Sonntag, 9. September 2012

Jupiter Juicepresso und Kartoffelpuffer (Grumbeer-Kieschelscher)



Kartoffelpuffer wecken bei mir Kindheitserinnerungen. Ich habe den Duft in der Nase und sehe meine Mutter vor mir beim Kartoffeln auspressen.
Möglichst viel Flüssigkeit sollte aus den Kartoffeln ausgepresst werden, damit die Kartoffelpuffer schön kross werden. Und ich sehe einen uralten elektrischen Entsafter vor mir. Da kamen die rohen klein geschnittenen Kartoffeln oben rein und unten kam Saft heraus. Um an die ausgedrückten Kartoffeln zu kommen,
musste man das Gerät öffnen und an einem Schlauch, den man herausnehmen konnte, haftete die Kartoffelmasse. Und ich weiß es wie heute, das Gerät war
von der Firma Jupiter. Die Technik hat sich natürlich auch bei den Küchengeräten weiter entwickelt. Der Entsafter der neuen Generation von der Firma Jupiter
nennt sich Juicepresso. Ich durfte den Juicepresso testen und ich bin begeistert. Aber seht selbst, was ich alles ausprobiert habe.



 Traubensaft



Apfelsaft naturtrüb


Orangensaft


Und mit einem kleinen Extra wird aus dem frisch gepressten Orangensaft


Campari Orange




Mit dem Jupiter Juicepresso kann man aus frischem Obst und Gemüse naturbelassene, gesunde Säfte herstellen. Die Handhabung ist einfach, das Ergebnis überzeugt. Es setzte sich bei allen von mir getesteten Säften kein Schaum im Glas ab, das Fruchtfleisch wird separat ausgeworfen und der Saft kommt ohne Rückstände, wie Stiele oder Fruchtfleisch oder Kerne ins Glas. 

Dann sieht er auch noch gut aus und er ist unter fließendem Wasser schnell gereinigt der Entsafter der neuen Generation, der Juicepresso.

Und dann musste ich natürlich Kartoffeln auspressen. Ich habe schon einige Maschinen ausprobiert, aber ich war nie so richtig zufrieden. Jetzt endlich kann ich Kartoffeln auspressen und Kartoffelpuffer so wie früher selbst machen. Im Saarland heißen sie Grumbeer-Kieschelscher und als Kind habe ich sie geliebt. 





Kartoffelpuffer/ Saarländische Grumbeer-Kieschelscher

4 Portionen

750 g Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in einem Entsafter auspressen. Die Kartoffelmasse mit 1 klein gehackten Zwiebeln mischen.
1 Eier und 1 EL Mehl dazugeben. Die Masse soll nicht wässerig sein. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Kleine Kartoffelpuffer formen und in einer beschichteten Pfanne in viel Pflanzenöl knusprig ausbraten.

Dazu serviert man im Saarland

Gemüsesuppe oder
Apfelmus oder
geräucherten Lachs


Kommentare:

  1. wie lecker!Ist noch einer übrig???
    LG
    Elma

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  2. Da machst du mir den Mund mit Kartoffelpuffern wässrig, wo ich heute morgen doch beschlossen habe, etwas für meine Figur zu tun ;-)

    Ganz liebe Grüße Carmen

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  3. Mmh, die Kartoffelpuffer schaun richtig lecker aus... *yummy* Die hab ich auch schon lange nicht mehr gehabt, da hätt ich jetzt richtig Lust drauf!
    Lg, Miriam

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  4. Liebe Anne,
    auch in der Pfalz liebt man die Grumbeer-Kieschelcher :O)))
    Ich wünsch Dir einen guten Start in die neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße Claudia ♥

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  5. Liebe Anne,
    bei uns heißen die Reiberdatschi und die würde ich jetzt sehr gerne hier auf dem Tisch haben.
    Sehr lecker schauts aus.
    Liebe Grüße von Tatjana

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  6. Klar kenne ich Kartoffelpuffer, wie sie hier bei uns heißen. Aber diese ausgepresste Variante ist mir neu, und ich glaube gerne, dass sie dann besonders knusprig werden.
    Da es ja jetzt wohl wirklich Herbst werden soll, passt das mit den Kartoffelpuffern doch perfekt - Deine herrlichen Bilder haben mir "den Mund wässrig" gemacht.
    Eine schöne Woche, liebe Grüße, Monika

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  7. Liebe Anne,
    klar kennen wir die hier am Main auch. Bei uns heißen sie Kartoffelpfänkeli (Kartoffelpfannkuchen). Und es ist, wie bei Dir, eine Kindheitserinnerung. Aber bei uns war das keine Diätversion, sondern die Dinger waren voll Fett und megalecker! Wenn ich von der Schule heimkam, standen die auf dem Heizungsofen zum warmhalten und waren so herrlich weich hmmm. Ich bekomme sie nie so hin, weil ich auch immer ausdrück und beim Ausbacken sehr sparsam mit dem Öl bin.
    Viele liebe Grüße
    Sabine

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  8. Für mich ist das mit dem geräucherten Lachs neu. Im Saarland scheint das Tradition zu haben.

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