Donnerstag, 11. April 2013

Hurra wir leben noch


Bei Wolkenfee bleibt zur Zeit die Küche kalt.

Es sieht bei uns Zuhause momentan so aus


und das nach 4 Wochen Exil (also wir mussten ausziehen wegen Wasserschaden und Renovierung)



Tja ich habe meinen Schreikrampf hinter mir. Eigentlich sollte alles fertig sein. Denkste. Dafür können wir den Handwerkern jetzt eigenhändig äää eigenfüßig in den Allerwertesten treten. Und endlich klappt es.

Ich sollte ein Buch schreiben "Mein Leben im Exil und danach" giggel. (Danke an alle Facebook Freunde, die mit mir mitgelitten und mitgelacht haben)

Danke an alle Leser fürs Reinschauen in meinen Foodblog, obwohl sich hier im Blog nix tut. Ich habe so viele Rezepte gekocht und fotografiert aber mir fehlt die Zeit zu schreiben. 

Obwohl das hier ein Foodblog ist muss ich euch doch etwas erzählen, was mich die letzten Tage sehr bewegt hat. Zum Abschluss des Exils auf der Autofahrt nach Hause sind wir bei Lafers Stromburg eingekehrt. Im Bistro d`Or (weilichdaseitjahrenhinwillundichwolkenmannsogenervthabedassermitmirhinist).

Manchmal sollten Träume Träume bleiben. Soviel dazu. Ich habe euch aber ein paar Fotos mitgebracht.









Und jetzt zur Geschichte. Am Nachbartisch saßen eine Mutter ca. 70 Jahre alt, ihr Sohn ca. 45 Jahre alt und seine Frau etwa Mitte 40. Der Mann redete etwas seltsam (man kann ja schlecht weghören, wenn man so nah beieinander sitzt) und nach einigen Minuten war uns klar, dass er wohl einen Schlaganfall oder etwas ähnliches bekommen hatte. Seine Mutter und seine Frau sprachen ganz normal mit ihm und gingen sehr liebevoll miteinander um. Dann musste ich auf Toilette (eigentlich gucken ich muss in jedem Restaurant Toilette gucken gaaaanz wichtig, das verrät mehr über ein Restaurant als der gedeckte Tisch).

Der Weg ist etwas verzwickt, ich habe mich auf dem Hinweg auch verlaufen. Auf dem Rückweg stand der Mann mit hilflosen Blick mitten im Weg und fragte mich, wo es da hin geht. Das ganze dauerte etwas länger, denn er fragte diesen Satz 3 mal und zeigte dabei jedes Mal in eine andere Richtung. Dann fragte ich ihn, wo er denn hin wolle.

"Zur Mama"

Ich habe ihn dann zurück gebracht und musste mir mit Tränen in den Augen das Losheulen verkneifen. 

Was bedeutet das bisschen Chaos, Dreck und Stress Zuhause. Wir sind gesund und es geht uns gut. Manchmal muss man einfach über den "Tellerrand" schauen.




Kommentare:

  1. Liebe Anne,
    da hast Du ja echt schon was hinter Dir ... ich hoffe, ihr könnt bald wieder zum ganz normalen "Wahnsinn" in den eigenen 4 Wänden zurückkehren!
    Die kleine Geschichte aus dem Restaurant....ja, da bekommt man Tränen in die Augen und merkt, wie gut es einem doch selber geht und daß man zufrieden sein sollte, mit dem, was man hat ;O)
    Ich wünsch Dir einen schönen Tag und einen guten Start in ein wunderschönes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße Claudia ♥

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  2. Hallo liebe Anne!
    Da hab ich auch feuchte Augen bekommen.
    Man sollte Dankbar sein für das was man hat und das man Gesund ist!
    Lieber Gruß und ein schönes Wochenende
    Bianca

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  3. Liebe Anne ,
    was ist schon ein Wasserschaden & Handwerker denen man im Laufen die Schuhe besohlen kann , gegen unsere Gesundheit . Das zeigte dein Erlebnis im Restaurant ganz deutlich . Man sollte bescheidener & zugleich dankbar sein & sich freuen , dass es nur der normale Wahnsinn im Alltag ist , der uns Problemchen bereitet .
    Liebe Grüße & hoffentlich kehrt bei euch bald wieder der ganz normale Alltag wieder ein .
    Allerliebste Grüße ,
    Christine

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