Mittwoch, 25. August 2010

Pflaumenmus, so wie er früher gemacht wurde




Früher kannte man keinen Gelierzucker. Da wurde Marmelade noch anders zubereitet.

Dieses Rezept für Pflaumenmus ist aus der Verwandschaft meiner Freundin. Ein altes über Generationen vererbtes Familienrezept. Ich habe es ausprobiert und bin begeistert. Und ich darf es euch weitergeben.

Pflaumenmus

2,5 kg Pflaumen entsteinen und halbieren oder kleinschneiden.
2 EL Essig in einen Kochtopf geben. Die Pflaumen draufgeben.
1 Pfund Zucker dazu geben und nicht umrühren.

Ca. 3-4 Stunden auf kleiner Flamme und bei offenem Topf köcheln lassen, bis die Haut der Pflaumen sich rollt.

Nie, nie, nie rühren.

Wenn die Haut sich wellt, durchrühren und mit einem Stabmixer pürieren. Eventuell noch einköcheln lassen, bis die richtige Konsistenz da ist. In Gläser abfüllen.

So muss Pflaumenmus früher geschmeckt haben. Einfach nur genial.


Kommentare:

  1. hallo Anne,
    das hört sich super lecker an.
    Ich werde es mir mal aufschreiben und bei Gelegenheit ausprobieren.
    Lieben Gruß Bianca

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  2. Liebe Anne,
    das hört sich ja lecker an, es schmeckt bestimmt sehr intensiv - wegen der langen Schmorzeit.
    Deine Pflaumenmusverpackung gefällt mir auch sehr gut, die Etiketten sind süß.
    Liebe Grüße
    Silke

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  3. meine mutter hat das früher auch noch selbst gekocht, der war lecker! aber ich glaube, das kam dann durch's sieb, denn einen mixer hatte sie nicht, lg

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  4. Lecker... Meine Oma hat auch noch immer Haselnüsse mit reingemacht. LG Inge

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  5. das hört sich wirklich gut an, aber ob ich der Versuchung widerstehen könnte, nicht umzurühren??
    ich weiß nicht??
    lieben gruß
    Maria

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  6. Ich habe da auch ein Lecker-Rezept. Da muss man die Pflaumen in einem Bräter 5-6 Std. bei offener Ofentür und 170°C ohne Zucker aber mit Lebkuchengewürz stehen lasse, aber auch hin und wieder umrühren. Dafür sollte man allerdings die Pflaumen nehmen, die schon sehr sehr weit sind, wegen der Restsüße...
    Traditionelle Rezepte sind eben die Besten! :)
    Hab einen schönen Tag!
    Juliane

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  7. Hallo,
    bei uns in der Pfalz heißt dieses Mus
    Latwerk. Und ja, wirklich, solange man nicht
    rührt brennt nichts an.
    Es ist ein Gedicht!

    Muss ich unbedingt auch noch machen.
    LG

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  8. Liebe Anne. Ein kleiner Tip. Wenn du die Collagen größer sehen möchtest, dann klicke sie einmal an und dann werden sie größer. Das hab ich auch nicht gewußt, grins. LG Inge

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  9. Das schmeckt sicher total gut, aber echt NIE umrühren hmmmm...
    1 pfund= 1kg?? oder nur 500g - sind es nun Zwetschken oder doch Pflaumen oder ist das egal,...garnicht so einfach unsere Sprache ;-)
    wie lange ist es dann haltbar?
    lg Rose

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  10. ...ja so kenne ich das Pflaumenmus auch, sowohl von Oma als auch von Mutter, einfach gut. Wünsche dir einen erfreulichen Donnerstag, liebe GRüße von Birgitt

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  11. Liebe Anne!!!!!
    DANKE !!! DANKE !!! DANKE !!!
    Das ist das, was ich gesucht habe!
    Am Freitag geht's ab zum Markt.
    Ganz liebe Grüße, die Christiane

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  12. Liebste Anne,
    ich habe auch ein ganz altes Rezept für Pflaumenmus,dass muss viele Stunden im Backofen gegart werden.Vielleicht präsentiere ich es auch mal in einem Post,deins hört sich soooooo lecker an.

    GGGGGGGLG Bettina

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  13. Hallo Anne,

    ich kann mich noch gut dran erinnern, dass meine Mutter jedes Jahr die Gartenpflaumen verarbeitet hat. Wir hatten reichlich davon. Ein Teil wurde Kompott, der andere Pflaumenmus. Leider schmeckt mir zwar Kompott, aber Pflaumenmus esse ich nur im Germknödel. Weil jedoch selbst gekocht einfach leckerer ist als gekauft, entsteht bei mir Pflaumenmarmelade (dieses Jahr aus Wildpflaumen).

    Viele Grüße

    Anke

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  14. Hallo Anne,
    ich erinnere mich, daß in meiner Kindheit auf dem mit Holz beheizten Küchenofen das Pflaumenmus tagelag auf kleiner Flamme immer nebenbei mitköchelte, bis es in Konsistenz und Geschmack richtig war. Nie wieder hat Pflaumenmus so gut geschmeckt wie damals!
    Renate D.

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  15. Hallo liebe Anne,
    kennst du eigentlich den bayrischen Ausdruck für so ein Pflaumenmus??? Nein ??? Dann verrat ich ihn dir ... Bowidldadschgerl ... jaaaa, so heißt das bei uns *kicher* Früher hat man das ja auf dem Holzofen gekocht und da konnte es den ganzen Tag stehen bleiben.
    Wenn ich mich recht erinnere, dann hast du doch so einen tollen Stangenofen ??? Ist der eigentlich angeschlossen oder nur zur Deko?

    Schönen Abend und liebe Grüße ... Sonja

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  16. Oh wie lecker!
    Nur schade, daß es bei uns keine richtigen Pflaumen gibt...
    GLG Shippy

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  17. Hallo Anne,
    vielen Dank, das ist ein tolles Rezept und nun weiß ich auch, warum mein Pflaumenmus immer anbrennt. Ich werde es mal mit NICHTRÜHREN probieren. Ich benutze mein Pflaumenmus übrigens auch zum Füllen von Linzer Torte. Das schmeckt auch gut.
    Schöne Grüße, Johanna

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  18. Hallooooo!
    Das Candy ist angekommen und einfach nur klasse.

    Komm doch mal auf meinen Blog, da hab ich was für Dich.
    Gruß Mummel

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  19. Liebe Anne! Was für ein wundervoll einfaches Rezept, ich habe es gleich gestern nachgemacht!
    Es schmeckt meinem Freund und mir ganz toll, die Konsistenz ist genau richtig geworden und es hat dank der selbstgeernteten Pflaumen einen süß-säuerlichen Geschmackt - genau mein Ding! :D
    Ich werde es bald verbloggen, natürlich mit Hinweis zu dir.


    vielen lieben Danke, Lena :)

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