Mittwoch, 3. November 2010

Hutzelbrot zu Weihnachten









Heute startet der Blog-Event

Weihnachtsplätzchen/ International Christmas Cookies 

und da dies ein internationaler Event ist, mache ich gerne mit.

Ich möchte euch 4 Rezepte zeigen, die für mich zur typisch deutschen Weihnachtsbäckerei gehören und die ich jedes Jahr in der Adventszeit backe. 

Meine Lieblingsrezepte.

Hier kommt Teil 1 der Christmas Cookies
  
Hutzelbrot

Ergibt 3 Brote à etwa 10 Scheiben

Teig:

250 g getrocknete Birnen (Hutzeln)
250 g Backpflaumen ohne Stein
125 g getrocknete Feigen
250 g Mehl
1 frische Hefe
100 g Zucker
½ TL Salz
Je 30 g gehacktes Orangeat und Zitronat
125 g gehackte Mandeln
125 g gehackte Walnusskerne
Je 1 EL gemahlener Zimt und Anis
1 TL gemahlene Nelken
1 Msp gemahlener Piment

Zum Verzieren:

Mandeln, Walnusskerne, kandierte Früchte
4 TL Speisestärke

Zubereitung:

Birnen in ½ L Wasser drei Stunden einweichen
(wenn man keine Hutzeln bekommt, kann man getrocknete Birnenscheiben nehmen, dann nicht einweichen)

Die eingeweichten Hutzeln (oder getrocknete Birnenscheiben nicht eingeweicht), Backpflaumen und Feigen in Streifen schneiden.
In einen Kochtopf geben, mit kaltem Wasser bedecken und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Früchte auf ein Sieb geben, Kochwasser dabei auffangen.
Die Früchte in einem Behälter geben (Glas, Plastikdose, etc.) luftdicht verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Das Kochwasser ebenfalls kalt stellen.

Am nächsten Tag Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe in zwei EL warmen Früchtewasser auflösen und zum Mehl geben.
Restliche Teigzutaten und die Früchte zugeben und alles miteinander vermischen. Der Teig wird sehr feucht.

Aus dem Teig drei längliche Brote formen und zwei Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Mit Mandeln, Walnusshälften und kandierten Früchten (wer will) verzieren und in den auf 175 Grad Umluft vorgeheizten Backofen schieben. Ca. 1 Stunde backen.

Die Stärke mit 2 EL Früchtewasser verrühren. Die Brote 10 Minuten vor Backzeitende, und dann gleich nach dem Backen damit bestreichen.

Das Hutzelbrot hält sich im Kühlschrank in Alufolie eingepackt oder in einer Plätzchendose bis Weihnachten.



Kommentare:

  1. Da habe ich doch glatt gerade etwas gelernt. Das Hutzeln getrocknete Birnen sind wusste ich noch gar nicht. Ich kenne nur den Ausspruch: das ist ja ganz hutzelig.
    Das Brot sieht lecker aus. Werde ich bestimmt mal ausprobieren!
    LG von
    Claudia

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  2. Liebe Anne,

    sieht lecker aus, schmeckt bestimmt auch super, aber ich werde es ganz sicher nicht nachbacken. Das sind mir viel zu viel Aufwand und Arbeit und Materialen. Echt - dazu bin ich zu faul *bg*

    Aber ich bin total begeistert von deinen Fotos - die vermitteln den Eindruck, als wenn sich der Löffel ohne eigenes Zutun in den Mund schiebt. Klasse geworden!!!

    GGLG und beso

    Tine

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  3. Ich noch mal:

    Es ist noch zu früh: statt "Löffel" (spukte in meinem Kopf) wollte ich eigentlich "Hand" schreiben. Also vergiss den Löffel! *grins*

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  4. Das sieht echt lecker aus, aber da sich der Aufwand für eine Person nicht lohnt, muss ich mich noch bis Mitte des Monats gedulden... Denn bei Stollen, Früchte- und Apfelbrot darf ich mich dann wieder bei ihr bedienen, weil sie sowieso rießige Mengen zubereitet. Dann ist übrigens der Aufwand auch nicht mehr sooo groß, da man einfach wesentlich größere Mengen in den einzelnen Schritten verarbeitet.
    Aber die Bilder haben die Wartezeit auf jeden Fall einerseits versüßt, andererseits erscheint sie mir nun noch länger... :)

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  5. Hallo Anne,
    das sieht bis auf die Einweichzeit nach einem zeitsparenden, d.h. schnellen Rezept aus. Für sowas bin ich immer zu haben. Kein umständliches Ausstechen usw, einfach Scheiben schneiden, fertig. Und sowas habe ich schon mal gebacken und hat uns super geschmeckt. Ich hatte dafür meine selbst getrockneten Äpfel und Birnen genommen. Irgendwie war mir das Rezept aber abhanden gekommen, so freue ich mich jetzt über deines doppelt. Vielen Dank fürs Mitmachen.
    Liebe Grüße, Johanna

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  6. This looks great, I can't wait to see the other three cookies:@)

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  7. Oh wie lecker! Danke für das Rezept, ich liebe Hutzeöbrot, habe aber noch nie selbst welches gebacken.

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  8. Hach, ich mag Hutzelbrot. Danke fürs Rezept. Ich würde ja gerne....aber, da ich alleine bin, weiß ich nicht ob ich es auch wirklich nachbacke. Aber eigentlich möchte ich schon...*lach*
    LG, Thea

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  9. Hallo
    oh sieht das lecker aus.
    danke für das rezept.
    liebe grüße,regina

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  10. Wow, this looks delicious! I have never had Hutzelbrot before but I will definitely try to make it. It looks so healthy and delicious.

    Best wishes,
    Natasha.

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  11. Hallo Anne
    Hutzelbrot, allein der Name paßt schon in die Weihnachtszeit. Sieht sehr lecker aus und Du hast es auch wieder zum Reinbeissen fotografiert! (Nicht nur die Dekofrauen entwickeln sich fotografisch weiter!)
    Danke für Deinen lieben Trost "Profis tricksen" - heute sind sie ein bißchen fester und durch die Kouvertüre, auch gut in die Hand und schnell in den Mund zu nehmen:-). Ich werde Johannas Aktion auch die nächsten Male verlinken, weil ich sie toll finde, aber lieber im ruhigen Fahrwasser nebenher schwimmen und den Könnerinnen den Vortritt lassen. Ich finde es toll, dass es so viele Begabungen gibt Kochen, Deko, Handarbeiten und Fotos machen und habe durch das Bloggen meine Liebe für die Fotografie entdeckt .Nun werde ich nicht mehr versuchen auf allen Hochzeiten zu tanzen, einfach weil mich das , nicht nur zeitmäßig, überfordert. Also werde ich auch in Zukunft staunend, auf die verschiedenen Blogs schauen , aber nicht überall aktiv dabei sein wollen - ich bräuchte sonst einen 50 Stunden Tag:-)
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag
    Ina

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  12. Liebhe Anne...
    das hört sich ja super lecker an,dass Rezept wird auch gleich mal notiert!
    Und bei diesem Event muß ich doch gleich mal schauen.

    Ganz lieben Gruß...Bettina

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