Mittwoch, 14. April 2021

Pasta alla Norma



Keine Lust zu kochen und das über Monate? Dass mir das mal passieren könnte hätte ich nie gedacht. Es ist aber so. Vielleicht liegt es an diesen ewig kalten Temperaturen seit Monaten. Ich habe das Gefühl ich bin seit Januar dauermüde und irgendwie hat diese Kälte kein Ende. Über das böse Virus mit C müssen wir erst gar nicht sprechen, das nervt zusätzlich und zwar ganz ganz arg.


Ich rappel mich jetzt mal ganz energisch aus meinem Bloggertief raus und tataaa poste ein Rezept, was nach wärmeren Temperaturen klingt. 

Es ist ein italienischer Klassiker. Das Rezept wollte ich schon ewig mal bloggen aber irgendwie hab ich es immer vergessen.

Pasta geht ja bei mir immer. Ich könnte ohne Pasta nicht leben. Kartoffeln, Reis, Quinoa, Hirse und alle anderen Körner auf die kann ich notfalls verzichten. Aber auf Nudeln verzichten, näääää das geht gar nicht.

Aus diesem Grund geht Pasta bei mir im Vorratsschrank niemals aus, genauso wie selbstgemachte Tomatensauce im Tiefkühler und Parmesan im Kühlschrank. Dazu gutes Olivenöl, Salz und Pfeffer frisch aus der Mühle und frisches Basilikum. Mehr brauche ich nicht, um zu überleben. Und zwar die Kälte und C. Das gute daran? Beides ist begrenzt und irgendwann vorbei. Aber meine Pastaliebe, die bleibt für immer. Da bin ich mir ganz sicher.

 


Pasta alla Norma



Diese Pasta wurde einer Legende nach 1831 zur Feier der Premiere von Vicenzo Bellinis Oper Norma in Mailand kreiert. In einem sizilianischen Gasthaus in Catania.

Im Originalrezept wird Ricotta salata über das Gericht gegeben. Da ich diesen sizilianischen Schafskäse nicht bekommen habe und auf normalen Schafskäse keine Lust hatte, habe ich Parmesan verwendet. Passte sehr gut.

Eine Aubergine in längliche Streifen schneiden und in Olivenöl anbraten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Über eine selbst gekochte Tomatensauce mit viel Basilikum geben, mit geriebenem Parmesan bestreuen und zu Spaghetti oder Pasta nach Wahl servieren.

Das ist es schon und das Rezept schmeckt wirklich sehr nach Urlaub im Süden.




Samstag, 6. März 2021

Ostern im Körbchen mit Pancakes, Orangen-Ingwer-Marmelade, Karottendip, Paprikadip und Minihasen aus Holzkugeln


Was macht ihr dieses Jahr an Ostern? Urlaub fällt aus aus Gründen, also feiern wir Zuhause. Wir packen ein kleines Körbchen mit allerlei Selbstgebackenem, Gebasteltem und feinen Leckereien zum Verschenken oder selbst genießen.


Wir Rhein-Neckar-Blogger feiern "Ostern im Körbchen" und haben tolle Ideen für euch mitgebracht. 

Alle Beiträge findet ihr wie immer auf unserer Gemeinschaftsseite 



Ich habe ein kleines Osterfrühstück ins Körbchen gepackt. Zum jemanden eine Freude machen oder zum selbst genießen. Bei schönem Wetter kann man das Körbchen zum Picknicken ins Freie mitnehmen.




Ich habe Pancakes gebacken, dazu gibt es eine umwerfende Orangen-Ingwer-Marmelade, einen süßen Dip mit Karotten und einen herzhaften Dip mit Paprika, hart gekochte Eier mit gemaltem Gesicht und kleine Minihasen aus Holzkugeln.



Pancakes

4 Personen

2 Eier mit 2 EL Zucker und 1 Prise Salz schaumig schlagen. 
37 ml Pflanzenöl und 150 ml Milch kurz unterrühren.
150 g Mehl mit 1/2 Päckchen Backpulver mischen und nach und nach unterrühren.
Aus dem Teig in Pflanzenöl kleine Pancakes ausbacken.
Die Pancakes schmecken warm und kalt. 




Orangen-Ingwer-Marmelade

4 Gläser

6 Bio Orangen waschen und die Schale dünn abschneiden. Die Schale in feine Streifen schneiden. Die Orangen abschälen und das Fruchtfleisch klein schneiden. 20 g frischer Ingwer schälen und klein schneiden.

Von dem Orangenfruchtfleisch 500 g abwiegen und mit dem Ingwer und 500 g Gelierzucker 2 plus 1 mischen. In einem großen Kochtopf unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. 4 Minuten sprudelnd kochen, dann in sterilisierte Gläser abfüllen. Deckel drauf und abkühlen lassen.




Karottendip

1 kleines Glas ca. 160 ml

2 EL Creme fraiche und 2 EL saure Sahne vermischen.
1 kleine Karotte schälen und grob raspeln und mit 2 Fingerspitzen voll gehobelte Mandeln untermischen.
Mit 1 EL Löwenzahnhonig (oder Honig) verrühren. Mit 1 Msp Schokoladenpfeffer (oder mit Pfeffer und 1 Msp Kakao) würzen.
In ein kleines Glas mit Deckel füllen und kalt stellen.




Paprikadip

1 kleines Glas ca. 160 ml

2 EL Creme fraiche und 2 EL saure Sahne vermischen.
1/2 rote Paprika waschen, entkernen und fein würfeln.
2 Zweige Basilikum waschen, trocken schütteln und in Streifen schneiden.
1 Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
Alles vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
In ein kleines Glas mit Deckel füllen und kalt stellen.




Minihasen aus Holzkugeln


kleine Holzkugeln
Basteldraht in silber
Glanzpapier in gold
kleine Styroporkugeln
Bastelkleber

Eine kleine Kugel auf eine größere Holzkugel kleben. Aus Basteldraht Ohren formen und in die obere Kugel reinstecken. Oder aus Glanzpapier Ohren ausschneiden und in der oberen Kugel befestigen. Die Styroporkugel an der unteren Holzkugel als Häschenschwanz aufkleben.




Schaut mal auf unserer Gemeinschaftsseite vorbei. Dort findet ihr alle Beiträge für Ostern im Körbchen. Beim Klick auf das untere Foto kommt ihr direkt dorthin.


Oder hüpft direkt auf die Blogs von


Eine schöne Vorosterzeit und viel Spaß bei der Planung 



Mittwoch, 13. Januar 2021

Gefüllte Paprikaschoten aus dem Römertopf

 


Ich kann es gar nicht mehr zählen, wie oft es mir schon passiert ist. Oft, oft oft. Ich koche was und will es gar nicht bloggen. Und während des Kochens denke ich "Och, das wird jetzt aber gut". Und dann, Winter, kein Tageslicht in der Küche, welches für Fotos geeignet wäre, keine Zeit mitten im Kochen das unfertige Gericht rumzuschleppen an einen fotogenen Platz oder zu heiß oder zu schwer zum Rumschleppen usw. 

Die letzte Rettung Handyfoto, Handyfoto geht immer. Ich koche das Gericht dann Wochen später nochmals, um es zu fotografieren und nochmals zu essen natürlich. Aber manchmal hab ich dazu einfach keine Lust. Das Rezept soll aber auf den Blog, weil Römertopf Rezepte, neue Rubrik, siehe in der Seitenleiste rechts unter Labels.

Also es gibt ein mega Rezept und Handyfotos. Hmpf. Hätten wir nicht drüber gesprochen es hätte niemand gemerkt gelle ;)


Das geniale an dem Rezept ist mein Blitzeinfall die Paprika in Dressierringe zu stellen. Die blöden Paprikaschoten fallen immer um, weil sie keinen Halt haben. Es hat super geklappt. Gefüllte Paprikaschoten werden im Römertopf klasse, sie bleiben saftig und das Hackfleisch trocknet an der Oberfläche nicht aus.



Gefüllte Paprikaschoten aus dem Römertopf

Für 6 gefüllte Paprika 

Den Römertopf 20 Minuten wässern. 

3 Zwiebeln schälen und klein würfeln. 1 handvoll Petersilie waschen und klein schneiden.

Die Hälfte der Zwiebelwürfel in 3 EL Olivenöl anbraten bis sie weich sind und dann in eine große Schüssel füllen. Etwas abkühlen lassen und 2 EL der klein geschnittenen Petersilie, 1 Ei und 500 g Rinderhack dazu geben. Würzen mit Salz, Pfeffer, Piment d`Espelette (oder Chilipulver) und scharfem Paprikapulver. Die Masse zu einer homogenen Hackfleischmasse durchkneten.

Die restlichen Zwiebelwürfel in 1 EL Olivenöl und 1 EL Butter andünsten. 1 EL Tomatenmark und 1 EL Mehl darin anschwitzen lassen. Mit einem Schuss Rotwein ablöschen und verkochen lassen. 2x wieder holen. 1 Dose Dosentomaten dazu (425 ml) und 1/2 Dose Wasser. Mit Zucker, Salz, Pfeffer, Piment d`Espelette und geräuchertem Paprikapulver (oder Paprikapulver süß) würzen. Die Sauce ca. 3 Minuten köcheln lassen. Die restliche Petersilie untermischen.

Von den 6 Paprikaschoten den Deckel abschneiden und die Paprika entkernen. Mit der Hackfleischfüllung füllen und den Paprikadeckel darauf setzen. Die Sauce in den Römertopf füllen und 3 Dressierringe rein stellen. Die Paprikaschoten darauf setzen, so dass sie stehen bleiben. Den Römertopf mit Deckel in den kalten Backofen schieben und bei 180 Grad Umluft ca. 70 Minuten garen. Dazu Reis servieren.

Bei mehreren Personen die Zutaten hochrechnen. Im Römertopf ist noch genug Platz, um eine große Familie satt zu bekommen.


 
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