Samstag, 1. Oktober 2011

Spanische Paella nach Johann Lafer









Wenn Gäste kommen ist es immer klasse, wenn man ein Hauptgericht macht, was sich sozusagen selbst kocht.
Paella finde ich nicht nur super lecker, ein Klassiker in der Küche, sondern auch ein prima Essen für Gäste.
(Wenn man dann das Glück hat Gäste einzuladen, die Paella mögen)

Spanische Paella nach Johann Lafer

aus dem Kochbuch Kochen für Freunde

(Meine Abwandlung des Rezeptes steht fett in Klammern)

4 Personen

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
150 g Chorizo (spanische Knoblauchwurst)
300 g Hähnchenbrustfilet (oder pro Person 1 Hähnchenschlegel)

250 g küchenfertige Calamari
300 g Miesmuscheln
(oder eine TK-Packung Meeresfrüchte gemischt)

1 rote und 1 grüne (und 1 gelbe) Paprika
5 EL Olivenöl
700 ml Geflügelfond und 125 ml trockenen Weisswein
200 g Langkornreis
Salz, Pfeffer, Safran
300 g küchenfertige Garnelen (geschält und wer mag ohne Kopf) (pro Person 2 Garnelen)
200 g TK Erbsen

Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und in feine Würfel schneiden.
Chorizo in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Das Hähnchenbrustfilet waschen, trockentupfen und in Würfel schneiden. (Die Hähnchenschlegel waschen und abtrocknen)

Die Calamari waschen, trockentupfen und in ca. 1 cm dicke Ringe schneiden und die Muscheln unter fließend kaltem Wasser gründlich abbürsten und die Bärte vorsichtig abziehen. Bereits geöffnete Muscheln aussortieren.
(Oder die TK Packung Meeresfrüchte antauen lassen)

Die Paprika längs halbieren, entkernen, waschen und in Streifen schneiden.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Das Olivenöl in einer großen ofenfesten Paellapfanne (oder einem Bräter) erhitzen, die Zwiebeln, den Knoblauch und die Wurst kurz darin anbraten. Das Hühnerfleisch (die Schlegel), die Tintenfischringe (wer keine TK Meeresfrüchte nimmt), die Paprikastreifen
dazugeben und ebenfalls kurz mitbraten. (Oder bei Wolkenfee alles in einen Bräter geben und 10 Minuten auf Anbratautomatik stellen). Mit dem Fond und dem Weisswein ablöschen.

Den Reis untermischen, alles mit Salz, Pfeffer und 1 TL (2 TL) Safranpulver würzen und offen ca. 10 Minuten köcheln lassen.
Die Garnelen mit den Erbsen (und wer TK Meeresfrüchte nimmt, diese jetzt dazugeben) untermischen.

Die Paella im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten garen. Sollte sie zu trocken werden noch etwas Geflügelfond nachgießen.
Die Paella aus dem Ofen nehmen, mit Salz und Pfeffer nachwürzen und in der Pfanne oder auf Tellern servieren.


Kommentare:

  1. Liebe Anne
    Solche Essen liebe ich auch. Vorbereiten und in den Ofen stellen :)
    Die Paella hört sich sehr lecker an.
    GLG Shippy

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  2. Liebe Anne,
    ich liebe Paella, hab fast das gleiche Rezept nur ich mag keine Tintenfische und Muscheln, ich mach die aber auch mit Chorizo, Hühnchenkeulen und mit Scampis, aber das schmeckt auch sehr gut.
    Sieht sehr lecker aus!
    Ich wünsch dir ein schönes Wochenende
    herzlichst Tatjana

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  3. Ja, man muss nicht immer was Neues erfinden, einfach seine persönlichen Ideen einbringen und schon ist es wieder was ganz Eigenes. Anne, das Rezept klingt wieder superlecker!
    Ich frage mich eh, inwieweit ein Rezept "jemandem gehört", gibt es ein Gebrauchsmusterschutz oder so was ähnliches? Wie viel muss man verändern, damit man es "sein Eigenes" nennen darf? Ich habe mal gelesen, dass man sich z. B. Grundrezepten für bestimmte Teige(Pfannkuchen, Spätzle etc.) kann man sich nicht schützen lassen. Hmmh, diese Frage muss ich doch gleich mal auf meiner FB-Seite stellen ...

    GGLG Barbara

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  4. Hallo, liebe Anne,
    das System finde ich klasse, so muss es sein, wenn Gäste kommen. Da ich manches von den Krabbeltierchen nicht mag, würde ich die Variation eben ohne machen. Aber das Prinzip finde ich toll.
    Schöne Grüße, Johanna

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  5. Also ICH wäre ein Gast, der das SEEEHR mögen würde :o)
    Alles Liebe und einen schönen Oktoberanfang, Traude

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  6. Liebe Anne,
    ich liebe Paella, und ich liebe Deine praktischen Abwandlungen! Und ich kann mich Traude nur anschließen, wäre ich Dein Gast ich würde es mögen!
    Alles Liebe
    Sabine

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  7. Vielleicht werde ich sie eines Tages kochen...

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