Freitag, 12. September 2014

Sommer oder Winter? Wer weiß das schon. Mein Abschied vom Sommer, Sansibar und Austern




Austern, Sansibar, Wellen, Wind und Meer. Sylt. Zu jeder Jahreszeit schön.

Austern esse ich sehr sehr gerne. (Ich weiß jetzt kommt iiiiihhh von so einigen Lesern, ggg) Man mag sie oder halt nicht. Genauso wie man Sylt mag oder halt nicht. 



Oder wie man die Sansibar mag oder überhaupt gar gar nicht. 

Dieses Jahr waren wir in unserer Gegend sehr wenig essen und ich wundere mich nicht mehr, wieso diese "Ich rette dein Restaurant Sendungen" so erfolgreich sind. Was wir bei den wenigen Restaurantbesuchen erlebt haben war einfach nur zum Heulen. Ich habs so satt. Echt jetzt. Auch wenn du eingeladen bist tut es trotzdem weh, ums Geld, ums schlechte Essen, um die verhunzten Lebensmitteln und um die Gastlichkeit. 



Wenn man mich fragt, in welchem Restaurant ich immer gleiche Qualität, guten Service, tolles Ambiente und einfach einen Wohlfühlfaktor bekomme, dann ist es die Sansibar auf Sylt.



Ich muss dazu sagen, wir waren noch nie im Sommer dort, immer Ende oder Anfang des Jahres, also im Winter. Dann ist es außer um die Weihnachtszeit herum wirklich sehr entspannt und nie voll.



Und Zuhause, wenn wir in Urlaubserinnerungen schwelgen, dann machen wir uns ab und zu Austern. Ganz klassisch und einfach zubereitet.




Austern öffnen, das geht am besten mit einem Austernmesser. Dann die Austern auf einen Teller legen, am schönsten ist es, wenn Crasheis darunter liegt. Zitronenschnitze und gebuttertes Schwarzbrot oder Pumpernickel dazu servieren. Und dazu einen guten Wein.

Der Himmel auf Erden.





Mittwoch, 27. August 2014

Pasta mit geröstetem Blumenkohl




Darf ich vorstellen, mein derzeitiges Lieblingssoulfoodrezept. So schnell, so einfach, so günstig, so lecker, für die anstehenden Herbst- und Wintertage das für mich perfekte Essen, wenn man nicht so viel Zeit zum Kochen hat und trotzdem etwas lecker kuscheliges essen möchte. Und jaaaa da ist ordentlich Butter und Olivenöl drin. Schließlich muss man ja für die kalte Jahreszeit genug Energie sammeln ;)  




Pasta mit geröstetem Blumenkohl

Blumenkohl in kleine Röschen teilen in Salzwasser ca. 15 Minuten kochen lassen. Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen und die Blumenkohlröschen darin anrösten ca. 10 Minuten. 1 kleingehackte Knoblauchzehe mitrösten lassen. Spaghetti al dente kochen. Noch etwas Butter zusammen mit ca. 3 EL Semmelbröseln zu dem Blumenkohl geben und ca. 1 Minute aufwallen lassen. Spaghetti untermengen. Mit Salz, Pfeffer und Piment d`Espelette oder Chilipulver abschmecken. Mit frisch geriebenem Parmesan anrichten. Dazu passen auch sehr gut Anchovis, wenn man sie mag, lässt man sie am Schluss kurz in der Buttermischung mitziehen.




Samstag, 23. August 2014

Apple-Pancakes, Apfelpfannkuchen mal anders




Apfelpfannkuchen liebe ich. So, das ist mal ein Statement. Wochenlang lässt sie nix von sich hören und dann so ein Rezept, so ein alter Hut gääääähn. Äh nö, für mich nicht. Ich liebe Apfelpfannkuchen und habe noch niemals Pancakes gemacht. Fand ich immer doof. Bis mir neulich die Milch ausging, mitten im Pfannkuchen machen. Pfffff. Der Teig war zu zäh, da hast du schon im Gefühl, dass das nix wird. Also, 1 TL Backpulver und einen Schuss Wasser in den Teig und tataaaaa, welcome Pancakes.  Und was soll ich sagen "I like"



Apple-Pancakes à la Wolkenfee

Ohne Rezept, ich mache Pfannkuchen schon ewig einfach so, ihr schafft das schon ;)

Ca. 10-15 EL Mehl in eine Rührschüssel geben. 1-2 Eier und soviel Milch unterrühren, bis die Masse cremig und nicht zu fest ist. Sie soll sich leicht aber nicht zu flüssig vom Kochlöffel lösen (ähmm ja, tolle Anleitung) 1 TL Backpulver, 3 EL Zucker und einen Schuss Mineralwasser unterrühren. Den Teig mindestens 20 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit 2 Äpfel schälen, entkernen und in Ringe schneiden. Die Apfelringe sofort nach dem Schälen nacheinander in den Teig eintauchen, so kleben sie nicht zusammen und werden nicht braun.

Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und je eine Suppenkelle mit 1 Apfelscheibe und etwas Teig in die Pfanne geben. Von beiden Seiten anbraten, bis die Pancakes durch sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und warm stellen. Das Ganze so lange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. (Ich habe nicht gesagt, dass das ein ratzfatzrezeptistso). Die Pancakes mit Zimtzucker bestreuen und warm essen. Den Zimtzucker habe ich immer vorrätig, dazu einfach Zucker in einen verschließbaren Behälter geben und Zimtstangen so 2-4 Stück untermengen. Einige Wochen durchziehen lassen. Den Zucker fülle ich immer wieder nach, bis die Zimtstangen kein Aroma mehr abgeben.

Dazu gibt es für Wolkenmann nix dazu, für Wolkenfee Suppe, saarländische :) 
Bibbelchesbohnesupp klick oder Kartoffelsuppe (äh nix klick, da denkst du du hast alle Rezepte im Blog und dann fehlt die die die Kartoffelsuppe uuuuuhhhhh ich stell mich in die Ecke und schäm mich eine Runde sowas aber auch)



Und noch etwas, was mir am Herzen liegt und was ich euch sagen will: Ich habe wirklich keine Lust mehr gehabt zu bloggen. Und dabei habe ich meinen Küchenblog wirklich sehr sehr lieb, irgendwie. Ich finde es toll, was ich über die Jahre so an Rezepten aufgebaut habe. Ich!!!!!!!!! Kein anderer muss der gleichen Meinung sein. Es ist so klasse, wenn ich einfach in meinen Blog reinschauen kann, ein Rezept raussuche und nicht mehr stundenlang in Kochbüchern rumwühlen muss. Das war mein Ziel, das habe ich erreicht.



Als ich angefangen habe vor 4,5 Jahren war ich so so naiv. Ich wusste nix. Nix von dem ganzen Theater hinter dem Blog, dem rechtlichen. Fängt bei Impressumspflicht an und hört bei SEO und Richtlinien für Verlinkung auf. Und dann kam facebook und die foodblogger Gruppen und irgendwann habe ich gemerkt, das bin nicht mehr ich, die hier bloggt. Ständig dieses "was machen die anderen, wie was wieso etc." das hat mich fertig gemacht. Pause. Nachgedacht. Aus allen Gruppen raus, hat wahrscheinlich noch keiner gemerkt, giggel. Und mir geht es gut, ich habe wieder Lust und Motivation. Für wie lange, keine Ahnung, wann ich was poste, egal. Ich mache mir keinen Stress mehr und habe einfach wieder Spass daran und ich bin mir sicher, ihr merkt das. 

Dankeschön an euch fürs reinschauen, obwohl sich hier nichts getan hat, das hat mir sehr geholfen wieder meine Liebe und Energie für diesen Blog zu finden.