Donnerstag, 22. September 2011

How to do! First: THINK




Ohne Planung gehts nichts!!!

Das ist alles, dann kann ich ja jetzt wieder aufhören, waaahhh!!!

Scherz, hier kommt der erste Teil vom Dreiteiler


Wie organisiere ich einen schönen Abend




Schaaatz, wir könnten mal wieder Gäste einladen. Wen und wann?

Kurzschaltung via Telefon: Kommt ihr? Ja klar!!!

Und dann geht es los.

Das Kopfkino

Was koche ich, wann kaufe ich was ein, wie mache ich wann was (und warum wieso tue ich mir das überhaupt jedesmal an).
Und wer mag was überhaupt nicht. Da habe ich wirklich Glück, alle meine Gäste essen alles. Die sollten sich mal trauen, sollten die mal,
was nicht zu essen.

Nach jahrelangem Kochbuchchaos kam ich irgendwann mal auf die Idee ein Organisations- und Erinnerungsbuch (Küchenkladde)
für meine Gästebewirtung zu machen. Wann, wer, was gibt es zu Essen mit Anleitungen, Deko, Fotos.

Und da sich das so klasse bewährt hat, mache ich das auch für meine beiden Blogs, ein Inspirationsbuch. Das sieht dann so aus:



Nachdem der Einladungstermin fest steht, überlege ich mir, was ich so ungefähr kochen könnte und fange dann an mich durch Rezepte zu wühlen.




Wenn du Gäste bewirtest, dann experimentiere nicht mit neuen Rezepten. Das gibt nur Stress. Koche Rezepte, die du gut kannst und experimentiere mit allerallerhöchstens nur einem neuen Rezept. Also Vorspeise, Hauptgericht ist bekannt und Dessert ist ein neues Rezept. Mehr nicht, sonst artet das immer in Chaos aus.  

Wenn ich mir die Rezepte überlegt habe, schreibe ich sie in meiner Küchenkladde auf. Handschriftlich oder wenn es zuviel
Text ist, kopiere ich die Seiten und klebe sie ein. Warum ich das so mache? Weil ich schon mit 8 Kochbüchern in der Küche stand und jedes Kochbuch war auf einer anderen Seite aufgeschlagen. Das war Stress. Jetzt schreibe ich alle Gänge in meine Küchenkladde und habe alles in einem Buch und finde alle Rezepte sofort.

Dann überlege ich mir die Menuekarte und mache sie auch gleich komplett fertig. 



So, jetzt steht der Rahmen. Dann kann es ja mit der Planung weiter gehen.

Ich koche im Kopf. Und zwar den kompletten zeitlichen Ablauf, das läuft wie ein Film ab. Für welches Rezept brauche ich welches Kochgeschirr. Welche Geräte, wie Herd, Kochfeld, Dampfgarer, Küchenmaschine werden wann benötigt.
Wenn mein Kopf o.k. sagt geht es weiter.

Welche Tischdeko mache ich, welches Geschirr decke ich usw.

Und alles schreibe ich auf, z.B. die weissen Servietten müssen noch gewaschen werden, 2 Gläser fehlen etc. 


Überlege dir die Menuekarte, Tischdeko und das Kochgeschirr, Tafelgeschirr, Besteck, Gläser, Tischdecken und Servietten Tage vorher.
Und auch was du wo wie deckst. Ich mache z.B. immer einen extra Aperitif-Tisch. Der Tisch ist komplett eingedeckt mit Sekt- oder anderen Aperitifgläsern, Oliven, Knabberzeug, Amuse-Geule oder auch mal einem Kräuterquark mit Baguette oder Schmalz. Man muss nach dem Aperitif nichts wegräumen und kann sich an den gedeckten Tisch setzen ohne Rumkramen zu müssen.

In meiner Küchenkladde sieht mein Menueablauf so aus

(Ich weiss genau, dass ihr jetzt lacht, weiss ich genau... Aber ich hasse Zwiebeln schneiden und die Motorradbrille ist genial.)

Steht der Menueplan folgt die Einkaufsplanung. 




Erstelle deinen Einkaufsplan möglichst Tage vorher. Wenn ein Produkt zu bestellen ist, z.B. beim Metzger, hast du noch genügend Zeit dafür. Unterteile deine Einkaufslisten gleich nach Orten, an denen du einkaufst. Metzger, Supermarkt, Bauernmarkt, der Bauer vor Ort usw. Dann verlierst du beim Einkaufen nicht den Überblick.

Und so sieht sie dann aus, meine Menueplanung in meiner Küchenkladde





Zu den anderen beiden Teilen der Reihe "Wie organisiere ich einen schönen Abend" geht es hier lang

Teil 2 prepare
Teil 3 enjoy






 
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