Donnerstag, 12. Dezember 2013

Adventskalender: 12. Türchen: Eingelegter Knoblauch und Knoblauchessig




Heute gibt es gleich zwei herzhafte Geschenke aus der Küche, die euch Henriette von Lanis Lecker Ecke mitgebracht hat.

Eingelegter Knoblauch - 2 Geschenke zum Aufwand von einem :)

Dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal mit dem Thema "Geschenke aus der Küche" beschäftigt. Grundsätzliches Interesse war zwar schon länger da, aber den letztendlichen Ausschlag gegeben hat meine Anmeldung bei "Post aus meiner Küche" und Sandras "Adventswichteln". Man findet ja wirklich auf fast jedem Blog Ideen - fraglich ist meist die Umsetzung (die verwendeten Zutaten sollten erhältlich sein, preislich nicht zu sehr über die Stränge schlagen und nicht unbedingt aus Südamerika eingeflogen werden). Also beispielsweise jetzt Erdbeermarmelade einzukochen ist genauso Unfug wie im Supermarkt nach Wassermelonen zu suchen.


Die Idee mit dem eingelegten Knoblauch habe ich bei karo gefunden . Es mag vielleicht schockieren, aber ich stehe auf Knoblauch pellen *g*

Zutaten:

1 kg Knoblauch (geschält)
1/2 l Weißwein
1/2 l Weißweinessig
3 Lorbeerblätter
1 Tl Pfefferkörner
2 Tl Salz
3 El Zucker

außerdem
1 Flasche Olivenöl
Rosmarinzweige
Thymianzweige
Pfefferkörner
evtl. Lavendel, Peperoni

Knoblauch, Weißwein, Essig, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Salz und Zucker in einen großen Topf geben und aufkochen lassen. 3 Minuten kochen lassen, dann vom Herd nehmen und im geschlossenen Topf 24 Stunden an einem kühlen Ort ziehen lassen. Nochmals 5 Minuten köcheln.

Nach dem Auskühlen den Knoblauch abgießen (dabei den Sud auffangen). Den Knoblauch in Schraubgläser füllen, mit frischen Kräutern nach Belieben abrunden - beispielsweise Thymian und Rosmarinzweige, Pfefferkörner und Peperonis. Da ist der Fantasie keine Grenze gesetzt.

Mit Olivenöl bis 1,5 cm unter den Rand auffüllen, fest verschrauben und 3 Wochen ziehen lassen.


Den Essigsud extra abfüllen, einen Thymian/Rosmarinzweig dazugeben, evtl. auch noch 2-3 Knoblauchzehen.

Man hatte jetzt einiges an Arbeit (allein das Knoblauchzehen pellen hat bei mir gut und gerne 5 oder 6 Stunden in Anspruch genommen), aber dafür bekommt man

1. eingelegte Knoblauchzehen und
2. mit Knoblauch aromatisierten Essig.

Der Knoblauch schmeckte übrigens beim ersten Testen bereits sehr gut, ich bin gespannt wie es wird, wenn er durchgezogen ist. Wenn der Knoblauch alle ist, kann das Öl dann zum Kochen oder für Salate verwendet werden.

Der Essig gibt Salaten eine gewisse Note.

Knoblauch liebe ich, diese beiden Rezepte kannte ich noch nicht, vielen Dank dafür. Zu Henriettes Blog geht es hier lang.




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Kommentare:

  1. Für's Knoblauch schälen kann ich empfehlen, die ungeschälten Zehen mittels Sieb 20 Sekunden in kochendes Wasser zu hängen und anschließend in Eiswasser abzuschrecken. Pellen sich dann viel leichter. Vor dem Bad in Öl müssen sie nur anständig trocken getupft werden... Habe ich damals bei meinem konfierten Knoblauch auch so gemacht.

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  2. Hallo Anne,

    ich werde den eingelgeten Knoblauch ausprobieren und verschenken. Diese Idee hatte mir noch gefehlt. Nur eine Frage habe ich, gibst du frische oder angetrocknete Zweige Thymian/Rosmarin hinein. Ich habe das mit Öl schonmal gemacht und dieZweige sind,nachdem das Öl benutzt wurde, geschimmelt, also das was dann ohne Öl war.
    Wäre dirfüreine Antwort dankbar.

    Liebe adventliche Grüße

    Ulrike

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  3. Ulrike, frag doch bitte bei Henriette nach http://www.lanisleckerecke.blogspot.de das Rezept ist von ihr. Aus dem Gefühl heraus sag ich mal, es ist egal,ob getrocknet oder frisch, der Zweig darf nur nicht nass sein. Und wenn du das Öl benutzt, nimm den Zweig raus. Sobald Sauerstoff drankommt kann es schimmeln. GGLG Anne

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