Montag, 3. Oktober 2011

Porettenzapp, ein Rezept mit Lauch von Lea Linster


Seit Jahren verfolgt mich jedesmal, wenn ich in das Kochbuch von Lea Linster schaue ( Einfach und genial) dieses Rezept.
Ein Luxemburger Porree Rezept. 


Unmöglich klingt das, einfach nur naja. Aber da ich ja Lea Linster liiiiiebe (alles was ich bisher von ihr nachgekocht habe musste ich nicht abändern, die Mengen haben gestimmt, die Zutaten waren perfekt, einfach nur klasse), musste ich dieses Rezept irgendwann ausprobieren.


Und tataaa, endlich mal genug Lauch im Kühlschrank, 1 Ei, Essig, Öl, ein paar Kräuter und Gewürze, mehr braucht man nicht.
Und dazu gab es Pellkartoffeln.


Niemals hätte ich gedacht, dass das sooo gut ist. 


Porettenzapp


2 Personen


Von 3 Stangen Lauch die Enden abschneiden, waschen und in Stücke von ca. 15 cm Länge schneiden. 15 Minuten im Dampfgarer garen (oder im Schnellkochtopf 5 Minuten oder in Wasser, dann aber liegend ca. 20 Minuten). Die Pellkartoffeln garen. 1 Ei hart kochen.


Eine Vinaigrette zubereiten aus


3 EL Weissweinessig
6 EL Öl
Pfeffer, Salz, 1 Prise Zucker
1/2 TL Senf (Dijon-Senf)
je 1/2 TL fein geschnittener Estragon (oder getrockneter Estragon) und Schnittlauch ( mangels Schnittlauch habe ich Rucola genommen)
1/2 Schalotte fein geschnitten (weggelassen, da nicht vorhanden)


Den Porree mit den Kartoffeln auf je einen Teller geben und die gut verquirlte Vinaigrette darüber verteilen.
Mit dem fein gehackten Ei bestreuen und servieren.



Kommentare:

  1. Es sind ja oft diese einfachen Gerichte, die zu verzaubern wissen. :)
    Ich mag LL auch und mit der Gelinggarantie gebe ich Dir völlig recht, obwohl ich noch kaum etwas gemacht habe.

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  2. Hallo Anne,
    wirklich ein putziger Name, aber das Rezept liest sich schon mal lecker. Und Lauch hat ja jetzt Saison.
    Liebe Grüße, Johanna

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  3. Ach Lea kocht wie eine Göttin!!!

    LG Sabine

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  4. Hallo, liebe Anne,

    das sieht ja auch wieder sehr gut aus!

    Wir haben gestern dein Herbstmenue gekocht - sehr lecker, vielen Dank für das tolle Rezept! Leas Kartoffelgratin ist ja wirklich einfach und doch so gut.

    Zum Schweinefilet noch ein Hinweis: Bei uns war das Fleisch nach 1 Stunde noch sehr roh, so dass wir es noch ca. 1/2 Stunde bei erhöhter Temperatur im Ofen belassen haben, und das, obwohl der Ofen anfangs auf 170 Grad stand (noch vom Kartoffelgratin). Ich habe dann in meinem Dr. Oetker-Buch zum Thema Niedrigtemperaturgaren nachgeschaut und gelesen, dass die auch nur 1 Stunde für ein Filet angeben. Möglicherweise habe ich ja was falsch gemacht - vielleicht sollte man das Fleisch auf der unteren Schiene reinschieben? Grübel.....

    Aber wie gesagt: Es war super lecker und wird sicher noch öfters gekocht!

    Eine schöne Woche wünsche ich dir,

    Angelika

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  5. Hi, Anne, hat LL in ihrem Buch auch geschrieben, was ein "Zapp" ist? Lustige Wortschöpfungen, bedingt durch die Landessprache. :-) Schade, dass es kein Duft-www. gibt, das Rezept liest sich super! Wird garantiert nachgekocht.

    Reicht die Vinaigrette für die Kartoffeln, hätte bedenken, dass es zu trocken ist ... Oder?

    Liebe Grüße von Barbara

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    1. Zapp bedeutet in diesem Sinn, etwas eintauchen(eintunken) also das Lauch(Porette), die Pellkartoffeln in die Vinigrette...

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  6. Vinaigrette reicht gut aus. Zapp scheint das luxemburgische Wort für Lauch zu sein.

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