Freitag, 19. Mai 2017

Gegrilltes Nackensteak eingelegt in Kurkuma-Ingwer-Honig-Marinade mit Gemüsespießen



Dies ist ein redaktioneller Beitrag, der durchaus eine Werbewirkung der erwähnten Unternehmen haben kann, ohne dass ich dafür beauftragt wurde.




Es geht doch nichts über selbst eingelegte Steaks zum Grillen. Das habe ich jetzt festgestellt (mitmirselbstschimpf), nachdem ich jahrelang wegen Faulheit immer eingelegte Steaks beim Metzger gekauft habe. Im Sommer hat man aber auch nicht so große Lust lange in der Küche zu stehen und da ist fertig mariniertes Grillgut einfach praktisch. Dachte ich jedenfalls.




Bis ich, wild entschlossen dieses Jahr mal etwas anderes als immer das gleiche zu Grillen, die Welt der Grillmarinaden und Rubs entdeckt habe. Und da in mir drin irgendwie ein kleiner Alchemist steckt, musste ich anfangen selbst mit Marinaden zu experimentieren. 




Und schuld daran ist ein Buch von 1977 "So macht Grillen richtig Spaß", das ich an einem Bücherstand zum Mitnehmen, den es in vielen Städten gibt, entdeckt habe. Hach ich liebe alte Kochbücher. Und dieses Grillbuch hat nicht vermutetes Kreativitätspotential (undstinktundmusste2tagedraußenlüften) Man kann so schön Rezepte modernisieren, die niemand anders hat. Also außer euch, wenn ihr meinen Blog lest.



Außerdem schleiche ich schon Wochen um frisches Kurkuma rum. Kennt ihr das? Sieht aus wie ein Wurm und macht tierisch gelbe Finger. Nunja, ich dachte, das schäle ich wie Ingwer und schneide es klein. Hat auch funktioniert, außer, dass die Finger gelb waren. Also Handschuhe benutzen. Und aus gegebenem Anlass (fragt nicht... zuviel scheint eine abführende Wirkung zu haben ähm) nur ganz ganz ganz wenig verwenden. An so einer kleinen Knolle habt ihr ewig. Was Kurkuma bewirkt, könnt ihr nachlesen.





Nackensteak in Kurkuma-Ingwer-Honig-Marinade

Für die Marinade frischen Kurkuma und frischen Ingwer schälen und in in kleine Würfel schneiden. 5 Korianderkörner und 2 Nelken mörsern.

Folgende Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen zu einer Marinade verquirlen

1 TL Kurkumawürfel
TL Ingwerwürfel
5 gemörserte Korianderkörner
2 gemörserte Nelken
1 TL scharfen Senf
2 geschälte und klein geschnittene Knoblauchzehen
1 TL Honig
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 EL Sojasauce
6 EL Olivenöl

4 Schweinenackensteaks von allen Seiten mit der Marinade bestreichen, in einen luftdichten Behälter geben und über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Am nächsten Tag die Marinade etwas abtropfen lassen und die Steaks grillen.

Dazu gab es 



Gemüsespieße

Ich habe mir in einem türkischen Supermarkt letztes Jahr Metallspieße gekauft (fürweniggeld). Die sind wirklich klasse, nur ein bisschen einölen, das Grillgut darauf stecken und es geht nach dem Grillen ganz leicht wieder abzuziehen.

Für dieses Rezept habe ich Cocktailtomaten, grüne Paprika, rote Zwiebeln, Champignons und Kartoffelwürfel abwechselnd auf die Spieße gesteckt, mit Olivenöl eingepinselt und auf einer Grillplatte gegrillt.

So, das Wolkenfee Versuchslabor ist eröffnet. Ich mörsere und mariniere dann mal weiter.



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