Samstag, 21. Oktober 2017

Rotkraut ganz klassisch gedünstet mit Wild vom Grill




Neulich kam mein Wolkenmann nach Hause und hatte 2 riesige Kohlköpfe unterm Arm. Frisch vom Bauern vom Feld geschenkt. Hach da freu ich mich immer, wenn ich Gemüse ohne Pestizide bekommen kann und dann noch einfach so ungeplant.

So jetzt habe die beiden Kohlköpfe, Rotkohl und Weisskohl, erstmal im Kühlschrank verstaut und dann überlegt, was ich daraus koche. Bei einem 2 Personen Haushalt kann man von 2 riesigen Kohlköpfen schon locker mal 1 Woche essen.

Und das habe ich daraus gemacht

Tag 1: Rotkraut gegrillt mit Jakobsmuscheln hier

Tag 2: Rotkraut ganz klassisch wie bei Oma, mit gegrilltem Wildschwein und Reh dazu, das gibt es heute auf dem Blog




Tag 3: Das Rotkraut schmeckt am nächsten Tag noch viel besser, da gab es Fisch und Kartoffeln dazu

Tag 4: Nochmals Rotkraut mit gegrilltem Wild (wie immer zuviel eingekauft) diesmal mit Kartoffelklössen und Soße

Tag 5: Krautsalat mit Speck, wie man ihn früher machte mit nix dazu.

Tag 6:  Und meine absolute Lieblingssuppe im Herbst die Bauernsuppe mit Weisskohl hier

Tag 7: Nochmals Bauernsuppe

Oh je, wenn ich das hier so lese habe ich doch einen sehr pflegeleichten Wolkenmann giggel. 

Also wenn es nach mir ginge, dann hätte ich einen sehr einfachen Essensplan. Sonntag feudal kochen, Montag Reste essen, Dienstag Spaghetti, Mittwoch Suppe, Donnerstag Rest Suppe, Freitag was mit Fisch und Kartoffelsalat und Remouladensoße, Samstag kreatives Resteessen mit Salat oder Gemüse und mit allem was weg muss. Alternativ Milchreis, Risotto, Essen gehen. Fertig.

Toller Plan nech, dann hätte ich aber wohl keinen Foodblog hmpf. Es wäre so einfach, macht nur keiner mit. O.K. dann koche ich mal weiter.




Rotkraut ganz klassisch gedünstet mit Wild vom Grill

nach einem Rezept aus dem Kochbuch Omas Leibgerichte

Ca. 1 kg Rotkohl in dünne Streifen schneiden. Mit Salz bestreuen und mit 100 ml Weissweinessig begießen. Durchmengen, abdecken und ca. 2 Stunden ziehen lassen, dabei ab und zu umrühren.

250 g Äpfel am besten etwas säuerliche, und 2 Zwiebeln schälen, entkernen und würfeln. 2 EL Butter zerlassen und die Zwiebeln und Äpfelwürfel darin andünsten. 1 EL Zucker dazugeben und karamellisieren lassen.

Rotkohl zufügen, 2 Lorbeerblatt, 3 Nelken, 2 zerdrückte Wacholderbeeren dazu, mit 200 ml Weisswein aufgießen, Deckel drauf und bei kleiner Hitze ca. 45 Minuten garen lassen. Je nach Rotkraut kann es auch länger dauern. Die Gewürze entfernen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Normalerweise gehört laut allen Rezepten, die ich kenne, Rotwein an den Rotkohl. Ich hatte aber nur Weisswein und tataaaaa. Das Rotkraut sah nicht dunkel aus, war nicht vermatscht sondern hatte eine ganz tolle rötliche Farbe. Ich mache das Rotkraut nur noch mit Weisswein.

Dazu gab es Wild vom Grill. Unser Metzger hat ab und zu Wild von heimischen Jägern im Programm, sehr selten und wirklich klasse. Wir haben einfach zwei kleine Stücke Hirsch und Wildschwein auf den heißen Grillrost gegeben. Die Dauer so ca. 5 Minuten insgesamt, der Hirsch war butterzart, das Wildschwein würde ich nicht mehr kaufen, ist Geschmackssache, mir war das Fleisch zu fest. Dazu Baguette und Kräuterbutter und hmmmm.



Samstag, 14. Oktober 2017

Krautsalat mit Speck klassische Hausmannskost nach einem Rezept von Oma




Ohooooo ich bin manchmal genervt von diesen amerikanisch inspirierten Rezepten. Früher gab es Krautsalat und fertig. Heute gibt es Coleslaw tzzzz. 

Klar bereite ich Coleslaw auch zu, ich esse ihn auch gerne, guck mal hier, aber manchmal kann das Originalrezept einfach nicht getoppt werden. 



Ich liebe deutsche Hausmannskost und vor allem alte Rezepte. Die kann man so schön abwandeln, so an die heutige Zeit anpassen. Manche Rezepte sind aber so gut, das geht einfach nicht besser. 

Letztes Jahr habe ich mir ein Kochbuch gekauft, das klang so unspektakulär. Mittlerweile habe ich schon zig Rezepte daraus gekocht und bin schwer begeistert. Die Rezepte stimmen, was ja nicht immer der Fall ist, schmecken sehr lecker und sind authentisch. 

Der Krautsalat hat geschmeckt wie früher bei Oma. Und am nächsten Tag schmeckt er noch besser. Das Rezept ist also perfekt zum Vorbereiten und am nächsten Tag ohne Stress zu geniessen, auch in großer Runde.




Krautsalat mit Speck

nach einem Rezept aus dem Kochbuch Omas Leibgerichte

1 Weisskohl ca. 800-900 g halbieren, den Strunk und die äußeren Blätter entfernen und in feine Streifen schneiden.

Den Kohl in eine große Schüssel füllen und 1 EL Salz, 3 EL Zucker, 1 EL Pfeffer, 3 EL Pflanzenöl, 80 ml Weissweinessig und Kümmel nach Wunsch verteilen. 

1 EL Pflanzenöl erhitzen und 1 klein gewürfelte Zwiebel und 200 g geräucherten Speck in Würfeln anbraten. Über den Krautsalat geben und alles gut vermengen.

Mindestens 2 Stunden ziehen lassen und ab und zu umrühren.


Sonntag, 1. Oktober 2017

Movie Time oder warum ich Filme liebe



Liebt ihr Filme? Ich schon. Allerdings mag ich nicht so sehr Filme im Kino zu sehen, außer mitten in der Woche nachmittags. Da sitzen dann mit mir ca. 5 Menschen. Keine kreischenden Kinder, keine mampfenden Jugendlichen, keine Eisverkäufer, die einem diese unsäglich unleckeren Eispralinen verkaufen wollen. Gibt es die noch? Ups, ich schweife wohl in meine Jugend ab. Heute musst du vor dem Kino an dem Imbiss Schlange stehen, um Popcorn zu kaufen. 

Und wegen dem Schlangestehen und dem Rumdrängeln und dem großen Kopf in der Sitzreihe vor dir, wegen dem du den ganzen Film nicht richtig sehen kannst, deshalb mag ich Kino nicht mehr so. Aber es gibt ja DVD und Videoaufnahmen und ... 

Zuhause sitzt du ganz gemütlich auf dem Sofa und kannst gucken, was du willst, ohne Gemurmel nebenan und Geschmatze rundherum. Ähhh meistens tzzzz.


Eingekuschelt in eine Decke mit Hund auf dem Schoss und einem Getränk und etwas zum Knabbern daneben, was will man mehr?


Ich habe einige wenige Lieblingsfilme, die ich immer wieder anschauen will. Sabrina mit Audrey Hepburn, Pretty Woman, Mama Mia, Dirty Dancing, alle James Bond Filme, Crocodile Dundee, alle Harry Potter Filme, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel immer an Weihnachten ein MUSS!!! und eine Serie, die liebe ich einfach und habe sie auf DVD Alias-Die Agentin

Irgendwie eine chaotische Mischung. Was mit Abenteuer, Liebe, Action, Spannung, Science Fiction...

Aber wenn ich so genauer hinsehe, dann passt das schon zusammen. Alle diese Filme haben eines gemeinsam. Ein Mensch, der seinen Weg geht, egal, wer oder was sich ihm in den Weg stellt.

Sabrina, die kleine naive Süße wird erwachsen und nimmt sich, was sie schon immer wollte, ihren Traummann. 

Pretty Woman, der Traum der Träume, abgerutschte Frau trifft ihren Retter. Und der klettert auch noch die Feuertreppe hoch, um sie zu erobert. Mit Rosen, boah, besser geht nicht.

Mama Mia, hach ja, für mich der schönste Film ever, ich liebe diese Szene, als Donna die Klippen zur Kirche hoch läuft. Geht es noch schmalziger, neee!!!

Dirty Dancing, schluchz ja. Baby, am Anfang vom Film dachte man nie, was für eine starke Persönlichkeit sie ist. Und dann dieser Satz "Mein Baby gehört zu mir" 

James Bond, der will die Welt verbessern und die Bösen vernichten. Der hatte es einfach, alle abknallen, die ihm blöd kommen, fertig. Und dann immer diese Traumautos und Traumfrauen und überhaupt, hachz. Trotzdem, wenn man genauer hinschaut, hat er ein Herz.

Crocodile Dundee, Sue die New Yorkerin und Mick der Buschmann. Und im real Life hat die Beziehung 23 Jahre gehalten.

Harry Potter, ich liebe die Bücher und die Filme auch. Obwohl ständig der Regisseur wechselte, hat es irgendwie doch funktioniert, dass die Filme alle zusammen stimmig sind.


Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. No words need oder? Kein Weihnachten ohne diesen Film. Und das lustige, was mein Wolkenmann nie verstehen wird, ich muss das immer sehen, wenn es gesendet wird, obwohl ich den Film auf DVD habe. Das ist nicht dasselbe, so.

Alias-die Agentin. Sidney Bristow, alias Jennifer Garner, führt ein Doppelleben als Agentin. Ich liebe diese Serie.

Und nun? Seid ihr noch da? Warum erzähle ich das eigentlich? 

Filme sind Leben, Träume, Lachen, Weinen, Emotionen, Wünsche, Sehnsüchte, Erinnerungen, Liebe, Leiden, Hoffnung, Sehnsucht, Wut, Bitterkeit, Vergeben, Vergessen, Verzeihen.... ohne Filme wäre die Welt nicht so, wie sie ist.

Heinz Rühmann, Inge Meysel, Heinz Erhardt und viele viele andere Schauspieler haben die Welt verbessert, indem sie die Menschen zum Lachen, Weinen, Nachdenken gebracht haben.

Und noch etwas zum Nachdenken. Wenn ich in der heutigen Zeit an Bushaltestellen, Straßenbahnhaltestellen, Bahnhöfen, Ampeln usw. vorbei komme, dann sehe ich nur Menschen, die in ihr Handy glotzen. Und das schlimmste ist, wenn Mütter den Kinderwagen über eine Ampel schieben und dabei in ihr Handy gucken. Geht´s noch? Lebt ihr noch oder guckt ihr nur? Lebt ihr online oder habt ihr noch ein Leben abseits des WWW?

Früher gab es Filme, die hat man sich angesehen, wenn man Zeit und Geld hatte. Heute glotzt man rund um die Uhr auf sein Handy. Zeit etwas zu ändern!!!


Back to the roots. Zurück zu Büchern, Filmen, Spielen, gemeinsam Zeit verbringen, Essen, Lachen, Weinen, Erzählen, aufeinander acht geben...

Heute mal ein etwas anderer Post, der nix mit Essen zu tun hat. Sondern das Thema für Oktober ist. Und zwar von den Rhein Neckar Bloggern. 12 Monate Make a Story, jeder Monat hat ein anderes Thema, was jeder teilnehmende Blogger gerne umsetzen darf oder auch nicht. Das Thema für Oktober ist MOVIE TIME 



Ich geh jetzt mal Film gucken. Wisst ihr, was mir noch fehlt? Downtown Abbey und Outlander. Das steht auf der Wunschliste zum Gucken für die Winterzeit.

Was wären wir ohne Filme?


 
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