Mittwoch, 7. Februar 2024

Lustige Faschings-Berliner ganz einfach im Ofen selbst gebacken

 



Ahoi, Helau, Alaaf, es ist mal wieder soweit. Die Karnevalszeit beginnt und ich habe euch noch schnell ein Rezept für Berliner aus dem Ofen mit lustiger Dekoration mitgebracht. Die Berliner vom Bäcker werden von Jahr zu Jahr teurer, da lohnt es sich, sie selbst herzustellen. Da sie nicht frittiert sind haben sie auch weniger Kalorien und das beste daran, ihr könnt sie nach Lust und Laune dekorieren. Sie halten sich gut bis zum nächsten Tag, wenn dann noch was übrig sein sollte, ehe unwahrscheinlich :)


Lustige Faschings-Berliner aus dem Ofen

ca. 10 Stück

1 frische Hefe mit 1 TL Zucker und 1 EL lauwarmer Milch glatt rühren. 1 EL Mehl dazu geben und verrühren. 10 Minuten stehen lassen, bis sich der Teig vergrößert hat.

300 ml Milch mit 100 g Butter erwärmen, bis sich die Butter aufgelöst hat. Handwarm abkühlen lassen.

600 g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 100 g Zucker, die Hefemischung, die Milch-Butter-Mischung, 1 Prise Salz und 3 Eigelb verkneten, bis ein etwas feuchter homogener Teig entstanden ist.

Abgedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

1 Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig ca. 10 Kugeln formen und mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen. Ca. 20 Minuten gehen lassen. 
In den auf 180 Grad Umluft vorgeheizten Backofen geben und ca. 12-15 Minuten backen.
Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Berliner mit wenig flüssiger Butter bestreichen. Puderzucker darüber stäuben. Die Berliner etwas abkühlen lassen und mit Marmelade füllen. 

Ich habe Kirschmarmelade und Pflaumenmus verwendet. Die Marmelade in einen Spritzbeutel mit einer etwas längeren Tülle füllen und in die Berliner stechen. 

Für die Dekoration kleine Faschingshüte basteln, Zuckeraugen mit Wasser bestreichen und auf die Berliner kleben. Die Berliner nochmals kräftig mit Puderzucker bestäuben und genießen.



Mittwoch, 27. Dezember 2023

Gebackene Glücksschweine zu Silvester

 



Bei uns ist immer ein bisschen Party. Wir Rhein-Neckar-Blogger feiern zum Jahreswechsel ein glitzerndes Online Event mit leckeren Rezepten und Ideen rund um Silvester.




Holt schon mal euer schönstes Partyoutfit aus dem Schrank und lasst euch von unseren Blogbeiträgen inspirieren. Let`s have a party tonight.



Neues Jahr, Neues Glück und ganz viel Schwein wünsche ich euch für 2024. Und ich habe euch kleine gebackene Glücksschweine mitgebracht.
Sind die nicht niedlich? Und lecker sind sie auch. 

Der Teig ist ein Quark-Öl-Teig ohne Ei, der lange saftig bleibt. Die Glücksschweine kann man super bereits am Tag vor Silvester zubereiten.
Sie schmecken am nächsten Tag noch wie frisch gebacken.
 

Gebackene Glücksschweine zu Silvester

10 Stück

500 g Magerquark, 6 EL Milch, 6 EL Olivenöl oder Pflanzenöl und eine Prise Salz und Zucker verrühren. 300 g Mehl und 3 TL Backpulver nach und nach unterrühren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.

Mit einem runden Ausstecher, ca. 8 cm Durchmesser, die Kreise für die Schweinchenköpfe ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 

Für die Nase einen kleineren Kreis ausstechen, eine Seite mit Wasser befeuchten und auf den Schweinchenkopf sanft andrücken. Mit einem Holzstäbchen 2 Nasenlöcher in die Nase stechen.

Für die Ohren einen weiteren kleinen Kreis ausstechen, diesen halbieren, die Hälften ebenfalls anfeuchten und auf dem Schweinchenkopf als Ohren andrücken, dabei die Ohren etwas abstehen lassen.

Das Backblech in den auf 175 Grad Ober-Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorgeheizten Backofen schieben und ca. 20 Minuten backen.

Die Glücksschweine auskühlen lassen, Zuckeraugen mit Wasser befeuchten und als Augen auf den Glücksschweinchen anbringen.




Alle Rezepte für das Silvesterevent der Rhein-Neckar-Blogger findet ihr auf unserem Gemeinschaftsblog. Klick auf das obere Foto.

Und auf unseren Blogs


Rutsch gut rein ins neue Jahr 2024.

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Rheinischer Sauerbraten mit Pumpernickel, Rosinen und hausgemachten Serviettenknödeln



in der Winterzeit und ganz besonders in der Weihnachtszeit esse ich gerne deftige Hausmannskost. Vielleicht geht es euch ja auch so. Dann hätte ich da ein klassisches Sauerbraten Rezept mit selbst gemachten Serviettenknödel für euch.

Die Serviettenknödel sind ein Alfred Biolek Rezept und ich mache sie schon Jahre genau so. Nur haben sie es nie auf den Blog geschafft, aber jetzt.


Serviettenknödel

4 Weizenbrötchen in Würfel schneiden und mit 1/2 Liter Milch, 1 Eidotter und 1 ganzen Ei vermischen. 50 g Butter zerlaufen lassen und untermengen. Mit Salz abschmecken und 15 Minuten stehen lassen.

100 g Mehl hinzufügen und die Masse gut durchkneten.

Eine saubere Serviette oder Küchenhandtuch nass machen, den Teig darauf verteilen und zu einer Rolle formen. An beiden Enden mit einem Faden verschnüren.

Wasser in einem großen, möglichst länglichen, Kochtopf zum Kochen bringen und salzen. Quer über den Kochtopf einen Kochlöffel legen und die Knödelrolle mit den Bindfäden so daran befestigen, dass sie frei im Kochwasser hängt. 30 Minuten auf geringer Hitze leise ziehen lassen. 

Man kann den Teig auch in ein ausgebuttertes Stück Alufolie legen und zu einer verschlossenen Rolle formen. Dann in das Wasser legen und leise ziehen lassen. Ich finde aber, dass der Knödel dann nicht so fluffig wird.

Die fertig gekochte Knödelrolle aus dem Kochtopf heben und auswickeln. Die Knödel mit einem dünnen Zwirnsfaden in Scheiben schneiden. Dazu einen langen Faden um beide Zeigefinger wickeln. Nicht mit einem Messer schneiden, sonst fallen die Knödel zusammen.

Was auch noch sehr gut schmeckt ist, wenn man in die Knödelmasse klein gewürfelten Speck untermengt. Das ergibt dann Speckknödel.

Ich kaufe den Sauerbraten bereits fertig eingelegt und mariniert bei meinem Metzger. Wenn ihr den Sauerbraten selbst marinieren wollt, dann habe ich hier das klassische Rezept dafür. Das Rezept zum Marinieren von Sauerbraten ist aus dem Kochbuch "Omas Leibgerichte" vom Parragon Verlag. Die Zubereitung des Sauerbratens ist mein Rezept.

Rheinischer Sauerbraten

8 Personen oder 4 Personen zum 2x Essen

Für die Marinade

750 ml trockener Rotwein
250 ml Rotweinessig
250 ml Wasser
2 große Zwiebeln geschält und in Ringe geschnitten
1 Bund Suppengrün klein geschnitten
2 Lorbeerblätter, 2 Nelken, 1 TL Senfkörner, 1 TL schwarze Pfefferkörner
1 TL Wacholderbeeren leicht zerdrückt, 3 Pimentkörner

Alle Zutaten in einem Kochtopf kurz aufkochen und abkühlen lassen.

2 kg magerer Rinderschmorbraten mit der Marinade begießen. Das Fleisch muss mit der Marinade bedeckt sein. Die Schüssel luftdicht verschließen, am besten nehmt ihr einen Kochtopf. Bis zu 1 Woche, mindestens aber 2 Tage an einen kühlen Ort stellen. Dabei das Fleisch mehrmals in der Marinade wenden und aufpassen, dass es gut bedeckt bleibt. 

Für die Zubereitung

Ihr könnt die Marinade durch ein Sieb in eine Schüssel abgießen und das Gemüse und die Gewürze für die Sauce weiterverwenden. Da ich ja fertig marinierten Sauerbraten nehme, verwende ich die marinierten Gemüse und Gewürze nicht weiter, sondern putze und schneide 1 Zwiebel und Suppengrün wie 1 Karotte, ein Stück Sellerie und etwas Lauch klein und benutze frische Gewürze. 

Sauerbraten
Butterschmalz
klein geschnittenes Suppengrün
1 klein gewürfelte Zwiebel
2 Stängel Petersilie
750 ml Rotwein
1 Lorbeerblatt, 2 Nelken, 1 TL Senfkörner, 3 Wacholderbeeren, 2 Pimentkörner, 5 schwarze Pfefferkörner
100 g Rosinen
2 EL Zuckerrübenkraut
1-2 Scheiben Pumpernickel

Den eingelegten Sauerbraten aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und salzen und pfeffern.

4 EL Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten.
Die Zwiebel und das Suppengrün dazu geben und etwas mit garen. Die Gewürze dazu geben und etwa salzen.

300 ml Rotwein nach und nach zugeben und immer vollständig reduzieren lassen.
Den restlichen Rotwein und etwas Sud der Marinade zugießen. Die Sauce sollte nicht zu sauer sein. Die Petersilie dazu geben.

Zugedeckt entweder im Backofen bei 160 Grad oder auf dem Herd bei kleiner Hitze ca. 2-3 Stunden schmoren lassen bis das Fleisch ganz zart ist. Ab und zu mal nachsehen und falls nötig Wasser dazu geben.

Das Fleisch herausheben und warm stellen. Wer mag passiert die Sauce durch. Ich lasse sie so mit dem klein geschnittenen Gemüse drin. Probieren, ob noch Säure fehlt, falls ja dann noch etwas Marinade vom Sauerbraten zugeben. Die Rosinen und das Rübenkraut einrühren. Pumpernickel zerbröseln und dazu geben. Noch 5 Minuten köcheln lassen, bis sich der Pumpernickel aufgelöst und die Sauce gebunden hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Sauerbraten wieder dazu geben und heiß werden lassen.

Den Sauerbraten in Scheiben schneiden und mit der Sauce und den Serviettenknödel servieren.

Ich habe Sauerkraut dazu gereicht. Rotkohl passt auch super.



 
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