Dienstag, 28. Juli 2015

Blogs i like: un-fancy und Tomate-Mozzarella mal anders




Kennt ihr capsule wardrobe? Ich kannte den Begriff und die Bedeutung bis letztes Jahr nicht. Bis ich auf der Suche nach einem Ordnungssystem für Kleidung, Schuhe, Accessoires und auch Geschirr, Deko usw. im Internet auf Suche ging. Gefunden habe ich einen Blog. Dazu später mehr. Jetzt erst einmal die Vorgeschichte.

Die letzten 2 Jahre haben wir unsere Einrichtung, Kleidung, Dekomaterial, Bücher, Schallplatten, Lampen, Vasen, Geschirr usw. radikal reduziert. Irgendwie habe ich das Gefühl, es geht nicht nur mir so, dass man irgendwann im Leben an einem Punkt anlangt, an dem einem der ganze angesammelte Krempel zu viel wird. Zuerst bist du 20 Jahre damit beschäftigt möglicht viel anzuschaffen. Und immer größere Autos und größere Wohnungen oder Häuser zu beziehen. Dann sind die Kinder aus dem Haus oder es ändert sich etwas in der Lebenssituation und dann kannst du mit dem 6. Schrank und der 25. Lampe und dem 4. Service nichts mehr anfangen. Du benutzt die Sachen einfach nie. Sie nehmen Platz weg, stehen rum und machen nur Arbeit. Müssen ja ab und zu geputzt werden nech.


Also haben wir reduziert, radikal. Von ca. 300 qm Wohnfläche vor noch ein paar Jahren auf viel viel weniger. Mit viel viel weniger Platz für alle diese angesammelten Dinge. Jetzt umgeben wir uns nur noch mit Dingen, die wir benutzen. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Man muss schon sehr sehr konsequent bei seiner Entscheidung bleiben, sonst findet sich doch wieder hier und da Tüdelkram, den man nie benutzt.


Dann kam der Punkt, als es an die diversen Kleiderschränke ging. Hach was für ein Drama. Ich wußte nicht so recht, wie ich jetzt vorgehen soll, was ich unbedingt brauche und was nicht. Und dann fand ich diesen Blog

un-fancy klick hier



Caroline lebt in Amerika und ist vor kurzem nach Seattle umgezogen. Deshalb macht der Blog derzeit Pause. Das macht aber nichts, weil die Informationen darin meiner Meinung nach die Zeit überdauern. Irgendwann vor einigen Monaten habe ich angefangen den Blog quer zu lesen. Und dann habe ich ihn wirklich gelesen. Von Anfang bis Ende. Das passiert mir nun wirklich sehr selten.

Wer auf die Schnelle wissen möchte, um was es in dem Blog geht, der kann hier nachlesen. Caroline unterteilt ihre Kleidung und Schuhe in 4 Jahreszeiten. Jede Saison stellt sie 37 Teile zusammen und das ist ihre capsule wardrobe für eine Saison. Klingt irre, ist es auch. Aber es funktioniert.

Und damit ihr mir hier nicht verhungert gibt es etwas Kleines, Feines, Raffiniertes.

Tomate-Mozzarella mit Frühlingszwiebeln, gemischten Körnern und Himbeer-Aperitif-Essig


Das besondere ist der Himbeer-Apertif-Essig. Kauft einen sehr guten fruchtigen. Es gibt ihn in Bioläden oder Feinkostgeschäften. Der Geschmack ist nicht mit dem normalen Himbeeressig zu vergleichen. Man kann ihn auch in Sekt oder Prosecco mischen und als Aperitif reichen. Klingt seltsam, ist aber sehr lecker. 

Tomaten in kleine Schnitze schneiden und auf einem Teller verteilen. Klein geschnittene Frühlingszwiebeln, gemischte Körner, ich habe eine Bio-Salatkörnermischung verwendet, darüber streuen. Einen ganzen Büffelmozzarella in die Mitte setzen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas gutes Olivenöl darüber träufeln und den Mozzarella mit Himbeer-Aperitif-Essig beträufeln. Zum Reinlegen lecker.




Kommentare:

  1. Hallo, liebe Anne,
    oh, das klingt nach einem interessanten Blog, den werde ich mir auch mal anschauen gehen! Danke für den Tip! Ich bin nämlich auhc langsam dabei, auszumisten , es wird wirklich einfach zu viel, und man nutzt immer nur wenig von dem, was man angesammelt hat!
    Deine heutige Version von Tomate Mozarella, die gefällt mir auch sehr gut! Diesen Essig werde ich mir mal besorgen, denn Himbeeren mag ihc in jeder Variante ;O)
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Nachmittag und Abend!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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    1. Danke liebe Claudia, dir auch einen schönen Abend :)

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  2. dazu faellt mir ein Spruch ein...zufrieden sein mit wenig ist schwierig, zufrieden sein mit viel unmoeglich.

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