Samstag, 3. Mai 2014

Buchrezension "Ein Kuss aus der Küche" und Vanillezucker hausgemacht




Ein Kuss aus der Küche, wie niedlich hört sich das denn an? Als die Anfrage von dem Verlag Edition Michael Fischer kam, ob ich Lust hätte, ein neues Kochbuch zu rezensieren, da musste ich bei diesem Buchtitel einfach zusagen.



Und nun liegt es vor mir. Ein Buch mit 144 Seiten, leckeren Rezepten und ansprechenden Fotos.



Heißgeliebte Klassiker, die man normalerweise im Supermarkt kauft, kann man mit den Rezepten in diesem Buch zu Hause nachkochen und nachbacken. 100 % natürlich und ohne Zusatzstoffe. 



Beim Durchblättern des Buches ist mir aufgefallen, dass keinerlei Informationen zur Autorin gegeben werden. Das Buch ist in Frankreich unter dem Orignaltitel "La petite épicerie du fait-maison" erschienen. Und wie Mr. Google mir mitteilte, ist Estérelle Payany eine französische Foodbloggerin. Ihren Blog www.esterkitchen.com schreibt sie seit bereits 10 Jahren. Sie ist kulinarische Journalistin (unter anderem für die ELLE) und Kochbuchautorin. Wäre schön gewesen, wenn in dem Buch eine kleine Biografie enthalten wäre, mich interessiert es immer sehr, wer die Rezepte in den Kochbüchern schreibt.



Das Buch wiegt 612 Gramm. Was mir nicht so gut gefällt, ist der sperrige dicke Einband. Ich lese Kochbücher von der 1. bis zur letzten Seite. Und dieses Buch ist schwierig zu halten und umzublättern, schade.



110 Rezepte umfasst "Ein Kuss aus der Küche". Ob Popcorn, Ketchup, selbstgemachtes Backpulver, Hotdog-Brötchen, Hamburger Brötchen, Senf, Nuss-Nugat-Creme Joghurt, Flan, Müsli, Tortillas, Chips, Quiche, Kekse, Bonbons, Marshmallows, Eis, Sirup, Limonade und vieles mehr, alles zum selbst machen. Mit den 20 Aufklebern, die als Klebeetiketten zum Ablösen in dem Buch sind, kann man dann seine Kreationen beschriften. (Wobei ich nie niemals ein Buch zerrupfen würde und Etiketten rauslösen.)



Die Rezepte sind unterteilt in die Rubriken: Frühstück, Milchprodukte und kalte Desserts, Zum Aperitif, Herzhaftes, Saucen und Dips, Zum Kaffee und Tee, Süssigkeiten, Eis, Getränke, Profi-Tipps, Bezugsquellen und Register.



Mit 3 Buttons Einfach, Mittel und Raffiniert, sind die Rezepte in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt. 

Fazit: Ein schönes ansprechendes Buch für Menschen, die sich die Zeit nehmen wollen und Spass daran haben, alltägliche Supermarkt-Klassiker selbst zu machen. Viele der Rezepte eignen sich auch zum Verschenken. Ein nettes liebevolles Mitbringsel, hausgemacht, wer freut sich darüber nicht. 

Und jetzt gibt es noch meine Zubereitung von hausgemachtem Vanillezucker. Ein Rezept für Vanillezucker ist so ähnlich im Buch.  



Vanillezucker hausgemacht

Ich benutze seit Jahren nur noch selbst gemachten Vanillezucker. Zucker in einen Vorratsbehälter geben, der sich luftdicht verschließen lässt. Wenn ich das Mark einer Vanilleschote für ein Rezept verwende, dann gebe ich die ausgekratzte Vanilleschote in den Zucker. So kommen mit der Zeit nach und nach immer mehr Vanilleschoten in den Zucker. Man kann die ausgekratzten Schoten immer wieder mit Zucker bedecken. Durchschütteln, fertig.  



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