe ein Rezept selbst komponiert mit roter Paprika, die eigentlich typischerweise nicht in die Sauce gehört. Mir schmeckt sie so aber viel besser.

Folgende Zutaten in einen Mixer geben: 100 ml Olivenöl, 2 EL Weissweinessig, 1 frische entkernte und klein geschnittene Chilischote, 2 rote Paprikaschoten geputzt und klein geschnitten, 4 Knoblauchzehen putzen und klein schneiden, 1 TL Paprikapulver edelsüß, 1 TL Kreuzkümmel, 1 EL Tomatenmark. Alle Zutaten mixen und eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Sollte die Sauce zu dick sein, kann man etwas Wasser untermischen, ist sie zu dünn etwas Toastbrot. Meine war perfekt. Die Sauce im Kühlschrank 1 Stunde ziehen lassen.

Alles zusammen servieren. Das Rezept eignet sich auch ganz prima zum Vorbereiten als Partyrezept.


Sonntag, 30. September 2018

Herbstlicher Flammkuchen mit Ziegenkäse, Birne und roten Zwiebeln




Flammkuchen geht bei uns immer. Ich bereite ihn auch gerne zu, das entspannt mich so schön. Genauso wie eine Gassirunde mit meinem Hund. Boah das nenne ich jetzt aber eine sensationelle Überleitung. Denn ich habe mal wieder Jim fotografiert, so langsam wird er ein Hundemodel, so still wie er stehen bleibt. Fast so, als würde es ihm Spaß machen. Ich nehme euch mal mit auf eine kurze Gassirunde und danach gibt es leckeren Flammkuchen.







Ich habe mich für einen herbstlichen Flammkuchen entschieden, mit Birne und Ziegenkäse von der Rolle. Walnüsse würden den Flammkuchen noch perfekter machen, aber leider verträgt die mein Wolkenmann nicht. Also habe ich sie weggelassen. 




Herbstlicher Flammkuchen mit Ziegenkäse, Birnen und roten Zwiebeln


für 4 große Flammkuchen

Für den Hefeteig:

500 g Mehl, 1 TL Salz, 1 Päckchen Trockenhefe, 1/2 TL Zucker und 8 EL Olivenöl zu einem Hefeteig kneten.
Dabei nach und nach ca. 200 ml kaltes Wasser dazugeben, bis der Teig eine gute Konsistenz hat.

Den Teig an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. 

Einen Pizzastein auf den Gitterrost des Backofens legen und den Ofen auf 250 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. 


Für die Sauce:

1 Becher Schmand mit 1 Ei, Salz, Pfeffer und frisch gemahlener Muskatnuss vermischen.

Für die Zutaten:

1 Birne halbieren, entkernen und mit Schale in Scheiben schneiden
1 Ziegenrolle in Scheiben schneiden
1 rote Zwiebel schälen, halbieren und in Streifen schneiden
2 Bund Frühlingszwiebeln klein schneiden

Den Teig durchkneten und in 4 Stücke teilen. Ein Teigteil dünn ausrollen und auf ein Stück Backpapier legen. Mit der Sauce bestreichen und mit den Zutaten belegen. Wer mag gibt noch eine handvoll Walnüsse auf den Teig. Den Ziegenkäse mit Honig beträufeln, dann karamellisiert er so schön.

Den Flammkuchen mit dem Backpapier auf den heißen Pizzastein legen und ca. 8-12 Minuten knusprig backen. Mit den restlichen Teigteilen genauso verfahren.






 
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